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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Teamgedanke steht an Scheibe ganz oben

15.05.2019

Obenstrohe Immer wieder von Friesland begeistert ist Volker Graefer. Seit 52 Jahren ist der Jugend- und Kassenwart der Abteilung Ultimate Frisbee des SC Münster 08 in Dangast zu Gast. Seit drei Jahren kommen er und die Frisbee-Abteilung zudem nach Obenstrohe, um dort ein Trainingslager abzuhalten. „Die Bedingungen, die wir in Obenstrohe vorfinden, sind optimal. Der TuS ist ein super Gastgeber“, lobt Graefer.

66 Sportler im Einsatz

Soeben haben die Münsteraner wieder auf dem Sportplatz an der Plaggenkrugstraße gastiert, um zwei intensive Trainingstage einzulegen. Graefer hatte seine 66 Teammitglieder in zwei Strandhäusern in Dangast einquartiert. Von dort aus ging es täglich nach Obenstrohe zu den Trainingseinheiten am Vormittag und Nachmittag.

Den Abschluss des Trainingslagers bildete ein Mixed-Turnier. Übrigens bezahlt jedes Clubmitglied seine Fahrten immer selbst, sei es die Reisen zum Trainingslager, zu den Turnieren oder auch zur Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Kanada.

In diesem Jahr geht es für einige noch zur Europameisterschaft nach Breslau. Denn auch 2019 haben die Münsteraner wieder drei aktuelle Nationalspielerinnen dabei, die die deutschen Farben diesmal bei der EM in Polen vertreten werden. Maren spielt in der U 17, Luisa und Lena in der deutschen U-24-Auswahl. „Mal schauen, was die Nationalmannschaften so erreichen können“, sagt Graefer.

Der 55-Jährige war eigentlich ein begeisterter Handballer. Über seine Tochter kam er schließlich zum Frisbee-Sport. „Mich hat von Anfang an der Teamgedanke begeistert. Das Fairplay steht ganz oben. Alle richten sich danach“, schwärmt Graefer. Beim Ultimate Frisbee benötigen die Mannschaften keinen Schiedsrichter. „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal“, erklärt der Münsteraner. Frisbee, das sei für ihn eine große Familie. Man spielt und feiert gemeinsam.

Beim Ultimate-Frisbee handelt es sich um ein Laufspiel, bei dem sich zwei Teams mit jeweils sieben Spielern gegenüberstehen. Gespielt wird in Deutschland in der Regel auf einem Feld von der Länge und der halben Breite eines Fußballfeldes.

An den langen Enden des Spielfeldes befinden sich wie beim American Football zwei 15 bis 20 Meter tiefe Endzonen. Ziel des Spieles ist es, durch Zupassen, ohne mit der Scheibe in der Hand zu laufen, sie in der gegnerischen Endzone zu fangen und damit einen Punkt zu erzielen.

Nur Sternschritt erlaubt

Die Person in Scheibenbesitz hat zehn Sekunden Zeit weiterzuspielen, für sie ist dabei nur ein Sternschritt erlaubt. Alle anderen Spieler dürfen sich frei bewegen. Landet ein Pass auf dem Boden, im Aus oder wird von der gegnerischen Mannschaft abgefangen, wechselt der Scheibenbesitz – und das andere Team greift sofort an. Je nach Turnier wird auf 13, 15 oder 17 Punkte oder auf eine vorher bestimmte Zeit gespielt.

„Wir sind auch im nächsten Jahr wieder in Obenstrohe. Vielleicht können wir ja ein Freundschaftsspiel gegen Oldenburg machen“, sagt Volker Graefer und freut sich schon jetzt auf ein Duell mit den „Sunblockern“, der Ultimate-Frisbee-Mannschaft der Universität Oldenburg. In Friesland gibt es kein Ultimate-Frisbee-Team – noch nicht.

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