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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Heidmühle korrigiert nach 3:5-Heimpleite Saisonziel

03.09.2018

Obenstrohe /Heidmühle Den Heimvorteil aus friesischer Sicht haben am Sonntag nur die Bezirksliga-Fußballer des TuS Obenstrohe für sich genutzt. Der Heidmühler FC patzte indes am „Tag des offenen Tores“ im Klosterpark überraschend.

Heidmühler FC - Baris Delmenhorst 3:5 (0:4). „Wer neun Gegentore in den letzten beiden Spielen kassiert, muss seine Ziele korrigieren“, nahm HFC-Coach Markus Olbrys nach der Heimpleite am Sonntag kein Blatt vor den Mund. Nachdem er vor dem Saisonstart noch den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga angepeilt hatte, musste er nun enttäuscht konstatieren: „Über den Titel brauchen wir gar nicht mehr zu reden.“

In der Tat war vor allem die Leistung der seit Wochen ersatzgeschwächten Heidmühler in der ersten Halbzeit das genaue Gegenteil von meisterlich. Nach dem frühen Rückstand durch einen Treffer von Cuma Caliskan nach einer Unachtsamkeit bei einer eigentlich schon geklärten Ecke (4.), kassierten die völlig indisponierten Platzherren vor dem Seitenwechsel drei weitere Gegentreffer immer nach dem gleichen Muster. „Unsere schlampigen Pässe wurden von den Delmenhorstern abgefangen, und nach langen Pässen in die Spitze, bei denen wir uns richtig naiv angestellt haben, mit Gegentreffern bestraft“, ärgerte sich Olbrys maßlos über die Tore von Devin Isik (15., 45.) und Dennis Kuhn (26.) zum 0:4-Pausenrückstand.

„Ich hatte das Gefühl, dass einige meiner Spiele die Sache gar nicht ernst genommen haben und zuvor in der Nacht unterwegs waren“, echauffierte sich der HFC-Coach: „Dabei hätten wir das Spiel gegen die Delmenhorster normalerweise gewinnen müssen. Die waren nur bissiger und sind mehr gelaufen!“

In der Pause musste Olbrys Ersatztorhüter Malte Huelsbeck, der für den beruflich verhinderten Steffen Lühr eingesprungen war, auswechseln. Er hatte sich bei einem Zusammenprall mit einem Delmenhorster eine Gehirnerschütterung zugezogen. In Ermangelung eines weiteren Torwarts musste Feldspieler Giancarlo Orru zwischen die Pfosten rücken.

Das 1:4 durch den eingewechselten Habib Haliti (53.) beantwortete Baris nach einer Ecke mit dem 1:5 durch Isik (64.), ehe Tarek El-Ali (75.) und Keno Siebert (90.+2) noch auf 3:5 verkürzten.

TuS Obenstrohe - FC Rastede 2:0 (2:0). Drittes Spiel, dritter Sieg – dennoch war Rainer Kocks unterm Strich nicht rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannen. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit dominiert, es nach der Pause aber aus der Hand gegeben“, analysierte der TuS-Coach: „Trotzdem hatten wir genug Torchancen, um das Ergebnis höher zu gestalten. Da wir sie leider nicht genutzt haben, blieb es bis zum Schluss brisant.“

Den Führungstreffer hatte Janis Theesfeld in der 15. Minute erzielt. Nach einem Pressschlag an der Mittellinie bei einem Zweikampf von Rhabear Fattah mit einem Rasteder, war der Ball glücklich in den Lauf von Theesfeld gesprungen, der im Eins-gegen-Eins-Duell vor dem gegnerischen Torwart die Ruhe behielt. Auch am 2:0 war Youngster Fattah beteiligt – diesmal mit einem „herrlichen Pass“ (Kocks) auf Stürmer Lars Zwick, der FC-Keeper Max Braun gekonnt umspielte und sicher einschob (29.). Während die Rasteder vor der Pause keine nennenswerten Strafraumszenen hatten, verpassten es die Obenstroher nachzulegen.

Wie nicht anders zu erwarten, drängten die Ammerländer nach dem Seitenwechsel auf den Anschlusstreffer. „Leider haben wir uns deren Spiel aufdrücken lassen, sind viel hinterher gelaufen und haben den roten Faden aus der ersten Hälfte verloren“, bedauerte Kocks. Dennoch hatten die Platzherren mehrmals das 3:0 auf dem Fuß. Aber Zwick (3), Theesfeld (2) und Michelsen (Pfosten) gingen im Abschluss leer aus, während bei den Gästen – trotz größerer Spielanteile – hochkarätige Torchancen weiterhin Mangelware waren.

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

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