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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Jadehaie melden sich mit 10:0-Kantersieg zurück

18.11.2019

Sande Eindrucksvoll zurückgemeldet haben sich die Eishockeyspieler des ECW Sande in der Regionalliga Nord nach dem Heimspiel-Drama am 26. Oktober gegen den Hamburger SV. Nach einer selbst auferlegten dreiwöchigen Spielpause wegen des Schocks über die schwere Verletzung des noch auf dem Eis reanimierten HSV-Spielers Tjalf Caesar (die NWZ berichtete), der nach einem Zweikampf unglücklich mit dem Kopf voran in die Bande gekracht war, traten die Jadehaie am Freitagabend erstmals wieder zu einem Punktspiel an. Dabei erspielte sich das Team von Coach Sergey Yashin bei den Crocodiles Hamburg 1b einen auch in der Höhe verdienten 10:0 (4:0, 3:0, 3:0)-Sieg.

Zwar war den Jadehaien zu Beginn der absolut einseitigen Partie noch der fehlende Rhythmus anzumerken und hatten die Crocodiles in den ersten fünf Minuten mehr Spielanteile und Chancen. Doch legte der ECW schon im ersten Drittel den Grundstein zum Schützenfest an der Elbe.

Den Torreigen eröffneten die Gäste mit einem Doppelschlag durch Tim Maier (9. Minute) und Zugang Viktors Jasjonis (10.). Es folgten Treffer von Artur Galwas (17.) und Vitalijs Hvorostinins (18.).

„Wir sind verhalten gestartet, haben danach aber immer besser ins Spiel gefunden“, analysierte Nick Hurbanek. Dabei sei die Tatsache, dass die Jadehaie in der kompletten Partie nur eine einzige Strafzeit kassierten, nicht auf eine wegen des HSV-Spiels durchaus denkbare extreme Zurückhaltung der Sander im Zweikampf-Verhalten zurückzuführen: „Wir waren läuferisch und technisch überlegen, da muss man in der Defensive nicht groß hinterherhaken.“

Im zweiten Drittel hatte dann der erst vor einer Woche als Rückkehrer verpflichtete Sergejs Piskunovs seinen großen Auftritt. Der 26-jährige Angreifer war in der Meister-Saison 2018/19 zweitbester ECW-Scorer, wechselte dann zum Neusser EV in die Regionalliga West und gab nun im Haie-Trikot ein gelungenes Comeback. Diese krönte er mit einem Dreierpack (21., 30., 40.). „Dafür haben wir ihn geholt“, sagte Hurbanek: „Unsere lettische Reihe mit Piskunovs, Hvorostinins und Jasjonis hat den Puck gut laufen lassen.“ Allerdings habe der Gegner auch eine ganze Menge zugelassen: „Da erwartet uns an diesem Sonntagabend im Auswärtsspiel bei den Salzgitter Icefighters ein ganz anderes Kaliber.“

Im Schlussabschnitt gegen die Crocodiles trugen sich am Freitagabend noch Jasjonis (48.), Johannes Mundt (53.) und Galwas (55.) in die Torschützenliste ein und machten den Sieg zweistellig.

Getrübt worden war die Rückkehr auf das Eis allerdings schon einige Stunden vor dem Anbully in der Eishalle Farmsen. Grund: Der Adendorfer EC hatte bekannt gegeben, dass seine Mannschaft mangels Spielstätte mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurückgezogen wird.

Hatte vor Saisonbeginn der EC Nordhorn wegen einer defekten Dachkonstruktion an dessen Spielstätte bereits seinen Rückzug verkünden müssen, erwischte es nun doch noch den AEC, der aufgrund eines Defekts an der Kühlanlage in Adendorf ohnehin erst Anfang Dezember in den Spielbetrieb einsteigen wollte. Doch bei Reparaturarbeiten war am Freitag ein weiterer, bis dahin unentdeckter Defekt zu Tage getreten. Somit blieb den AEC-Verantwortlichen nur der Rückzug aus der aktuellen Spielzeit. Es könnte sogar noch dicker kommen, denn Geschäftsführer Finn Sonntag will am Montag vorsorglich Insolvenz anmelden.

Damit ist die Regionalliga Nord auf nur noch sieben Teams geschrumpft. „Das tut auch uns weh“, erklärt Hurbanek auch mit Blick auf ausbleibende Heimspiel-Einnahmen: „Vor allem aber fehlt der Liga ein weiterer Traditionsverein. Der AEC war immer ein guter Gegner. Ich hoffe, dass Adendorf in der nächsten Saison wieder dabei ist – sonst wäre das ein großer Verlust.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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