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Auto fährt in Menschenmenge bei  Rosenmontagsumzug
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

Entwicklungen Im Liveblog
Auto fährt in Menschenmenge bei Rosenmontagsumzug

NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

ECW Sande setzt nächstes „Hai-Light“

04.02.2019

Sande Schon sieben Sekunden vor der Schlusssirene gab es am Samstagabend allen voran bei Clubchef und Hallenbetreiber Witalij Saitz hinter der Bande kein Halten mehr. Soeben hatte Viatcheslav Koubenski den fünften Treffer seiner Jadehaie gegen den EC Nordhorn perfekt gemacht. Wie ein Kind, das sein größtes Wunschgeschenk unter dem Weihnachtsbaum entdeckt, hüpfte Saitz auf der Haie-Auswechselbank herum, rutschte ab, ging zu Boden, rappelte sich sofort wieder hoch und herzte wild jeden, der ihm gerade vor die Arme kam.

Statistik

Regionalliga Nord

ECW Sande - EC Nordhorn 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)

Tore 1:0 Sivak (10. Minute), 2:0 Mundt (13.), 2:1 Ljubobratets (14.), 3:1 Holiga (25.), 4:1 Hvorostinins (49.), 4:2 Ljubobratets (52./Penalty), 5:2 Koubenski (60.).

Strafminuten 8 ECW Sande – 8 EC Nordhorn + 10 Ljubobratets.

Nächstes Spiel Hamburger SV - ECW Sande (Sonntag, 17 Uhr).

Währenddessen freute sich Coach Sergey Yashin, in gewohnt stoischer Manier mit verschränkten Armen hinter dem Rücken an der Plexiglasscheibe lehnend, aber zufrieden lächelnd über den zweiten Titelcoup des ECW Sande binnen drei Jahren. Dann ertönte das Schlusssignal. Und alle Spieler stürmten unter tosendem Beifall der 1200 Zuschauer im „Haifischbecken“ – Saisonrekord – auf Goalie Nikolajs Zurkovs zu, bildeten eine große Spielertraube und feierten am Samstagabend den vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft in der Eishockey-Regionalliga Nord durch den 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)-Erfolg gegen den EC Nordhorn.

Großer Teamgeist

„Wir wussten, dass wir es als Aufsteiger auch dank der personellen Verstärkungen unter die besten Vier im Norden schaffen können – mit dem Meistertitel konnte aber keiner rechnen“, bilanzierte ECW-Kapitän Nick Hurbanek hochzufrieden: „Denn die sehr gute Qualität der Spieler ist noch keine Garantie für den ganz großen Erfolg. Da muss alles passen: Charakter, Stimmung im Team – und das ist bei uns der Fall.“

Nach der Vergabe der Medaillen an die ECW-Spieler direkt im Anschluss an die umkämpfte Partie folgte die Übergabe der Meistertrophäe an Hurbanek. Danach ließen sich weitere Sander Akteure mit dem Pokal in den Händen von den Fans lautstark feiern.

Bis Verteidiger Jan Holiga als Mann fürs Grobe in Sande seinem Namen alle Ehre machte. Nach dem Hochstrecken in Richtung der beiden Fankurven zerlegte der Slowake ungewollt den Siegerpokal genauso in seine Einzelteile wie er und seine Mitstreiter es zuvor im bemerkenswerten Saisonverlauf mit vielen gegnerischen Angriffsreihen getan hatten. Die ECW-Anhänger reagierten schlagfertig mit „Hooligan, Hooligan!“-Rufen.

Spontane Versuche, den auf das Eis gekrachten Pokal notdürftig wieder zusammenzuflicken, schlugen fehl. So diente das Oberteil dann einigen Spielern in der pickepackevollen Eishalle teils als Hut. Der Freude über das gelungene Meisterstück in der vierthöchsten deutschen Spielklasse tat das natürlich überhaupt keinen Abbruch.

Selbst der sonst stets reserviert wirkende Coach Yashin ging aufs Eis, zog symbolisch mehrmals seine Mütze vor den Haie-Fans und genoss anschließend sichtlich auch die Ehrenrunde. „Es ist selten, dass er rauskommt und ein gutes Zeichen. Auch er hat sich mächtig gefreut“, verriet Hurbanek.

Schon ein Punkt hätte den Hausherren im letzten Heimspiel der Hauptrunde gereicht, um vom Hamburger SV nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden zu können. Doch die Jadehaie wollten mehr und gingen in der temporeichen Begegnung durch Treffer von Lubomir Sivak (10. Minute) und Johannes Mundt (13.) mit 2:0 in Front, ehe Nordhorns Konstantin Ljubobratets auf 2:1 verkürzte (14.).

„Im Mitteldrittel waren wir zu verspielt und haben viel zu wenig aus unseren Chancen gemacht“, brachte es Hurbanek auf den Punkt. So erhöhte lediglich Holiga auf 3:1 (25.). Im Schlussdrittel erzielte Topscorer Vitalijs Hvorostinins das 4:1 (49.). Doch die Nordhorner verkürzten durch Ljubobratets per Penalty auf 4:2 (52.) und nahmen in der Schlussphase ihren Torwart heraus. Der letzte Treffer ging allerdings auf das Konto von Koubenski (60.). Danach kannte der Jubel im „Haifischbecken“ keine Grenzen mehr.

Eismaschine auf Abwegen

Im benachbarten „Twister“ machten Spieler, Offizielle und Fans später die Nacht zum Tag. Den Weg in die Diskothek hatten die Jadehaie standesgemäß und unter Polizeischutz mit acht, neun Spielern auf der aus der Halle gefahrenen Eismaschine und dem Rest in einer pinken Stretch-Limousine bewältigt. Nicht ohne zuvor eine Ehrenrunde um die Disko über den Kreisverkehr auf der Bundesstraße gedreht zu haben.

Derweil geht es für den ECW Sande nach dem letzten Hauptrunden-Spiel nächsten Sonntag bei Vizemeister HSV dann in der Verzahnungsrunde mit Regionalliga Ost weiter. In diesen Playoffs mit den vier besten Teams beider Staffeln wird bis Ende März der Nord-Ost-Meister ermittelt.


Mehr Video unter   www.nwzonline.de/videos 
Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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