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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Eishockey: Jadehaie landen Arbeitssieg gegen HSV

03.02.2020

Sande Mit einem Heimsieg in einer torreichen und am Ende aus Sicht der Hausherren unnötig spannenden Partie gegen den Hamburger SV sind die Eishockeyspieler des ECW Sande am Samstag erfolgreich in die Meisterrunde der Regionalliga Nord gestartet. Vor 594 Zuschauern im „Haifischbecken“ an der Weserstraße hatte sich das Team von Coach Sergey Yashin mit 7:4 (4:1, 1:2, 2:1) gegen den Vizemeister der Vorsaison durchgesetzt.

Schnelle 4:1-Führung

Von einem Auftakt nach Maß wollte aufseiten der Gastgeber nach Spielschluss aber keiner sprechen. So hatten die Jadehaie trotz einer komfortablen 4:1-Führung nach 15 Minuten die Partie noch unfreiwillig wieder mächtig spannend gemacht, weil in der Offensive gleich reihenweise Torchancen ausgelassen wurden. Auch deshalb schafften es die Gäste von der Elbe, sich im Schlussdrittel auf 5:4 (52.) wieder herankämpfen, ehe der amtierende Meister den Sack doch noch endgültig zumachen konnte.

Statistik

Regionalliga Meisterrunde

ECW Sande - Hamburger SV 7:4 (4:1, 1:2, 2:1)

Tore 0:1 Robin Richter (3.), 1:1 Tim Maier (4.), 2:1 Ludwig Synowiec (9.), 3:1 Artur Galwas (12.), 4:1 Maier (15.), 4:2 Richter (23.), 5:2 Dmytro Demianiuk (30.), 5:3 Daniil Fursa (40.), 5:4 Richter (52.), 6:4 Synowiec (53.), 7:4 Sergey Tichshenko (59.).

Strafminuten Sande 6 – HSV 6.

Nächste Spiele TuS Harsefeld Tigers - ECW Sande (Sonnabend, 19.30 Uhr, Eissporthalle Harsefeld), ECW Sande - Harzer Falken (Sonntag, 19 Uhr, Eishalle Weserstraße).

Aber der Reihe nach: Den frühen Gegentreffer durch Hamburgs Robin Richter (3.) hatten die Gastgeber bestens weggesteckt. Auch weil Tim Maier (4.) nur eine Minute später der Ausgleich gelang. Dann schossen Ludwig Synowiec (9.), Artur Galwas (12.) und erneut Maier (15.) einen vermeintlich komfortablen Drei-Tore-Vorsprung heraus.

„Bis dahin haben wir eigentlich gut gespielt und den HSV dominiert. Was dann aber ab dem zweiten Drittel los war, ist schwer zu erklären und hätte nicht sein müssen“, bilanzierte ECW-Kapitän Nick Hurbanek: „Unsere Stürmer haben vorne viel zu kompliziert gespielt und selbst wenn der Torwart schon am Boden lag immer wieder noch einen Querpass eingebaut, statt zielstrebig abzuschließen.“

Das sollte sich fast rächen. Im zweiten Drittel verkürzte der ersatzgeschwächte Hamburger SV durch Richter auf 4:2 (23.), ehe Dmytro Demianiuk zunächst den alten Abstand wieder herstellte (30.). Danach aber brachten die Rautenträger durch Daniil Fursa (40.) und Richter mit seinem dritten Treffer des Abends zum 5:4 (52.) wieder mächtig Dramatik in die Partie.

„Der HSV hat genau das gemacht, was wir auch hätten machen sollen: Einfach spielen, das Ding reinhauen und aus wenig viel machen“, analysierte Hurbanek: „Das ist uns aber erst mit dem schmutzigen Tor zum 6:4 gelungen“, fügte er mit Blick auf den wichtigen Treffer von Synowiec hinzu (53.). Den Schlusspunkt zum 7:4 setzte Sergey Tichshenko (59.) mit einem Schuss von der blauen Linie ins leere Tor. Dabei war die Scheibe bezeichnenderweise erst mit Glück und Unterstützung der Latte im Netz gelandet.

Stimmen zum Spiel

Marcel Schlode (HSV-Kapitän):

„Wir haben das erste Drittel trotz eines guten Starts mit dem Führungstreffer leider verschlafen. Im zweiten Drittel haben wir uns aber gut wieder zurückgekämpft und im Schlussdrittel sogar auf 5:4 verkürzt. Das Glück war dann aber aufseiten von Sande. Dennoch waren wir dicht dran, hier drei Punkte mitzunehmen.

Ludwig Synowiec (ECW-Verteidiger): Der HSV hat gute Mittel und Wege gefunden, uns das Leben auf unserer kleinen Eisfläche schwerzumachen. Allerdings haben wir auch einfach nicht zielstrebig genug gespielt. Wir müssen vor allem vorne, aber auch hinten einfacher agieren. Immerhin konnten wir uns wieder in die Partie reinarbeiten – auch weil die Fans uns mal wieder gut gepusht haben, als es eng wurde.

„Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, ärgerte sich Coach Yashin, der im Laufe der von beiden Seiten kämpferisch, aber äußerst fair geführten Partie aus Unzufriedenheit die Reihen komplett auseinandergerissen hatte.

Doppelspieltag folgt

„Wir müssen uns in den nächsten Partien vor allem im Torabschluss deutlich steigern und da eiskalt sein“, forderte Hurbanek mit Blick auf den nächsten schweren Doppelspieltag mit der Auswärtspartie am kommenden Samstag (19.30 Uhr) in Harsefeld und dem dann bereits am Sonntag (19 Uhr) folgenden Heimkracher gegen Titelfavorit Harzer Falken in Sande.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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