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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball: Rot-Weiß Sande macht Double perfekt

30.06.2014

Langendamm Die Fußballer von Rot-Weiß Sande haben das i-Tüpfelchen auf eine absolute Erfolgssaison gesetzt. „Doublesieger, Doublesieger, hey, hey!“, schallte es am Sonnabend über den gut besuchten Platz des TuS Dangastermoor in Langendamm. Soeben hatten sich die Spieler von RW-Trainer Lars Poedtke durch einen hochverdienten 5:1 (2:0)-Erfolg gegen den nie aufsteckenden TuS Sillenstede den Krombacher-Kreispokal gesichert. Damit krönten die Rot-Weißen eine Saison, in der sie als Meister der Kreisliga zuvor bereits den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht hatten. Im Vorjahr hatten sie gegen den Kreisklassenmeister TuS Obenstrohe II im Kreispokal-Endspiel noch unglücklich im Elfmeterschießen knapp den Kürzeren gezogen. Diesmal ließen die Sander, die bereits zum dritten Mal in Folge im Kreispokal-Finale standen, nichts anbrennen.

Frühe Führung

Bereits nach 20 Sekunden hätte Dennis Rehbein den Torreigen für den Favoriten eröffnen können, als er unmittelbar nach dem Anstoß mit einem langen Ball bedient worden war, per Heber aber freistehend am gut reagierenden Sillensteder Schlussmann Marco Behrens scheiterte. Wenig später stand Rehbein wieder im Mittelpunkt, als er einen Kopfball nur knapp neben das Tor setzte (5.). Nach einer Ecke war es dann aber soweit. Andre Ulpts stand kurz vor dem Fünf-Meter-Raum sträflich frei und erzielte das 1:0 (10). „Los Männer, weiter, weiter!“, spornte Sillenstedes Florian Donat, der über die gesamten 90 Minuten als unermüdlicher Antreiber zum auffälligsten Sillensteder Akteur avancierte, seine Nebenleute an, jetzt nur nicht die Köpfe hängen zu lassen. Und so suchte das Kreisklassen-Team, das im Halbfinale durch den 6:5-Sieg im Elfmeterschießen gegen Kreisliga-Aufsteiger TuS Varel für eine Überraschung gesorgt hatte, sein Glück weiter mit langen Bällen in die Spitze.

Die besseren Torchancen hatten zunächst aber die Sander, die in der 28. Minute nach einem Freistoß per Kopf nur die Latte trafen. Zudem scheiterte Rehbein mit einer Direktabnahme, die er nur knapp neben den langen Pfosten setzte (38.). In der 45. Minute erhöhte Sandes Falco Henning per Heber, der sich über den herauseilenden TuS-Keeper hinweg knapp unterhalb der Latte ins Tor senkte, zur 2:0-Pausenführung.

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Gefährliche Konter

Auch nach dem Seitenwechsel war – trotz nie aufsteckender Sillensteder – ein Klassenunterschied zu sehen. Häufig verpufften die Angriffsaktionen des TuS, der sich keinesfalls nur hinten einigelte, an der gut gestaffelten RW-Defensive, die daraufhin gefährliche Konter einleitete. Binnen fünf Minuten sorgte Sande dann durch Nils Moldan (aus abseitsverdächtiger Position) und zwei Treffer des agilen Rehbein (Kopfball am langen Pfosten und Abstauber nach Schuss von Gerrit Schökel) mit dem 5:0 für die endgültige Entscheidung.

Doch die tapfer kämpfenden Sillensteder wollten unbedingt noch den Ehrentreffer erzielen. Nach einer Energieleistung von Donat, der gleich drei Gegenspieler aussteigen ließ und vor dem RW-Gehäuse zielgenau querlegte, war es fast soweit, doch Tim Kaetzler schoss knapp übers Tor. Erst in der Nachspielzeit war dem TuS der Ehrentreffer durch Henry Peters vergönnt (90.+3), der von den vielen mitgereisten TuS-Fans lautstark gefeiert wurde. Danach pfiff Schiedsrichter Nico Sommer (Obenstrohe) die Partie gar nicht erst wieder an.

„Wir haben alles reingehauen, was wir hatten – mehr war für uns leider nicht drin“, sagte Sillenstedes Donat. „Den Ehrentreffer haben wir uns für für unseren großen Einsatz verdient“, betonte TuS-Trainer Dieter Engel. „Wir haben bis zur letzten Minute versucht, dagegenzuhalten. Daher kann ich meiner Mannschaft auch keinen Vorwurf machen. Man hat ja die Qualitäten der Sander gesehen, die deutlich mehr Chancen hatten und verdient Pokalsieger geworden sind.“

Eine „klare Angelegenheit“ hatte auch RW-Trainer Poedtke gesehen: „Wir hätten in der ersten Halbzeit schon deutlich höher führen müssen, haben aber zu wenig aus unseren Chancen gemacht. Das ist ein toller Abschluss einer überraschend schönen Saison. Meister in der Kreisliga, Aufsteiger in die Bezirksliga und Kreispokalsieger – mehr geht nicht.“

Nach den Pokal-Feierlichkeiten beim „Krombacher-Abend“ im Vereinsheim des TuS Dangastermoor, an dem unter anderen auch die Sieger des Twele-Pokals teilnahmen, beginnt für die Sander Spieler bereits am Montag der Ernst des Fußballer-Lebens. Dann startet für die Rot-Weißen, zu denen sich noch sieben, acht Neuzugänge gesellen, eine „knackige Vorbereitung“ (Poedtke) auf die Bezirksliga-Saison, die bereits am ersten August-Wochenende beginnt.


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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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