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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Jadehaie eröffnen Saison bei Weserstars

18.10.2019

Sande Wenn an diesem Freitagabend zum Auftakt der neuen Eishockey-Spielzeit 2019/2020 das erste Anbully für den Regionalligisten ECW Sande bei den Weserstars Bremen erfolgt, dann ist zugleich die Jagd auf den amtierenden Meister der Nord-Staffel eröffnet. Die Saisonpremiere der Jadehaie in der Eissporthalle Paradice an der Weser beginnt um 20 Uhr.

„Natürlich wollen wir auch in dieser Saison wieder ganz oben mitspielen und uns in jedem Fall erneut für die Playoffs qualifizieren“, nennt Nick Hurbanek, Kapitän und Sportlicher Leiter von „Frieslands Mannschaft des Jahres 2018“, das Saisonziel. Wohlwissend, dass die sieben gegnerischen Teams der Nordstaffel gegen den Meister von der Jade besonders motiviert zu Werke gehen werden. „Noch mehr in der Rolle des Gejagten wird aber Braunlage als Oberliga-Absteiger sein“, ist sich Hurbanek sicher. Auch für ihn zählt der EC Harzer Falken neben dem Hamburger SV und den Jadehaien zu den größten Titelfavoriten.

Der Modus

Acht Teams spielen in der Eishockey-Regionalliga Nord bis Ende Januar 2020 eine Einfachrunde. Die ersten Sechs erreichen die Meisterrunde und spielen – erneut in einer Einfachrunde – die besten vier Mannschaften aus. Diese ermitteln dann in den nachfolgenden Playoffs im Modus Best-of-Two (Hin- und Rückspiel) den neuen Meister dieser vierthöchsten Spielklasse aus. Titelverteidiger ist der ECW Sande. Eine anschließende Verzahnungsrunde mit der Regionalliga Ost gibt es in dieser Spielzeit nicht.

Die beiden Regionalliga-Teams der Nord-Staffel auf den Rängen sieben und acht nach der ersten Einfachrunde bestreiten die Relegationsrunde gegen die beiden besten Mannschaften aus der Verbandsliga. Der Letzte dieser Runde steigt ab, die anderen drei Mannschaften qualifizieren sich für die Regionalliga-Saison 2020/2021.

Die Ausländerregelung wurde modifiziert. Nun dürfen unbegrenzt viele kontingentpflichtige Spieler eingesetzt werden. Im Sinne der Nachwuchsförderung muss laut neuer Statuten aber für den dritten und vierten Ausländer jeweils ein deutscher U-23-Spieler auf dem Spielbericht stehen; ab dem fünften Ausländer dann je zwei U-23-Akteure. Zusätzlich dürfen noch bis zu drei kontingentpflichtige Spieler eingesetzt werden. Voraussetzung: Sie haben die letzten drei Jahre im deutschen Amateurbereich (maximal Regionalliga) gespielt.

„Aber schon die vergangene Saison war ja voll von Überraschungen. Warten wir also ab, was diesmal alles passiert“, erklärt Hurbanek. Fakt ist: Im Vergleich zur Vorsaison haben alle Mannschaften noch einmal aufgerüstet. Vonseiten des Verbandes her rührt man sogar für die „stärkste Regionalliga Nord der mindestens letzten zehn Jahre“ die Werbetrommel.

„Sicherlich ist in den Teams ordentlich was passiert und dürfte unterm Strich noch mehr Dampf in der Spielzeit sein als in der Vorsaison“, erklärt Hurbanek: „Dennoch bleibt abzuwarten, wie gut zum Beispiel die Ausländer bei den einzelnen Teams tatsächlich einschlagen.“

Auch bei den Jadehaien, die in dieser Spielzeit sogar erstmals eine zweite Mannschaft ins Rennen schicken (Landesliga), hat sich im Kader einiges getan. Dabei sind unter den 15 Zugängen auch diverse Perspektivspieler, die über die Zweite langsam an die Regionalliga herangeführt werden sollen.

„Alle Zugänge haben sich gut integriert, sind anpassungsfähig und wurden gut aufgenommen“, freut sich Hurbanek. Besonders Goalie Karlis Zakrevskis habe in den ersten Einheiten nach seiner Meniskus-OP einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Der 25-jährige Lette hütete zuvor das Tor von HK Liepeja in der höchsten lettischen Liga. „Er ist eine bärenstarker Ersatz für den abgewanderten Nikolajs Zurkovs“, verspricht sich auch ECW-Chef Witalij Saitz viel vom Königstransfer zwischen den Pfosten.

„Auch alle drei Nordhorner sind echte Verstärkungen“, ergänzt Hurbanek mit Blick auf Kevin Schophuis (22 Jahre/Verteidiger), Christian Synowiec (25/Stürmer) und Ludwig Synowiec (28/Verteidiger). Das Trio hatte sich nach dem bitteren Rückzug des EC Nordhorn (wegen maroder Eishalle) für einen Wechsel an die Jade entschieden.

Dementsprechend optimistisch geht auch Coach Sergey Yashin in die neue Saison. So kann Sandes Kulttrainer –anders als phasenweise in der Vorsaison, als der Kader aufgrund von Erkrankungen, Verletzungen oder beruflicher Verpflichtungen doch deutlich zusammengeschrumpft war – diesmal aus dem Vollen schöpfen und durchgehend vier Reihen aufbieten.

Aufgrund der vielen Stürmer im neuen Kader, wurde insbesondere im Angriff der Konkurrenzkampf deutlich gesteigert. „Während der Trainer hinten auf eine gewohnt starke Defensive setzt, ist in dieser Spielzeit ein ganz anderes Forechecking möglich“, analysiert Hurbanek: „Die Stürmer müssen laufen und laufen und immer 100 Prozent geben, denn der nächste sitzt schon draußen und wartet auf seine Chance. Da kann es schnell auf die Bank oder gar auf die Tribüne gehen – eine echte Komfortzone für den Trainer.“

Anders als die Jadehaie haben die Weserstars ihr Saisondebüt bereits gegeben. Nach drei Titelgewinnen in Folge hatten die Bremer um den Sportlichen Leiter Andreas Niewiera 2018/2019 überraschend die Playoffs verpasst. Nun soll es wieder bergauf gehen. Doch zog das Team von der Weser bei den Salzgitter Icefigthers mit 3:5 (1:2, 2:2, 0:1) zum Auftakt den Kürzeren. Zudem ist Zugang Konstantin Ljubobratets (zuvor EC Nordhorn) wegen einer Spieldauerstrafe nach einem Kniecheck für das Heimspiel gegen Sande gesperrt.

„Das heißt aber alles nichts“, rechnet Hurbanek mit einer schweren Auftaktpartie: „Der Gegner hat sich ebenfalls verstärkt, gute Einzelspieler in seinen Reihen und ist zu allem in der Lage.“ Insbesondere Bremens lettischer Zugang Silvestrs Selickis verdiente sich Bestnoten gegen Salzgitter. Viel erhoffen sich die Weserstars auch von Zugang Chase Hatcher (USA). Der 25-jährige Verteidiger hat zudem einen in der nordamerikanischen Eishockeyszene bekannten Namen. So haben Vater Derian Hatcher und Onkel Kevin in der National Hockey League (NHL) über 1000 Spiele absolviert und waren Nationalspieler.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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