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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Jadehaie überrennen EC Nordhorn

04.12.2018

Sande Das hatten sich die Jadehaie am Sonntagabend redlich verdient. Sie rissen immer wieder die Arme hoch und genossen es sichtlich: Unmittelbar nach dem spektakulären und überraschend deutlichen 8:0 (1:0, 4:0, 3:0)-Kantersieg im Gipfeltreffen gegen den EC Nordhorn zelebrierten die Eishockeyspieler des ECW Sande gemeinsam mit ihren ausgelassen feiernden Haiefans die La-Ola-Welle.

Schließlich hatten die Spieler von Trainer Sergey Yashin dank einer bärenstarken Leistung vor 710 Zuschauern im „Haifischbecken“ an der Weserstraße soeben ihre Tabellenführung in der Eishockey-Regionalliga Nord erfolgreich verteidigt und einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Meisterrunde getan.

Derweil rutschten die Nordhorner, die 48 Stunden zuvor noch einen 6:3-Heimsieg gegen die Weserstars Bremen gefeiert hatten, auf den dritten Platz ab. Indes kletterte der Hamburger SV als Mannschaft der Stunde – und bislang einziger Bezwinger des ECW Sande (beide Male in der Verlängerung) – auf den zweiten Rang des Tableaus.

„Wir haben einen richtig guten Abend erwischt“, bilanzierte Nick Hurbanek nach dem Schützenfest gegen den Verfolger aus der Grafschaft Bentheim. Dass sein Team ausgerechnet gegen die torgefährlichste Offensive (41) der Liga um Topscorer Daniel Bogdziul und den erfolgreichsten Vorlagen-Geber Konstantin Ljubobratets zu Null gespielt hatte, freute den ECW-Kapitän und Verteidiger besonders: „Keinen Gegentreffer zu kassieren, ist nicht nur für den Torhüter gut, sondern für das gesamte Team!“

Wieder einmal hatte also die mit gerade einmal zwölf Gegentreffern in acht Saisonspielen mit Abstand beste Verteidigung der Liga im Zusammenspiel mit Torhüter Nikolajs Zurkovs ganze Arbeit geleistet. „Wir haben hinten dicht gemacht und standen sehr kompakt“, lobte Hurbanek: „Daran hatten aber auch die Stürmer ihren Anteil, die nicht nur aggressiv nach vorne gearbeitet, sondern auch hinten immer wieder klasse ausgeholfen haben.“

Zudem setzten die Hausherren ihren Matchplan, den torgefährlichen Gegner mit gekonntem Forechecking gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen, von Beginn an gut um. So brachte Ján Holiga die Jadehaie früh in Front (5.).

Auch wenn im ersten Drittel keine weiteren Treffer mehr fielen, kauften die Jadehaie den gegnerischen Angreifern mit viel Körpereinsatz, bisweilen harten, aber erlaubten Checks sowie aggressiven Zweikämpfen bis an die Bande heran immer mehr den Schneid ab. „Die waren nachher gut angefressen“, schmunzelte Hurbanek.

Im Mitteldrittel zogen die Jadehaie den Nordhornern dann mit vier Treffern binnen acht Minuten endgültig den Zahn. So sorgten Vladislavs Balakuns (25.), Vitalijs Hvorostinins (28.), Sergejs Piskunovs (30.) und Viatcheslav Koubenski (32.) für eine komfortable 5:0-Führung. „Ein, zwei Treffer waren gut herausgespielt, die anderen wurden im Nachsetzen nach Abprallern erzielt – das haben unsere Stürmer richtig gut gemacht“, lobte Hurbanek.

Im letzten Abschnitt machten dann Koubenski (42.), Piskunovs (45.) und Dominik Sobczak (48.) den Kantersieg endgültig perfekt. „Sonst habe ich nach den Spielen immer etwas zu meckern – diesmal nicht“, zeigte sich der ECW-Kapitan abschließend rundum zufrieden.

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

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