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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Sande nimmt Playoffs ins Visier

15.02.2019

Sande Alles auf Anfang, heißt es an diesem Samstagabend für den Eishockey-Regionalligisten ECW Sande, denn die Punkte aus der so erfolgreich verlaufenen Hauptrunde werden in die nun folgende Meisterrunde nicht mitgenommen. Als frisch gefeierter Titelträger der Nord-Staffel bekommen es die Jadehaie im ersten Spiel der Verzahnungsrunde um die Nord/Ost-Meisterschaft zum Auftakt mit dem Drittplatzierten der Regionalliga Ost zu tun. Anbully der Partie gegen Tornado Niesky ist um 19.30 Uhr in der Eishalle an der Weserstraße.

„Natürlich ist die Vorfreude groß, und bei einigen Spielern wachsen die Bärte auch schon etwas länger“, sagt ECW-Kapitän Nick Hurbanek mit Blick auf das insbesondere im Eishockey weit verbreitete Ritual, in den Playoffs aus Aberglaube die Bärte nicht mehr zu stutzen – möglichst bis zum Finale: „Zudem war das Training unter unserem Coach Sergey Yashin zwar hart, die Stimmung aber gut.“

Es ist also angerichtet für das erste Duell im Haifischbecken mit einem Ost-Vertreter. Auch wenn die Gäste aus der Oberlausitz im bisherigen Saisonverlauf nicht an die Leistungen der Vorjahre anknüpfen konnten, sind sie alles andere als zu unterschätzen. Zuvor hatten die Sachsen von 2016 bis 2018 sogar drei Meistertitel in Folge aufs Eis gelegt. Bis zum Rückzug 2015 gehörte Niesky sogar fünf Jahre lang der Oberliga an.

Die aktuelle Leistungsstärke des Teams von Trainer Jens Schwabe ist nur schwer einzuschätzen. „Wir haben kaum Infos“, gesteht Hurbanek. Nur soviel: „Durch die Nähe zum benachbarten Zweitligisten Lausitzer Füchse spielen in Niesky viele Jungs, die in Weißwasser eine gute Nachwuchsausbildung genossen, dann den Sprung aber nicht geschafft haben.“

Einer der Leistungsträger der Tornados ist der ehemalige Füchse-Kapitän und erfahrene Allrounder Jörg Pohling. Weitere Besonderheit der Gäste: Zwischen den Pfosten steht bei Niesky in Ivonne Schröder die Torhüterin der deutschen Nationalmannschaft der Frauen. Während sie mit ihren Werten zu den besten drei Goalies in der Ost-Staffel gehört, führt Sandes Schlussmann Nikolajs Zurkovs das Ranking im Norden mit großem Vorsprung an.

Das Playoff-Ziel der Jadehaie, die auf Dominik Sobczak (beruflich verhindert), Alexander Bahlau (erkrankt) und Franz Bastron (Saisonende wegen Handgelenk-OP) verzichten müssen, ist klar. „Die Karten werden komplett neu gemischt, und wir haben Respekt vor unseren Gegnern. Aber natürlich werden wir alles dafür tun, um am Ende ins Finale zu kommen“, betont Hurbanek: „In der Hauptrunde waren wir nur der Aufsteiger. Jetzt aber sind wir Nordmeister und damit einer der Mitfavoriten auf die Nord/Ost-Meisterschaft.“ Diese Rolle wolle man annehmen.

Nach dem bisherigen Saisonverlauf deutet vieles auf einen Zweikampf der Sander um den Gruppensieg mit Fass Berlin (Vizemeister Ost) hin, doch haben sich auch Tornado Niesky und der EC Nordhorn (4. Nord) einiges vorgenommen. Klarer Favorit der Gruppe B ist der Ost-Meister Schönheider Wölfe.

Playoff-Modus

Die Verzahnungsrunde der Regionalliga Nord/Ost wird zunächst in einer Einfachrunde in zwei Gruppen (jeder gegen jeden, Hin- und Rückspiel) ausgetragen. Gruppe A ECW Sande (1. Platz Nord), Fass Berlin (2. Ost), Tornado Niesky (3. Ost), EC Nordhorn (4. Nord). Gruppe B Schönheider Wölfe (1. Platz Ost), Hamburger SV (2. Nord), Salzgitter Icefighters (3. Nord), Chemnitz Crashers (4. Ost).

Der Spielplan der Jadehaie: Samstag, 16. Februar ECW Sande - Tornado Niesky (19.30 Uhr) Freitag, 22. Februar EC Nordhorn - ECW Sande (19 Uhr) Samstag, 23. Februar Tornado Niesky - ECW Sande (18.30 Uhr) Samstag, 2. März ECW Sande - Fass Berlin (19.30 Uhr) Samstag, 9. März ECW Sande - Nordhorn (19.30 Uhr) Samstag, 16. März Fass Berlin - ECW Sande (19 Uhr).

Die beiden Gruppen-Sieger spielen ein Playoff-Finale im Modus „Best of three“ um die Nord-Ost-Meisterschaft (Heimrecht wird ausgelost). Dafür stehen zwei Wochenenden (23./24. sowie 29. bis 31. März) zur Verfügung. Das Team, das im Finale zuerst zwei Spiele gewinnt, ist Nord/Ost-Meister. Einen Aufsteiger in die Oberliga wird es nicht geben.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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