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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Eishockey-Regionalliga: Jadehaie wollen Falken die Flügel stutzen

08.02.2020

Sande Mit zwei Spielen binnen 24 Stunden stehen die Eishockeyspieler des ECW Sande vor dem ersten kräftezehrenden Doppelspieltag in der Meisterrunde der Regionalliga Nord. Zunächst ist das Team von Trainer Sergey Yashin an diesem Samstagabend ab 19.30 Uhr bei den TuS Harsefeld Tigers im Landkreis Stade gefordert. Am Sonntag folgt dann in der Eishalle an der Weserstraße in Sande der Heimspielkracher gegen Titelfavorit Harzer Falken aus Braunlage.

In Sachen Doppelbelastung bleibt Nick Hurbanek, Kapitän und Sportlicher Leiter der Jadehaie in Personalunion, gelassen: „Das Problem haben ja die anderen Teams auch.“ In der Tat: Während die Falken in der Vorwoche doppelt ran mussten, trifft das an diesem Wochenende auch für die Harsefeld Tigers zu, die beim Duell gegen Sande bereits die Auswärtspartie von Freitagabend bei den Weserstars Bremen in den Knochen haben.

Rückblick: Während die Jadehaie das Team aus Harsefeld in Spiel eins der Hauptrunde noch mit 14:1 vom Eis gefegt hatten, gab es im Rückspiel Mitte Januar eine böse Überraschung. Dort retteten sich die Friesländer mit Ach und Krach in die Verlängerung, wo Haie-Stürmer Artur Galwas der 5:4-Siegtreffer gelang.

„Wir haben uns beim Rückspiel in Harsefeld vielleicht etwas von der Tabelle blenden lassen. Aber die Tigers haben diverse starke Spieler aus Adendorf dazubekommen und uns das Leben dort unheimlich schwer gemacht“, erinnert sich ECW-Verteidiger Ludwig Synowiec.

Auch Hurbanek fordert diesmal volle Konzentration von Beginn an: „Wir dürfen Harsefeld nicht noch einmal auf die leichte Schulter nehmen, nachdem wir uns im Rückspiel der Hauptrunde dort ordentlich blamiert haben.“ Das wollen die Jadehaie nun beim erneuten Wiedersehen und Kampf um einen der vier Playoff-Plätze tunlichst vermeiden.

Allerdings hatten die Jadehaie auch in der Vorwoche beim mühsamen 7:4-Auftaktsieg in der Meisterrunde gegen den Hamburger SV nicht voll überzeugen können. „Wir müssen uns vor allem im Abschluss um einiges steigern. Auch die Körperspannung muss zu 100 Prozent da sein“, fordert Hurbanek: „Ich hoffe, bei uns sind jetzt alle aufgewacht. In der Meisterrunde bekommst du nichts geschenkt. Da brauchen wir uns nichts vorzumachen.“

Haie-Coach Yashin ließ unter der Woche unter anderem noch mal das Überzahlspiel trainieren. Vor allem mit der Angriffsleistung gegen den HSV war der Trainerfuchs nicht zufrieden und hatte daraufhin die Reihen im Spielverlauf mächtig durcheinander gewürfelt.

Ausfallen wird an diesem Samstag in Harsefeld aufseiten der Sander aus beruflichen Gründen Dominik Sobczak. Fraglich ist in beiden Begegnungen der Einsatz von Christoph Josch, der sich mit einer Grippe herumplagt. „Aber wir haben einen großen Kader“, bleibt Hurbanek gelassen.

Besonders groß ist bei den Haie-Fans natürlich die Vorfreude auf das Spitzenspiel zu ungewohnter Heimspielzeit am Sonntagabend in Sande gegen die Harzer Falken. „Sie sind zu allem in der Lage – genau wie wir“, wissen Hurbanek & Co. natürlich um die Schwere der Aufgabe. Die Gäste aus Braunlage haben in der aktuellen Saison gerade einmal vier Punkte abgegeben – alle allerdings gegen den ECW.

Im Hinspiel hatten die Falken nach 60 torlosen Minuten und der anschließenden Verlängerung im Penaltyschießen mit 1:0 das glücklichere Ende für sich. Im Rückspiel in Braunlage revanchierten sich die Jadehaie mit einem 5:2-Erfolg. Die bislang einzige Niederlage der Falken.

„Die Tagesform dürfte am Sonntag wieder entscheidend sein“, erklärt Hurbanek: „Insbesondere müssen wir – bei allem Einsatz – diszipliniert zu Werke gehen und möglichst von der Strafbank fernbleiben. In Unterzahl kannst du gegen solch ein Top-Team natürlich nicht gewinnen.“

Das „Haifischbecken“ in Sande dürfte Sonntag wieder bestens gefüllt sein. Das packende Hinspiel in der Hauptrunde verfolgten 1066 Eishockey-Fans. „Sehr guter Gegner, schnelles Spiel und garantierte Spannung“, rührt Hurbanek die Werbetrommel und setzt auf lautstarke Unterstützung von den Haie-Fans: „Das Motto muss lauten: runter von der Couch, rein in die Halle!“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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