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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

ECW Sande kehrt in Liga-Alltag zurück

15.11.2019

Sande Erstmals nach den dramatischen Ereignissen im Heimspiel gegen den Hamburger SV vor knapp drei Wochen kehrt Eishockey-Regionalligist ECW Sande wieder in den Liga-Alltag zurück. Und das gleich mit einem Doppelspieltag in der Fremde: Los geht es an diesem Freitagabend beim Aufsteiger Hamburg Crocodiles 1b. Anbully im Eisland Farmsen ist um 20 Uhr. Keine 48 Stunden später müssen die Jadehaie am Sonntag (18 Uhr) bei den Salzgitter Icefighters in der Halle am Salzgittersee ran.

„Natürlich reden wir im Training noch über den aktuellen Stand der Dinge bei Tjalf Caesar“, erläutert ECW-Kapitän Nick Hurbanek mit Blick auf den am 26. Oktober im Heimspiel gegen den Hamburger SV schwer verunglückten Gästespieler – die NWZ berichtete. Andererseits sei man inzwischen froh, dass der Spielbetrieb nun auch für die Sander wieder startet. Der HSV war nach den schockierenden Erlebnissen bei der Partie in Sande sogar schon zweimal wieder im Punktspieleinsatz gefordert. „Der Spaß im Training kommt langsam wieder zurück“, sagt Hurbanek. Die Stimmung sei besser geworden.

Doch lautet die Frage, die vor diesem Wochenende bleibt und wohl erst auf dem Eis beantwortet werden kann: Wie sehr können die ECW-Spieler die Ereignisse aus dem HSV-Spiel schon ausblenden, vor allem wenn es in die Zweikämpfe und ins Checken der Gegenspieler geht? „Das bleibt in der Tat abzuwarten. Vielleicht wird es bei dem ein oder anderen nicht laufen“, erklärt Hurbanek.

Hintergrund: Tjalf Caesar war im Spiel in Sande nach einem Zweikampf derart unglücklich mit dem Kopf voran in die Bande gekracht, dass er noch auf dem Eis reanimiert werden musste. Wie die Familie des 23-Jährigen inzwischen mitteilte, ist der Betroffene nach mehreren Operationen nun mit Hilfe eines Ventils in der Lage, „eine kleine Weile mit uns zu sprechen“.

Unterdessen wurde das beim Stand von 2:1 für den HSV im zweiten Drittel abgebrochene Spiel mit 5:0 für die Hamburger gewertet. Laut Hurbanek eine „schwierige Entscheidung“, welche die Jadehaie mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis genommen haben. Zumal sie selbst die Partie gegen den HSV auch nur ungern nachgeholt hätten: „Und für die Hamburger wäre das sicher noch schwerer geworden, noch mal hierher zurückzukehren“, so der Kapitän.

Somit rücken nun die beiden Auswärtsspiele in Hamburg und Salzgitter in den Fokus. Der Oberliga-Unterbau der Crocodiles von der Elbe steht als Aufsteiger nach drei Spielen noch ohne Punktgewinn da. „Wir sollten und werden den Gegner, den wir noch aus Verbandsliga-Zeiten kennen, nicht unterschätzen“, erklärt Hurbanek vor dem Spiel am Abend in Farmsen. Zuletzt im Derby gegen den HSV mussten sich die kampfstarken Krokodile um Topscorer Viktor Rausch nur knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Auch der Sonntags-Gegner aus Salzgitter unterlag dem HSV in der Vorwoche nur knapp (3:4). Hurbanek: „Das ist eine läuferisch starke Truppe, die wir aus den vergangenen Jahren gut kennen und die sich im Sturm zudem mit Ausländern verstärkt hat.“

Unter der Woche hatte sich der Kapitän derweil in den sozialen Medien bei den Haie-Fans für die große Unterstützung der letzten Wochen bedankt. „In den schlimmsten Stunden habt ihr uns aufgebaut, mit Worten, mit Verständnis oder auch einer Umarmung“, heißt es dort: „Ihr habt Größe gezeigt, habt Tjalf, seiner Familie und den HSV-Spielern Mut zugesprochen und habt starken Worten Taten folgen lassen.“

So wurden auch von ECW-Seite diverse Spendenaktionen gestartet. „Es wäre wirklich toll, wenn alle Tjalf und seiner Familie weiter helfen würden“, betont Hurbanek. Ein Möglichkeit dazu gibt es auch beim Heimspiel der Jadehaie am Samstag, 23. November, ab 19.30 Uhr gegen die Harsefeld Tigers.

Dort werden während des Spiels unter anderem eigens angefertigte pinke Trikots, die von allen Akteuren signiert wurden, versteigert. Zudem wird bei der Verteilung der Stadionzeitung „Power Break“ diesmal nicht für die Junghaie gesammelt, sondern für Tjalf Caesar und dessen Familie. Auf diese kommen hohe Folgekosten in der ärztlichen Behandlung des Verletzten zu.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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