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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

ECW Sande startet furios ins neue Jahr

06.01.2020

Sande Kurz nach Silvester haben die Eishockey-Spieler des ECW Sande binnen 24 Stunden zwei sportliche Brillant-Feuerwerke der Extraklasse gezündet. Mit dem Sechs-Punkte-Wochenende unterstrichen sie zugleich ihre Ambitionen auf die erfolgreiche Titelverteidigung in der Regionalliga Nord. Nur einen Tag nach dem 5:2 (1:0, 3:1, 1:1)-Coup im Nachholspiel beim bis dahin unbesiegten Spitzenreiter Harzer Falken in Braunlage ließen die Jadehaie am Samstagabend vor heimischer Kulisse einen 7:1 (3:0, 2:1, 2:0)-Kantersieg im Verfolgerduell gegen die Weserstars Bremen folgen.

Durch diesen formidablen Start in 2020 kletterte das Team von Trainer Sergey Yashin auf den zweiten Platz. Das Ticket für die nach dem Hauptrunden-Ende (26. Januar) folgende Meisterrunde der ersten sechs Mannschaften hatte der amtierende Meister der Nordstaffel bereits vor diesen beiden Spitzenspielen sicher gelöst. In der Meisterrunde starten alle qualifizierten Teams ab Februar dann wieder bei null Punkten.

Eishockey

Regionalliga Nord

Harzer Falken - ECW Sande 2:5 (0:1, 1:3, 1:1)

Tore 0:1 Galwas (18.), 0:2 Hvorostinins (21.), 1:2 Bauer (25.), 1:3 Hvorostinins (36.), 1:4 Demianiuk (40.), 2:4 Jasieniak (41.), 2:5 Maier (42.).

Strafminuten Braunlage 22 + 10 für Franz – Sande 30 + 10 für Holiga + 10 für Jasjonis.

ECW Sande - Weserstars Bremen 7:1 (3:0, 2:1, 2:0)

Tore 1:0 Galwas (3.), 2:0 Piskunovs (8.), 3:0 Hvorostinins (15.), 4:0 Jasjonis (21.), 4:1 Jurcik (29.), 5:1 Piskunovs (38.), 6:1 Demianiuk (53.), 7:1 L. Synowiec (54.).

Strafminuten Sande 14 – Weserstars 10 + 10 für Ratajczak + 20 für Ratajczak.

Letzte Hauptrunden-Spiele TuS Harsefeld Tigers - ECW Sande (Sonnabend, 11. Januar, 19.30 Uhr), ECW Sande - Crocodiles Hamburg 1b (Sonnabend, 18. Januar, 19.30 Uhr, Eishalle Weserstraße).

„Wir sind selbst ein bisschen überrascht, wie gut es für uns gelaufen ist, denn die Vorbereitung zwischen den Feiertagen war nicht optimal“, erläuterte ECW-Kapitän Nick Hurbanek: „Aber schon der Sieg in Braunlage am Freitagabend war nicht unverdient. Wir haben dort ein richtig gutes Spiel gezeigt, clever und konzentriert agiert.“

Vor der imposanten Kulisse von 1275 Zuschauern im Wurmbergstadion hatten die Jadehaie nach ausgeglichenem ersten Drittel im zweiten Durchgang des von vielen Strafzeiten geprägten Spitzenspiels mächtig aufgedreht und waren vorentscheidend mit 4:1 in Führung gegangen. Für die Sander trafen Artur Galwas (18.), Vitalijs Hvorostinins (21., 36.) und Dmytro Demianiuk (40.). Zum zwischenzeitlichen 1:2 hatte Braunlages Max Bauer verkürzt (25.).

„Mit dem zweiten Drittel, das spielentscheidend war, bin ich besonders zufrieden“, lobte ECW-Coach Yashin hinterher: „Vor allem im Abschluss haben die Jungs das sehr gut gemacht. Zudem bin ich sehr zufrieden mit dem Charakter, den die Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute gezeigt hat.“

Dank ihrer bissigen und mannschaftlich geschlossenen Spielweise konnten die Jadehaie die läuferisch einen Tick überlegenen Falken über weite Strecken vom eigenen Tor weghalten. Zudem war erneut Verlass auf den reaktionsschnellen ECW-Goalie Karlis Zakrevskis. „Außerdem hatten wir die besseren Chancen und haben diverse davon konzentriert genutzt“, freute sich Hurbanek: „Darüber hinaus haben wir in Überzahl gut gespielt und in Unterzahl gut verteidigt.“

Das musste auch der Falken-Trainer neidlos anerkennen. „Der Sieg geht in Ordnung. Die Sander haben ihn mehr gewollt und damit mehr verdient“, bilanzierte Jan Bönning: „Ab dem zweiten Drittel war das Spiel aufgrund vieler Strafen zerfahren. Dann haben die Specialteams den Unterschied gemacht. Wir haben keinen Treffer in Überzahl erzielen können, dafür aber zwei Gegentreffer in Unterzahl bekommen.“

Trotz der kräftezehrenden Partie gegen den Tabellenführer und der späten Rückkehr aus dem Harz morgens um halb vier, legten die Jadehaie am Samstagabend den sechsten Saisonsieg nach. „Hut ab an die ganze Mannschaft“, lobte Hurbanek nach dem 7:1-Erfolg gegen die Weserstars vor 941 Zuschauern im „Haifischbecken“: „Zwar ist Bremen etwas besser gestartet, auch weil wir die Müdigkeit noch etwas in den Beinen hatten. Umso so wichtiger war es, dass wir gleich getroffen haben.“

So führten die Hausherren nach Treffern von Galwas (3.), Piskunovs (8.), Hvorostinins (15.), der an diesem Abend zudem als vierfacher Vorlagengeber glänzte, und Jasjonis (21.) zu Beginn des zweiten Drittels bereits komfortabel mit 4:0. Derweil verloren die Weserstars aus Ärger über Schiedsrichterentscheidungen immer mehr den Faden.

„Dass nach der hohen Führung die Spannung bei uns etwas nachgelassen hat, ist normal“, erklärte Hurbanek: „Einziges Manko war gegen Bremen unser Überzahlspiel, ansonsten haben sich alle unsere Spieler voll reingehauen.“ Zudem freute sich der Verteidiger über nur drei Gegentore in zwei schwierigen Spielen: „Das spricht für die gute Defensivleistung der gesamten Mannschaft.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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