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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Hallenmängel halten Regionalliga in Atem

07.09.2019

Sande Eiskalt erwischt worden sind in den vergangenen Tagen die Verantwortlichen und Spieler der Vereine in der Eishockey-Regionalliga Nord von gleich zwei Hiobsbotschaften aufgrund von Hallenmängeln. Seitdem herrscht große Verunsicherung, ob die Saison – wie ursprünglich geplant – tatsächlich in sechs Wochen gestartet wird, geschweige denn mit wie vielen Mannschaften und in welchem Modus.

„Katastrophe!“, brachte es Nick Hurbanek, Kapitän und Sportlicher Leiter des amtierenden Meisters ECW Sande, am Freitag auf den Punkt: „Da steht die Attraktivität der gesamten Liga auf dem Spiel.“

Was ist passiert? Zuerst hatten Ende August beim EC Nordhorn die Alarmglocken geschrillt. Grund: Wegen baulicher Mängel an der Dachkonstruktion hat der Landkreis Grafschaft Bentheim die Eissporthalle aus Sicherheitsgründen für den Betrieb geschlossen. Die Leimbinder, die das Dach der Heimspielstätte des ECN tragen, sind marode. Da bislang keine Lösung gefunden werden konnte, sind die Nordhorner vorbehaltlich aus dem Spielplan herausgenommen worden. Dem Vernehmen nach suchen die Club-Verantwortlichen aktuell nach einem Weg, für Training und Punktspiele in die benachbarten Niederlande auszuweichen.

Doch es kam noch dicker für die Eishockey-Fangemeinde: So musste in dieser Woche überraschend das Adendorfer Eisstadion wegen bei Wartungsarbeiten entdeckten Problemen mit der Kälteanlage gesperrt werden. Zwar wird eine schnelle Reparatur trotz Kosten im sechsstelligen Bereich angestrebt. Doch werden vor Mitte November dort keine Heimspiele des Adendorfer EC möglich sein.

Die bereits angesetzten Spiele gegen die Crocodiles 1b, Oberliga-Absteiger Harzer Falken und die Weserstars Bremen müssen laut Finn Sonntag, Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft, definitiv verschoben werden. „Ich bin total geschockt“, sagte Sonntag der Landeszeitung: „Wenn wir bis Ende November Eis haben, können wir die Saison retten. Wenn nicht, fällt sie für uns komplett aus.“ Im schlimmsten Fall drohe dem AEC sogar die Insolvenz.

„Es wäre sehr bitter, wenn sowohl Nordhorn als auch Adendorf zurückziehen müssen“, betont Hurbanek: „Das waren immer heiße Duelle, die viele Zuschauer gezogen haben.“ Zudem sei es im Fall des doppelten Rückzugs und damit einer Verkleinerung der Nord-Staffel von neun auf sieben Vereine äußerst fraglich, ob der geplante Spielmodus überhaupt beibehalten werden könne. „Das muss Auswirkungen haben“, meint Hurbanek: „Nur zwölf Spiele in einer Einfachrunde pro Team sind zu wenig. Dann müsste man wohl über eine Doppelrunde nachdenken.“

Derweil absolvieren die Jadehaie des ECW am Sonntag ihre zweite Eiszeit in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit in Bremerhaven. Nächste Woche soll die Eisanlage in Sande langsam hochgefahren werden, um Mitte des Monats das Eis zu machen.

Die Saisoneröffnungsfeier an der Weserstraße ist dann für Samstag, 21. September, ab 15 Uhr geplant – mit der Vorstellung des neuformierten Teams und einem Testspiel um 19.30 Uhr gegen Ligarivale Salzgitter Icefigthers.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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