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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Haie wollen auch im Gipfeltreffen jubeln

16.11.2018

Sande Showdown im „Haifischbecken“: Die beiden Mannschaften der Stunde in der Eishockey-Regionalliga Nord treffen an diesem Samstagabend in der Eishalle an der Weserstraße aufeinander. Während Spitzenreiter ECW Sande in seinen bisherigen fünf Saisonspielen erst einmal als Verlierer von der Eisfläche gegangen ist und auf 13 Punkte kommt, hat der aktuell ärgste Verfolger Salzgitter Icefighters (12) seine letzten drei Begegnungen allesamt gewonnen. Das Anbully im mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen erfolgt um 19.30 Uhr.

„Natürlich kommt Salzgitter mit viel Rückenwind in unsere Halle“, weiß ECW-Kapitän Nick Hurbanek angesichts des aktuellen Laufs bei den Gästen aus dem Südosten Niedersachsens natürlich um die Schwere der Heimaufgabe. Dabei hatten die Jadehaie im ersten Aufeinandertreffen mit den Stahlstädtern vor vier Wochen auswärts mit 4:0 souverän die Oberhand behalten. Schlüssel zum Sieg gegen die jungen Wilden aus Salzgitter waren damals eine kompakte Defensivarbeit, bei der auch die ECW-Stürmer gut mit nach hinten gearbeitet haben, sowie eine große Effizienz im Überzahl-Spiel. So resultierten aus vier Powerplays am Salzgittersee gleich zwei Treffer der Gäste.

An diesem Samstag wollen sich die Icefighters nun unbedingt für die auch in der Höhe verdiente Hinspiel-Pleite revanchieren. Schließlich winkt obendrein im Falle eines Auswärtserfolges in Sande die Übernahme der Tabellenspitze. „Mir ist die Art und Weise wie wir uns präsentiert haben, dass wir immer stabiler werden und längere starke Phasen haben und auch gut umschalten, wichtiger als die Tabellenführung“, betonte indes Salzgitters Coach und Ex-DEL-Spieler Radek Vit nach dem 3:1-Sieg in Nordhorn: „Ich hoffe, dass sich diese Entwicklung jetzt fortsetzt und unsere starken Phasen immer länger werden.“

Auf der Gegenseite sehen die Verantwortlichen des ECW Sande um Trainer Sergey Yashin auch bei den Haie-Spielern durchaus noch Luft nach oben – trotz der bislang für einen (wenn auch personell verstärkten) Aufsteiger phänomenalen Punkte-Ausbeute. „Vieles klappt schon gut, aber man darf nie zufrieden sein“, betont Hurbanek, Kapitän und Sportlicher Leiter in Personalunion.

Und mit Blick auf den 4:2-Erfolg am vergangenen Woche beim amtierenden Meister Weserstars Bremen listet er gleich zwei Baustellen auf: „Wir haben in diesem Spiel, in dem es lange Zeit richtig hin und her ging, zu viele Breaks zugelassen. Drei Alleingänge auf unseren Goalie – das darf uns überhaupt nicht passieren! Zudem bleibt unsere Chancenverwertung ein leidiges Thema.“

Unterm Strich sind Hurbanek und Co. mit dem Saisonstart allerdings sehr zufrieden. „Ein Viertel der Saison ist rum – und wer bitte schön hätte gedacht, dass wir da ganz oben stehen?“, fragt Hurbanek. Dennoch wollen die Jadehaie die Kufen weiter schön auf der Eisfläche lassen und nicht abheben. „An unserem Saisonziel, einen Platz unter den ersten Vier, hat sich nichts geändert“, erklärt der Kapitän. Dann würden die Playoffs mit den vier besten Teams aus dem Osten folgen.

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

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