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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Sie verjagten den inneren Schweinehund

23.10.2019

Obenstrohe „Ich habe noch nie so einen glücklichen Haufen gesehen“, sagte Dierk Nattke vom TuS Obenstrohe am Montagabend. Und tatsächlich: Die Freude über das Erreichte war den Teilnehmern der NWZ-Aktion „Lauf geh’s!“ beim Abschlussgrillen förmlich anzusehen.

„Lauf geht’s!“ ist ein Sportangebot, veranstaltet von der Nordwest-Zeitung und entwickelt von einem der renommiertesten deutschen Sportwissenschaftler, Dr. Wolfgang Feil. Unter dem Motto „In sechs Monaten zum Halbmarathon“ wurde unter fachlicher Anleitung gemeinsam für das große Ziel trainiert: die Teilnahme am Halbmarathon am 20. Oktober in Oldenburg.

Innerhalb eines halben Jahres erhöhten die Hobbyläufer ihre Laufzeit von anfänglich zwei Minuten auf über zwei Stunden. Am Sonntag war es dann soweit: Alle 40 Läufer, die in Obenstrohe trainiert hatten, kamen nach 21 Kilometern etwas erschöpft, aber wohlbehalten ins Ziel.

Seit Mai trafen sich die Teilnehmer jeden Sonntagmorgen. Nach dem Aufwärmen wurde gelaufen, wobei die Strecken immer länger wurden. „Anfangs wart ihr viele Einzelpersonen, jetzt sind wir eine tolle Gruppe geworden“, meinte Helga Schmidt vom Lauftreff Obenstrohe. Gemeinsam mit ihrem Trainerteam betreute sie die NWZ-Aktion. „Und ihr habt hervorragende Arbeit geleistet“, lobte Katja Jungjohann vom „Lauf geht’s“-Organisationsteam der NWZ.

Matthias Schikowski aus Varel wollte schon immer laufen. „Aber allein hab ich den Dreh dazu nicht gefunden“, sagte er. Schikowski ist deshalb froh, mit Hilfe der Gruppe den inneren Schweinehund überlistet zu haben: „Es hat großen Spaß gemacht und nebenbei habe ich 17 Kilo abgenommen.“

Zwischendurch ans Aufgeben gedacht hat Karin Schweers. „Doch unsere Sylke hat mich motiviert weiterzumachen“, sagt sie. Am Sonntag war sie beeindruckt von dem ganzen Drum und Dran und froh, das Trainerin Sylke Schuster in ihrer Nähe mitlief.

„Das kannst du auch schaffen“, hörte Anja Stellmacher von einer Freundin und machte bei „Lauf geht’s!“ mit. „Ich bin stolz wie Bolle“, meinte sie nach dem Zieleinlauf und dankt den vielen Zuschauern an der Wegstrecke fürs erfolgreiche Anfeuern.

Auch der älteste Teilnehmer des diesjährigen Halbmarathons trainierte in Obenstrohe. Der 79-jährige Peter Groth aus Jaderberg brauchte etwas über drei Stunden für die Strecke. Dabei wurde er von seinem Enkel auf dem Fahrrad begleitet. „Der Lauf war ganz schon anstrengend“, sagte er. „Als ich nach Hause kam, bin ich erst einmal eingeschlafen. Abends war ich dann in der Sauna zum Regenerieren.“

Nach dem gemütlichen Abschlussabend sind sich viele sicher: „Nächstes Jahr mache ich wieder mit.“ „Aber vorher sehen wir uns alle beim Silvesterlauf in Obenstrohe“, kündigte Helga Schmidt an.

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