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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Obenstroher Arbeitssieg in Sande

29.09.2014

Cäciliengroden Der TuS Obenstrohe hat das Frieslandduell in der Fußball-Bezirksliga beim Schlusslicht Rot-Weiß Sande mit 3:1 (1:0) gewonnen, musste sich am Sonntag als großer Favorit aber mächtig strecken gegen den Aufsteiger.

„Der Sieg der Obenstroher war unterm Strich verdient, aber sie sind noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen“, bilanzierte Sandes Trainer Lars Poedtke nach der umkämpften Partie. „Meine Jungs haben ein super Spiel gemacht, standen defensiv sehr gut und haben in der zweiten Hälfte auch die Offensive nicht vernachlässigt.“

Vor allem die Tatsache, dass Poedtke in der Abwehr nach den vielen Gegentreffern in den vorherigen Spielen auf eine Fünferkette umgestellt hatte, machte den Gästen zu schaffen. „Daran haben wir uns lange die Zähne ausgebissen“, bestätigte TuS-Coach Gerold Steindor. „Das hat der Gegner taktisch gut gemacht, aber wir hatten auch viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau und haben uns immer wieder in der tiefgestaffelten Abwehr festgelaufen.“

So waren die Obenstroher zwar spielbestimmend, aber es fehlte die Durchschlagskraft. Bezeichnenderweise fiel der Führungstreffer der Gäste durch einen von Florian Jochens verwandelten Handelfmeter (27.). Sandes Andre Ulpts hatte den Ball zuvor eigentlich geklärt, fiel dabei aber hin, wobei ihm das Leder an die Hand sprang. „Das war bitter für uns“, bedauerte Poedtke den Pfiff des Unparteiischen und sprach von einer Konzessionsentscheidung, da zuvor ein eindeutiges Handspiel eines Sanders nicht geahndet worden war.

Zur Pause blieb es beim 1:0 für den TuS – auch weil Janis Theesfeld nach Doppelpass mit Lars Zwick an RW-Torwart Oliver Gerdes gescheitert war (35.). Gleich nach Wiederbeginn traf Sandes Schökel nach feinem Zuspiel von Timo Eden zum 1:1-Ausgleich (48.). „Nach dieser Einzelleistung hat das Spiel an Fahrt aufgenommen, jedoch haben wir nach wie vor die nötige Ruhe im Spiel und die Ballsicherheit vermissen lassen“, bedauerte Steindor. Allerdings hatten die Platzherren Glück, dass ein Fernschuss von Jan Nattke nur an den Pfosten klatschte (67.). Zehn Minuten später war Sandes Dennis Rehbein von Schökel steil geschickt worden und lief alleine auf Obenstrohes Schlussmann Tim Stahl zu, der aber die Nerven behielt und reaktionsschnell parierte (77.).

Während die Platzherren somit das mögliche 2:1 verpassten, machten es die Gäste besser: Einen von Jochens hoch vors Tor geschlagenen Ball köpfte Fabrizio Fazio per Bogenlampe zur erneuten Führung ein – 2:1 (80.).

Danach beorderte Poedtke Herbrandt nach vorne – und dieser Schachzug wäre fast aufgegangen. Doch auch der Abwehrrecke zog allein vor Stahl den Kürzeren, nachdem er sich den Ball einen Tick zu weit vorgelegt hatte (85.). „Wenn Tim nicht zweimal im Eins-gegen-Eins so glänzend gehalten hätte, hätte die Partie auch anders ausgehen können“, gestand Steindor.

In der Nachspielzeit machte Adnan Ramani nach schöner Vorarbeit von Dennis Jöstingmeier und Mathias Lamche dann mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand alles klar für die Obenstroher (90.+2).

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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