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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: Rademacher stellt sich hinter seine Spieler

16.01.2012

ALTJüHRDEN Die letzte Szene der hektischen Schlussphase war am Sonnabend symptomatisch für die sehr durchwachsene Heimpremiere der Drittliga-Handballer der HSG Varel-Friesland: 19 Sekunden waren gegen den TuS Wermelskirchen beim Stand von 25:26 noch zu spielen, die Friesländer waren in Ballbesitz, noch dazu in Überzahl und hatten die 440 Zuschauer in der Manfred-Schmidt-Sporthalle, von denen es keinen mehr auf den Sitzen hielt, lautstark hinter sich.

Dennoch wurde die Verantwortung von den HSG-Spielern – die sich zuvor im Abschluss alles andere als mit Ruhm bekleckert und in TuS-Torwart Tobias Geske zu häufig ihren Meister gefunden hatten – gleich mehrmals weiter geschoben. Bis letztlich ausgerechnet der Jüngste den entscheidenden Wurf ausführen musste. Dabei versagten Linksaußen Andrija Bubalo (19) in der Schlusssekunde die Nerven, als er den Ball ans Lattenkreuz, statt zum möglichen Punktgewinn in die Maschen donnerte. Abpfiff.

Zuvor hatte vor allem auch seinem Zwillingsbruder Petar das Wurfpech an den Händen geklebt, als er sich etwa direkt nach dem Seitenwechsel gleich vier Fehlwürfe in Folge leistete. „Dafür werden wir den beiden natürlich nicht den Kopf abreißen, das wäre ja fatal“, sagte HSG-Trainer Jörg Rademacher zerknirscht. „Es ist in unserem kleinen Kader halt so, dass auch diese beiden hoffnungsvollen Youngster schon sehr viel Verantwortung übernehmen müssen. Aber wir werden, wenn sie etwas cleverer und abgebrühter geworden sind, noch viel Freude an ihnen haben, dessen bin ich sicher.“

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Außerdem hatten auch Leistungsträger der HSG – ausgenommen Vaidas Dilkas (7 Treffer) und Helge Janßen (5) – nicht zu ihrer Normalform gefunden. So etwa Martins Libergs, der gerade einige Tage bei der lettischen Nationalmannschaft in seiner Heimat aktiv gewesen war und nach seiner Rückkehr in der Woche vor der Heimpremiere aufgrund seines Schichtdienstes nicht mit der Mannschaft trainieren konnte. Bei ihm waren der Kraftverschleiß sowie die fehlende Bindung in der Abwehr deutlich zu spüren. „Die Bedingungen waren für mich nicht einfach, mir hat nachher etwas die Kraft gefehlt, aber ich komme wieder zurück“, zeigte sich der 31-jährige Lette selbstkritisch.

Zwar parierte HSG-Torhüter Andre Seefeldt, der eine überragende Hinrunde gespielt hatte, auch gegen Wermelskirchen 18 Würfe. Doch wurde der HSG-Kapitän vor allem vom quirligen TuS-Topscorer Lukas Tebbe (8 Tore) ein ums andere Mal durch die Beine überlistet. „Mir sind noch zu viele Bälle durchgerutscht“, ärgerte sich Seefeldt hinterher darüber, dass er seinen Vorderleuten diesmal nicht noch mehr Rückhalt hatte geben können. Allerdings litt er auch unter Abstimmungsproblemen im Abwehr-Innenblock der Vareler. „Wir können nicht immer Wunderdinge von Andre erwarten“, nahm Rademacher seinen Schlussmann in Schutz: „Er hat gut gehalten.“

Größte Problemzonen der Friesländer waren neben der mangelnden Chancenverwertung vielmehr das schlechte Überzahlspiel (sechs Gegentreffer) und die hohe Fehlerzahl bei Tempogegenstößen. „Diese Niederlage ist sehr ärgerlich, weil sie absolut überflüssig war“, brachte es HSG-Kreisläufer Helge Janßen auf den Punkt.

Spezial: Alle Informationen zur 3. Handball-Liga West Während sich die Vareler damit wohl endgültig aus der Spitzengruppe hinter dem souveränen, aber nicht aufstiegsberechtigten Tabellenführer Lemgo II verabschiedet haben, sind die Wermelskirchener weiter mittendrin, statt nur dabei. „Damit beschäftigen wir uns überhaupt nicht“, sagte in TuS-Torwart Geske einer der Matchwinner der Gäste aus der Nähe von Remscheid. „Nach vier Abgängen in der Winterpause und einigen Verletzten denken wir nur von Spiel zu Spiel und bauen auf unsere mannschaftliche Geschlossenheit.“ Diese war bei der HSG Varel diesmal längst nicht immer zu erkennen. Überraschend für viele gehörte Christian Brecht zum Aufgebot der HSG Varel-Friesland bei der Heimpremiere in 2012. Der 39-jährige Ex-Zweitliga-Spieler der HSG, der nicht eingesetzt wurde, hatte zuletzt ein paar Trainingseinheiten bei den Fries-ländern absolviert. Weil Spielgestalter Niels Bötel unter der Woche über Adduktorenprobleme klagte, war er als möglicher Ersatz in den Kader gerutscht. „Das war aus der Not geboren“, sagt Trainer Rademacher. „Ihn kann man mit seiner Erfahrung immer für zehn Minuten ins Feuer werfen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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