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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

ECW Sande feiert dritten Sieg im vierten Saisonspiel

05.11.2018

Sande Dank eines starken Auftritts vor heimischer Kulisse haben sich die Eishockeyspieler des ECW Sande am Samstagabend die kurzzeitig verlorene Tabellenspitze in der Regionalliga Nord zurückerobert. Das Aufsteiger-Team von Coach Sergey Yashin setzte sich vor 892 Zuschauern auch in der Höhe verdient mit 5:1 (2:0, 1:1, 2:0) gegen Vizemeister Adendorfer EC durch.

Damit machten die Jadehaie zugleich das schwarze Wochenende für die Gäste aus dem Landkreis Lüneburg perfekt. Schließlich war der AEC keine 24 Stunden zuvor in einer Neuauflage des Playoff-Finales der Vorsaison auch Meister Weserstars Bremen klar unterlegen (2:6) und wartet somit auch nach dem vierten Spieltag noch immer auf den ersten Punktgewinn.

Während die Bremer durch den Derbysieg in Adendorf am Freitagabend kurzzeitig die Tabellenführung übernahmen, mussten sie diese am Samstag also wieder an Sande abtreten. Nun kommt es am kommenden Samstag (19.30 Uhr) an der Weser zum direkten Duell im Gipfeltreffen mit den Jadehaien.

„Drei Punkte, noch dazu in eigener Halle – da ist man immer zufrieden“, waren sich Trainer Yashin und Kapitän Nick Hurbanek nach der Schlusssirene einig. „Zudem waren wir unterm Strich klar besser und von Anfang an dominierend“, ergänzte Hurbanek. Dann nannte er die Hauptgründe für die Überlegenheit: „Wir sind – wie geplant – mit hohem Tempo angefangen und waren stark im Forechecking. Zudem wollten wir im Angriff einfacher spielen und haben das teilweise sehr gut gemacht.“

Hinzu kam, dass die von Yashin vorgenommene Umstellung in der „Letten-Reihe“ um Sergejs Piskunovs Früchte trug. In diese war statt Hurbanek nun erstmals Routinier Vitali Janke gerutscht – auch um die Sprachbarriere zu umschiffen. Nachdem Vitalijs Hvorostinins für den umjubelten Führungstreffer gesorgt hatte (15.), legte Janke höchstpersönlich kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs das 2:0 nach (20.).

„Das war aber vielleicht etwas zu viel des Guten“, meinte Hurbanek, denn das nachfolgende Mitteldrittel endete – auch weil der ECW in seinem Elan etwas nachließ – nach Treffern von Sandes Jan Holiga (25.) und Gäste-Kapitän Matthias Oertel (30.) nur 1:1. „Dennoch war der AEC an diesem Abend nicht in der Lage, uns wirklich gefährlich zu werden“, betonte Hurbanek.

Wohl auch aus Frust darüber übertrieb es insbesondere Adendorfs Tauno Zobel in der intensiv geführten, von vielen Nickeligkeiten und einigen Faustkämpfen geprägten Partie in Sachen Härte. Weil er Sandes Holiga mit einem Check gegen Kopf und Nacken niedergestreckt hatte (53.), bekam Zobel eine Spieldauer-Disziplinarstrafe aufgebrummt und ist für das nächste Spiel gesperrt. Davon unbeeindruckt stellten Johannes Mundt (43.) und Hvorostinins (54.) den 5:1-Endstand her.

Strafen: ECW 20 – Adendorf 18 + 5 + 20 Zobel.

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

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