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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball: Friesen mit Sieg und Niederlage an Ostern

03.04.2018

Obenstrohe /Sande Doppelt gefordert waren über Ostern die beiden friesischen Fußball-Bezirksligisten – mit unterschiedlichem Erfolg.

SV Eintracht Oldenburg - TuS Obenstrohe 0:5 (0:3). Bei der abstiegsgefährdeten Eintracht landete die Elf von Rainer Kocks am Karsamstag den dritten Sieg im dritten Spiel des Jahres. „Der Spielverlauf hat uns natürlich in die Karten gespielt“, bilanzierte der TuS-Coach: „Beide Teams hatten Probleme mit dem unebenen, seifigen und rutschigen Untergrund – deutlich mehr Verstolperer und Abspielfehler produzierte allerdings die Eintracht auf eigenem Platz.“

Nachdem Florian Jochens von SVE-Keeper Dennis Pollmann im Strafraum zu Fall gebracht worden war, hatte Gerrit Kersting die Gäste mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung gebracht (11.). Noch vor der Pause erhöhten Oke Michelsen per 16-Meter-Schuss auf Zuspiel von Pascal Beyer (29.) sowie Jochens mit einem direkt verwandelten Freistoß aus halblinker Position auf 3:0 (41.).

Nach Wiederbeginn vereitelte der „etatmäßige“ A-Jugend-Keeper Lasse Buschmann mit gutem Stellungsspiel im Eins-gegen-Eins-Duell mit einem SVE-Angreifer den Anschlusstreffer, dann sorgte Beyer nach einer Flanke von Jochens im Nachsetzen mit dem 4:0 für die endgültige Vorentscheidung (55.). „Danach haben wir mehrere Chancen ausgelassen, um die Führung noch weiter auszubauen“, erklärte Kocks. Den Schlusspunkt setzte Yannick Brinkmann somit erst kurz vor dem Schlusspfiff mit dem 5:0 (89.).

VfL Stenum - RW Sande 7:0 (3:0). Das hatten sich die Verantwortlichen der akut abstiegsgefährdeten Sander am Karsamstag im Kellerduell ganz anders vorgestellt. „Das war enttäuschend und katas-trophal“, zeigte sich Lutz Hagestedt, Sportlicher Leiter der Rot-Weißen, noch weit nach der Partie mächtig aufgewühlt und legte nach: „Bei diesem Totalausfall von allen drei Mannschaftsteilen hätten wir wohl auch gegen ein Team aus der vierten Kreisklasse verloren. Wir können froh sein, dass Peter Weiss im Tor noch Normalform gezeigt hat, sonst wäre es zweistellig ausgegangen.“ Lediglich Dennis Rehbein und Steffen Lücht hätten sich in Abwesenheit des privat verhinderten Trainers Lars Poedtke kämpferisch dagegengestemmt.

Bereits nach 16 Sekunden hatte Dierk Fischer die Platzherren, die am Ende zudem zwei Lattentreffer verzeichneten, in Führung gebracht, ehe Julian Dienstmeier (12.) und Maximilian Klatte (16.) bereits nacht gut einer Viertelstunde auf ein komfortables 3:0 für Stenum stellten. Der erste schöne Angriff der Sander über Justin Ulpts und Rehbein ließ indes bis zur 43. Minute auf sich warten. Zwar hatten die Rot-Weißen nach der Pause etwas mehr Zugriff, doch verfehlte der eingewechselte Kai Dörnath auf Zuspiel von Rehbein das leere VfL-Tor (55.). Danach nahm das Unheil aus RW-Sicht seinen Lauf. Bastian Morche erzielte das 4:0 (61.), ehe sich Sandes Anton Winter wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte einhandelte und seiner Elf einen weiteren Bärendienst erwies. In Überzahl traf Stenum in der Schlussphase noch dreimal – durch Ole Braun (68., 84.) und Malte Tönjes (89.).

TuS Obenstrohe - Turabdin Delmenhorst 0:2 (0:1). „Es war der erwartet schwere Gegner, gegen den wir uns traditionell schwer tun“, sagte TuS-Coach Kocks: „Leider sind wir in der ersten Hälfte gar nicht ins Spiel gekommen, auch weil den Jungs die Partie von Samstag auf schwerem Boden noch in den Knochen steckte.“ So waren die Obenstroher am Montag durch einen direkt verwandelten Freistoß von Can-Dennis Blümel über eine Fünf-Mann-Mauer hinweg in den Knick in Rückstand geraten (31.) und bei eigenen Freistößen zweimal knapp leer ausgegangen – durch Christian Albers (32.) und Jann Straten (38.).

Nach Wiederbeginn machten die Obenstroher immer mehr auf, trafen durch einen Kopfball von Jan Nattke aber nur die Latte (61.). Nachdem Turabdins Torwart-Routinier zwei Fernschüsse von Florian Jochens und Matthias Lamche glänzend pariert hatte, lief dem TuS immer mehr die Zeit davon, während die Gäste auf Konter lauerten. Den letzten vollendete Blümel zum 0:2-Endstand (90.+3).

SVE Wiefelstede - RW Sande 3:4 (1:2). Im Duell zweier Abstiegskandidaten haben die Rot-Weißen am Montag die richtige Reaktion auf das Debakel in Stenum gezeigt. „Bemerkenswert, wie sich die Jungs nach Rückschlägen immer wieder zurückkämpfen, obwohl wir am Saisonende zu 99,9 Prozent absteigen werden“, sagte RW-Coach Poedtke: „Der Sieg gegen einen im Gegensatz zu uns ausgeruhten Gegner war verdient.“

Am Tag des offenen Tores im Ammerland hatte Kai Dörnath gekonnt aus spitzem Winkel das 1:0 erzielt (20.). Nachdem ein Nachschuss von Justin Ulpts noch auf der Linie geklärt werden konnte (24.), sorgte Dennis Rehbein für das 2:0 (37.). Per direkt verwandeltem Freistoß setzte Wiefelstedes Niklas Stahmer allerdings kurz vor Ende der ersten Hälfte den ersten Dämpfer – 1:2 (45.+1). Nach dem Seitenwechsel glich Christoph Oltmanns sogar zum 2:2 aus (55.), ehe Rehbein nach einem hohen Freistoß von Malte Wobbe und Kopfballverlängerung von Justin Ulpts Sande wieder in Front brachte (65.).

Kurz danach verpasste Gerrit Schökel aus drei Metern die mögliche Vorentscheidung (68.), was sich fast noch rächen sollte. Denn erneut nach einem Standard glich Alexander von der Decken zum 3:3 aus, nachdem Schökel ungeahndet im eigenen Strafraum beim Versuch zu klären, weggecheckt worden war (87.). Mit seinem dritten Treffer ließ Rehbein nach toller Vorarbeit des A-Jugendlichen Leon Henkel in der Nachspielzeit dann aber doch noch die Rot-Weißen mächtig jubeln – 4:3 (90.+2).

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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