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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Hooksiels Kampfgeist bleibt unbelohnt

17.06.2019

Rastede /Hooksiel Der letzte Pokalsieger aus dem alten Fußballkreis Ammerland ist der erste Gewinner im Pokal des neuen Jade-Weser-Hunte-Kreises. Im Wettbewerb für erste Mannschaften setzte sich in Rastede am Samstag der VfL Bad Zwischenahn klar mit 6:1 gegen den FC Nordsee Hooksiel durch. 400 Zuschauer verfolgten die Partie auf der Anlage am Köttersweg.

Hinterher war der Jubel bei den Ammerländern riesengroß – vor allem auch, weil damit die Spieler ihrem scheidenden Trainer Stefan Jasper ein triumphales Abschiedsgeschenk bereiteten. Jasper hatte seinen Weggang zum Saisonende schon lange vorher angekündigt. In Helge Hanschke steht sein Nachfolger schon länger fest.

„Die Niederlage ist am Ende zu hoch ausgefallen“, brachte Matthias Krause, gemeinsam mit Michel Ponath Trainer der Hooksieler, die Stimmungslage auf der Gegenseite auf den Punkt: „Wir waren selbst beim 1:3-Rückstand zur Pause noch in Schlagdistanz und hatten unsere Torchancen. Leider haben wir die Gegentore dann zu schnell und zu ungünstigen Zeitpunkten kassiert.“

Dabei hatte der klassentiefere Außenseiter aus Hooksiel den besseren Start erwischt. Schon in der 7. Minute traf der freistehende Kevin Kötter zur 1:0-Führung. Kurz danach hatten die Nordsee-Kicker, lautstark angefeuert von 50 mitgereisten Fans, nach einem Freistoß eine weitere Möglichkeit – nutzten diese aber nicht. Dann sorgte Julius Zaher mit einem fulminanten Schuss aus 30 Metern für den Ausgleich (12.). „Das war natürlich ganz wichtig für uns“, sagte VfL-Coach Stefan Jasper: „Damit habe wir nach der unsicheren Anfangsphase viel Sicherheit im Spiel gewonnen.“ Mit einem Lupfer über den herausgeeilten Hooksieler Torwart sorgte erneut VfL-Torjäger Julius Zaher dann für die 2:1-Führung (24.).

Jetzt nahm die Überlegenheit der Zwischenahner immer mehr zu. Folgerichtig erzielte Alexander Zaher noch vor der Pause das 3:1 (37.).

Nach dem Wechsel versuchte Hooksiel mit einer offensiveren Ausrichtung, das Ruder doch noch herumzureißen. Aber die Hoffnungen wurden in der 58. Minute gebremst, als Robert Wojciechowski den vierten Treffer für Zwischenahn erzielte. „Das 1:4 war der Genickbruch für uns“, gestand Hooksiels Krause zerknirscht.

Ein Freistoß von der rechten Seite war lang und länger geworden. Der böige Wind trieb den Ball weit nach links. Wojciechowski schien von der plötzlichen Chance sogar überrascht zu sein. Nachdem FCN-Keeper Markus Wassong zunächst abgewehrt hatte, traf der Zwischenahner im Nachschuss. Sebastian Hurling in der 68. und Moritz Zaher in der 88. Minute sorgten für weitere VfL-Treffer.

Natürlich waren die Hooksieler kurz nach dem Schlusspfiff enttäuscht über die hohe Niederlage, zumal sie kämpferisch lange voll dagegengehalten hatten. „Unterm Strich sind wir froh, dass wir überhaupt das Finale erreicht haben und die Erfahrung nun mitnehmen können“, betonte Krause am Sonntag.

Letztlich mussten die Wangerländer die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Die Zwischenahner hatten bessere Einzelspieler und die reifere Spielanlage. „Ich bin natürlich überglücklich, dass ich nach solch einem Spiel das Team abgeben kann“, freute sich der scheidende VfL-Trainer Stefan Jasper.

Bei der Siegerehrung betonte der stellvertretende Spielausschussvorsitzende des Kreises Jade-Weser-Hunte, Heino Tönjes, dass der FC Nordsee Hooksiel sich trotz der hohen Niederlage gut verkauft habe. Dann überreichte er den Pokal an die ausgelassen jubelnden Spieler des VfL Bad Zwischenahn.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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Manfred Hollmann Lokalsport / Redaktion Westerstede
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