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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Jadehaie klettern an die Tabellenspitze

23.10.2018

Sande Auch von einer äußerst holprigen Anreise im nigelnagelneuen Teambus mit Stau und dadurch verspäteter Ankunft haben sich die Eishockeyspieler des ECW Sande am Sonntagabend nicht ausbremsen lassen. Im Gegenteil: Mit dem auch in der Höhe verdienten 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)-Erfolg bei den Icefigthers Salzgitter stürmte der Regionalliga-Aufsteiger am zweiten Spieltag gleich an die Spitze der allerdings noch „schiefen“ und wenig aussagekräftigen Tabelle der Nord-Staffel.

„Ich habe mich nach der Partie erst gar nicht getraut, auf die Tabelle zu schauen“, scherzte – trotz der zu erwartenden schönen Momentaufnahme – ECW-Kapitän Nick Hurbanek nach dem starken Auftritt der Jadehaie in der Eishalle am Salzgittersee: „Aber wir wussten, was bei den Icefighters auf uns zukommt und haben die Vorgaben echt gut umgesetzt.“

Das erste Bully vor 286 Zuschauern – darunter rund 30 mitgereiste Fans der Jadehaie, die nach dem Abpfiff begeistert eine La-Ola-Welle auf der Tribüne initiierten – war aufgrund der verzögerten Ankunft der Sander um eine halbe Stunde nach hinten verlegt worden. Dennoch blieb der Mannschaft von ECW-Trainer Sergey Yashin nur ganz wenig Zeit zum Warmmachen.

Aber völlig unbeeindruckt von diesen Strapazen brachten die Friesen schon im ersten Drittel eine starke Leistung auf die Eisfläche. „Wir haben von Beginn an hinten richtig gut gestanden“, nannte Hurbanek einen der Hauptschlüssel zum in Sachen Dominanz durchaus überraschend klaren Auswärtserfolg des Aufsteigers: „Wir haben Salzgitter zweikampfstark weitestgehend von unserem Tor ferngehalten – auch weil die Stürmer gut mit nach hinten gearbeitet haben.“

Hurbanek lobte in diesem Zusammenhang auch Torhüter Nikolajs Zurkovs: „Was von den Icefighters an diesem Abend dann tatsächlich mal durchkam, hat Niko klasse abgewehrt.“ Einmal stand zudem die Latte im Weg (1.).

Für den Führungstreffer der Gäste auf der Gegenseite sorgte indes Sandes Kapitän höchstpersönlich (12.). Im zweiten Abschnitt schraubte ECW-Stürmer Johannes Mundt die Führung des Aufsteigers per Doppelpack (29., 35.) auf 3:0. Während sich die Hausherren im Schlussdrittel zwar noch einmal aufbäumten, stellte Sergejs Piskunovs den 4:0-Endstand her (45.) – wie beim zweiten Treffer von Mundt in Überzahl. Weitere Chancen, darunter ein Lattenkracher von Peter Boon, blieben ungenutzt.

„Wir hatten in der ganzen Partie lediglich vier Überzahl-Situationen und haben daraus mit zwei Treffern eine wirklich gute Ausbeute erzielt“, freute sich Hurbanek. Damit hatte auch die Trainingsarbeit unter der Woche Früchte getragen, denn ein Schwerpunkt war das Powerplay-Spiel speziell der Reihe Mundt, Piskunovs, Balakuuns, Mundt. Und eben dieses ECW-Quartett schlug nun gleich zweimal in Überzahl zu. Hurbanek: „Natürlich gehört da auch das nötige Quäntchen Glück dazu.“

Zudem hatten die Jadehaie ihre größere Erfahrung gegenüber den jungen Wilden aus Salzgitter gekonnt in die Waagschale geworfen. „Das konnte man schon merken“, analysierte der ECW-Kapitän: „Wir haben die Partie routiniert heruntergespielt.“

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

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