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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Jadehaie verpassen Revanche beim HSV

27.11.2018

Sande Auf dieses Déjà-vu-Erlebnis gegen die Rautenträger hätten die Jadehaie gerne verzichtet: Das Eishockey-Team des ECW Sande hat am Sonntagabend beim Hamburger SV durch das 3:4 (1:1, 1:1, 1:1, 0:1) seine zweite Saisonniederlage nach Verlängerung im siebten Saisonspiel kassiert. Besonders bitter aus Sicht der Gäste: Der Ausgleich zum 3:3 in der regulären Spielzeit, der die nachfolgende Overtime besiegelte, war erst 34 Sekunden vor Ertönen der Schlusssirene gefallen.

„Das ist schon richtig bitter, wenn man so knapp am Sieg dran ist“, sagte ECW-Kapitän Nick Hurbanek. Schließlich hatten sich die Jadehaie, die ab Mitte des zweiten Drittel immer mehr Zugriff auf den Gegner und das Spiel gefunden hatten, nach dem Führungstreffer im Schlussdrittel von Sergejs Piskunovs, noch dazu in Unterzahl erzielt (55.), schon auf der Siegerstraße gewähnt. Dann kassierten sie durch einen verdeckten Verzweiflungsschuss des Hamburgers Gino-Mike Blank, bei dem ECW-Goalie Nikolajs Zurkovs die Sicht versperrt war, doch noch das 3:3.

Schon im Hinspiel hatte der Regionalliga-Aufsteiger nur hauchdünn erst nach Verlängerung gegen den HSV den Kürzeren gezogen – damals mit 1:2. Diesmal war Sandes Peter Boon zu Beginn der Sudden-Death-Overtime wegen Haltens auf die Strafbank geschickt worden (61.).

In Unterzahl bei drei gegen vier Feldspieler kam es dann noch dicker für die Jadehaie: Aus einem großen Getümmel vor dem Gäste-Gehäuse heraus erzielte HSV-Kapitän Marcel Schlode das 4:3 (64.).

„Das war richtig ärgerlich“, sagte Hurbanek. Schließlich habe ECW-Torwart Zurkovs den Puck vorher schon drei-, viermal am Handschuh gehabt, doch stachen die Hausherren immer wieder mit ihren Schlägern ins Getümmel hinein, ohne dass die Schiedsrichter – die sich aufgrund der äußerst ungleichen Verteilung der Strafzeiten zuungunsten der Gäste ohnehin schon den Zorn der Sander zugezogen hatten – dieses unterbanden.

Und so machten Keeper Zurkovs und Vitalij Janke ihrem Ärger über den ausgebliebenen Pfiff Luft, indem sie direkt nach dem entscheidenden Gegentreffer auf einen der Unparteiischen zustürmten und diesen bedrängten. Die Folge waren nach Spielschluss zwei Zehn-Minuten-Strafen, die allerdings keine Sperren nach sich ziehen.

Zwar verpasste der ECW Sande beim HSV die angepeilte Revanche. Doch grüßen die Spieler von Coach Sergey Yashin weiterhin von der Tabellenspitze. Zumal es für das Erreichen der Verlängerung immerhin einen Punkt gab und der Aufsteiger nun auf 17 Zähler kommt. Während sich die Hamburger damit auf den dritten Rang verbesserten, kletterte der punktgleiche EC Nordhorn (beide 13) auf den zweiten Tabellenplatz.

Somit steht kommenden Sonntag ab 19 Uhr in der Eishalle Sande gegen Nordhorn bereits das nächste Gipfeltreffen für die Jadehaie an.

Tore: 1:0 Richter (13.), 1:1 Balakuns (14.), 2:1 Richter (27.), 2:2 Bastron (31.), 2:3 Piskunovs (55.), 3:3 Blank (60.), 4:3 Schlode (64.).

Strafminuten: Hamburg 4 – ECW Sande 16 + 10 Janke + 10 Zurkovs.

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

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