• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Jadehaie drehen im furiosen Schlussdrittel richtig auf

19.11.2018

Sande Dank eines furiosen Schlussdrittels haben sich die Jadehaie am Samstag vor der Saison-Rekordkulisse von 1026 Zuschauern im lange umkämpften Gipfeltreffen der Eishockey-Regionalliga Nord noch klar mit 5:1 (1:0, 0:1, 4:0) gegen Verfolger Salzgitter Icefighters durchgesetzt. Damit baute das Team von Trainer Sergey Yashin seine Tabellenführung aus und grüßt als Aufsteiger nun mit drei Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz von der Spitze.

In der Schlussphase waren die Haie-Fans angesichts von drei Treffern ihrer Mannschaft in den letzten drei Minuten kaum noch aus dem Jubeln im „Haifischbecken“ herausgekommen. „Es ist toll zu sehen, wie fast von Spiel zu Spiel die Zuschauerzahl steigt“, bilanzierte ECW-Kapitän Nick Hurbanek: „Auch neue Fans erkennen, dass die Stimmung hier top ist und es viel Action auf dem Eis zu sehen gibt.“

Dabei waren die Hausherren im ersten Drittel durch Vitalijs Hvorostinins völlig verdient in Führung gegangen (11.). „Wir haben, wie geplant, sehr aggressiv nach vorn gespielt, richtig Druck auf den Gegner ausgeübt und uns so gute Chancen erspielt“, lobte Hurbanek den zunächst dominanten Auftritt des Teams.

Das änderte sich jedoch im zweiten Spielabschnitt. „Da haben wir dann leider komplett vermissen lassen, was uns im ersten Drittel noch so ausgezeichnet hatte“, bedauerte Hurbanek. Folgerichtig markierte Salzgitters Thomas Herklotz den verdienten Ausgleich (40.).

„Anschließend gab es dann einen kleinen Rums in der Kabine“, verriet der ECW-Kapitän mit Blick auf die deutliche, im höheren Dezibelbereich angesiedelte Ansprache von Coach Yashin – auf Deutsch und Russisch. „Er hatte ja recht“, sagte Hurbanek: „Wir waren nachlässig, haben zu wenig gemacht, sind zu wenig gelaufen.“ Zudem stellte Yashin die Reihen etwas um.

Für die erneute ECW-Führung sorgte Peter Boon, der in der 47. Minute mit viel Wut im Bauch gerade erst wieder von der Strafbank aufs Eis zurückgekommen war, mit einem langen Pass steil geschickt wurde und zum 2:1 traf. Weiterer Baustein zum fünften Sieg im sechsten Saisonspiel war die seit Wochen gute Defensivarbeit der Jadehaie um die Verteidiger Vitalij Janke, Ján Holiga, Vladislavs Balakuns und Co. mit einem sicheren Nikolajs Zurkovs im Tor dahinter. „Das war wieder sehr stark – auch weil alle erneut nach hinten mitgearbeitet haben“, lobte Hurbanek.

So überstanden die Jadehaie im letzten Drittel auch eine 2+2-Strafe gegen Sergejs Piskunovs (Stockschlag/Meckern). Nachdem die ECW-Spieler in diesen vier Minuten (47. bis 51.) ohne Gegentreffer geblieben waren, machten sie durch Tore von Piskunovs (58.), Boon (58.) und Hvorostinins (60.) endgültig alles klar. Letzterer hatte dem Gegner zweikampfstark den Puck abgejagt, sein großes Tempo ausgespielt und spektakulär im Fallen den 5:1-Endstand perfekt gemacht. Spätestens danach gab es bei den Haie-Fans kein Halten mehr.

Strafminuten: 16 ECW Sande – 20 Salzgitter.

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

Weitere Nachrichten:

ECW Sande | Regionalliga Nord

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.