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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Obenstroher leisten sich zu viele Abwehrschnitzer

09.09.2019

Rastede /Obenstrohe Aus dem Vorhaben, dem gastgebenden FC Rastede als Spielverderber bei den Ellernfest-Feierlichkeiten einen Dämpfer zu verpassen und – zumindest für eine Nacht – die Tabellenspitze in der Fußball-Bezirksliga zu erklimmen, wurde nichts. Im Gegenteil: Durch die 2:4 (0:2)-Niederlage herrschte vielmehr bei den Gästen vom TuS Obenstrohe große Katerstimmung, denn wieder einmal hatten sie sich zu viele Schnitzer in der Defensive erlaubt. 13 Gegentreffer aus den letzten vier Spielen sprechen Bände.

Dementsprechend bedient war Trainer Rainer Kocks am Freitagabend nach Schlusspfiff. „Wenn du dich nach einem 0:2 wieder auf 2:2 herankämpfst, dann aber noch einmal solch einen dusseligen Fehler machst, der zum zweiten Elfmeter führt, ist das ärgerlich. Wir kredenzen unseren Gegnern durch Unachtsamkeiten und Disziplinlosigkeiten aktuell zu viele Chancen“, ärgerte sich Kocks: „Das zieht sich momentan leider wie ein roter Faden durch unser Team und wird meist mit Gegentreffern bestraft.“

Rastedes Torjäger Sergej Müller hatte die Platzherren per Abpraller in Front gebracht (17. Minute). Mehrmals wurde die TuS-Elf im Spielaufbau gestört und leistete sich Ballverluste. Einen davon bestrafte Christopher Nickel mit dem 2:0 (23.).

Nach dem Seitenwechsel gelang Obenstrohes Janis Theesfeld der Anschlusstreffer, indem er nach einem TuS-Freistoß den Abpraller vom Pfosten zum 1:2 verwertete (59.). Bei einer Abwehraktion der Rasteder nach einem Schuss von Finn Albertzarth monierten die Gäste auf Handspiel – der Strafstoß-Pfiff blieb aber aus (68.).

Dann wurde es kurios: Im TuS-Strafraum brachte Torhüter Thorben Engelbart Angreifer Nickel unnötig zu Fall. Er machte seinen Fehler aber wieder wett, indem er den fälligen Elfmeter von Stephan Reinken parierte. Und es kam noch besser aus TuS-Sicht: Im direkten Gegenzug setzten die Friesländer zum Konter an und kamen durch Theesfelds abgefälschten Schuss zum 2:2 (75.). „Da sind wir wieder im Spiel, voller Adrenalin und Hoffnung – können diesen Vorteil aber nicht nutzen“, trauerte Kocks der verpassten Chance auf die Wende nach.

Denn in der intensiven Schlussphase sorgte ein weiterer Elfer für die Entscheidung. Nach einem Schubser zeigte Schiedsrichterin Janna Poppen auf den Punkt. Diesmal trat Nickel an und erzielte das 3:2 (87.). Der TuS warf noch einmal alles nach vorn. Doch zwei Minuten später jubelte Nickel erneut – 4:2 (89.).

„Eigentlich war das ein Remis-Spiel mit wenigen Großchancen auf beiden Seiten, bei dem wir etwas mehr Ballbesitz hatten – trotzdem fallen sechs Tore“, bilanzierte Kocks kopfschüttelnd.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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