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Aktualisiert vor 5 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Sande stößt Tor zum Playoff-Finale weit auf

11.03.2019

Sande Freudentaumel im Haifischbecken: Durch den 10:5 (1:1, 4:1, 5:3)-Heimsieg in einer ebenso packenden wie turbulenten Partie gegen den Nord-Rivalen EC Nordhorn haben die Eishockey-Spieler des ECW Sande am Samstagabend das Tor zum angepeilten Einzug ins Playoff-Finale ganz weit aufgestoßen.

Weil zuvor FASS Berlin im Ost-Duell bei Tornado Niesky erst nach Verlängerung mit 4:3 (1:1, 0:2, 2:0, 1:0) die Oberhand behalten hatte, sind die Jadehaie vor den letzten Gruppenspielen der Verzahnungsrunde der Regionalligen Nord und Ost rechnerisch nur noch von Nordhorn von der Tabellenspitze der Gruppe A zu verdrängen.

Playoff-Modus

Die beiden Gruppen-Sieger der Verzahnungsrunde der Regionalligen Nord und Ost spielen ein Playoff-Finale im Modus „best of three“ um die Nord-Ost-Meisterschaft aus. Welche Mannschaft zuerst Heimrecht genießt, wird per Los entschieden.

Das Playoff-Finale wird an zwei Wochenenden – am 23./24. März sowie vom 29. bis 31. März – ausgetragen. Das Team, das im Finale zuerst zwei Spiele gewinnt, ist Nord/Ost-Meister. Einen Aufsteiger in die Oberliga wird es nicht geben. Bei einem Remis in den Finalspielen nach regulärer Spielzeit folgt nach kurzer Pause (maximal drei Minuten, keine Eisaufbereitung) eine zehnminütige Verlängerung mit vier gegen vier Feldspielern und Sudden Victory. Fällt ein Tor, ist das Spiel zu Ende. Endet die Verlängerung ohne Treffer, folgt das Penaltyschießen.

Während den Sandern im Auswärtsspiel bei FASS Berlin am kommenden Samstag schon ein Punkt zum Einzug ins Finale reicht, müssen die Nordhorner auf einen Ausrutscher der Friesen in der Bundeshauptstadt hoffen und zugleich ihre beiden Auswärtspartien in Niesky und in Berlin hoch gewinnen. Denn in Sachen Tordifferenz ist das ECW-Team klar besser (+24).

Somit spricht fast alles dafür, dass es zum Traumfinale zwischen dem Nord-Meister ECW Sande und dem Ost-Meister Schönheider Wölfe kommt. Die Erzgebirger haben am Samstag die stark ersatzgeschwächten Salzgitter Icefighters mit 7:0 (2:0, 2:0, 3:0) bezwungen und den Sieg in der Endrunden-Gruppe B bereits absolut sicher.

Für das Team von ECW-Coach Sergey Yashin war die Ausgangslage vor dem Duell mit den Nordhornern klar: Nur mit einem Heimsieg würde man die Chance auf den Einzug ins Playoff-Finale weiter in eigenen Händen halten. Auch für die Gäste war das Wiedersehen mit den Sandern eine Partie mit Endspiel-Charakter.

Dementsprechend engagiert gingen beide Teams zu Werke und boten den 992 Zuschauern eine bis zur Mitte des Schlussdrittels nicht nur torreiche, sondern auch extrem spannende Partie. Dabei kam es auf beiden Seiten immer wieder zu Über- und Unterzahlsituationen. Auch weil das Spiel interessanter Weise – wie es in der DEL üblich ist – von zwei Haupt-Schiedsrichtern geleitetet wurde. Und diese griffen in Sande insbesondere bei Stock-Vergehen konsequent durch und verteilten viele Strafen auf beiden Seiten. Wegen eines Stockstiches gegen Jan Holiga bekam Nordhorns Danielius Nomanovas sogar eine Spieldauerstrafe aufgebrummt (5+20 Minuten/37.).

„Für die Zuschauer war diesmal alles dabei, viele Tore und viele Strafen“, bilanzierte ECW-Kapitän Nick Hurbanek: „Die Trainier dürften sich allerdings ein paar graue Haare mehr eingehandelt haben.“

Den ersten Treffer das Abends erzielte unter gütiger Mithilfe der Gastgeber ECN-Stürmer Mikhail Berezhnoi (4.). Yashin reagierte sofort und stellte fortan von drei auf zwei routinierte Verteidiger-Pärchen um. Daher mussten fortan auch die alten Haudegen Vitali Janke und Hurbanek, die zusammen 83 Jahre aufs Eis bringen, gegen die technisch beschlagenen und gut Druck ausübenden Nordhorner Angreifer im Dauerstress Schwerstarbeit verrichten. Gegen Ende des ersten Durchgangs gelang Vladislavs Balakuns der Ausgleich (18.).

Doch im Mitteldrittel gingen die Gäste durch Kapitän Christian Synowiec erneut in Front (22.). Dann sorgte Sandes Ivan Rohac per Doppelschlag (24., 28.) für die Wende und brachte die Hausherren mit 3:2 in Führung. Dominik Sobczak (31.) und Sergejs Piskunovs (35.) schraubten den Spielstand sogar auf 5:2.

Statistik

Endrunde Regionalligen Nord und Ost

ECW Sande - EC Nordhorn 10:5 (1:1, 4:1, 5:3)

Tore 0:1 Berezhnoi (4.), 1:1 Balakuns (18.), 1:2 Synowiec (22.), 2:2 Rohac (24.), 3:2 Rohac (28.), 4:2 Sobczak (31.), 5:2 Piskunovs (35.), 5:3 Berezhnoi (45.), 5:4 Bogdziul (47.), 6:4 Hvorostinins (48.), 6:5 Synowiec (48.), 7:5 Koubenski (51.), 8:5 Rohac (54.), 9:5 Maier (58.), 10:5 Balakuns (59.).

Strafen Sande 26 – Nordhorn 24 + 5 + 20 Nomanovas.

Zuschauer 992.

Nächste Spiele, Gruppe A Tornado Niesky - EC Nordhorn (Sonnabend, 18.30 Uhr), FASS Berlin - ECW Sande (Sonnabend, 19 Uhr), FASS Berlin - EC Nordhorn (Sonntag, 14 Uhr).

Gruppe B Hamburger SV - Salzgitter Icefighters (Freitag, 19.30 Uhr), Salzgitter Icefighters - Chemnitz Crashers (Sonntag, 18 Uhr), Hamburger SV - Schönheider Wölfe (Sonntag, 18.30 Uhr).

„Leider haben wir dann den Schlendrian reinbekommen, während Nordhorn plötzlich fast jeden Puckverlust bei uns im Gegenzug bestraft hat“, sagte Hurbanek mit Blick auf fünf Treffer binnen sechs vogelwilden Minuten im Schlussdrittel.

So verkürzten Berezhnoi (45.) und Daniel Bogdziul (47.) auf 5:4. Zwar sorgte Sandes Vitalijs Hvorostinins sofort für das 6:4 (48.), doch erzielte Synowiec postwendend das 6:5 (48.). Erst als Viatcheslav Koubenski das 7:5 folgen ließ (51.) und Rohac in seiner unnachahmlich kämpferischen Manier auf 8:5 stellte (54.), war der Widerstand gebrochen. Endgültig den Deckel drauf machten Tim Maier (58.) und Balakuns (59.) – und brachten die Haie-Fans endgültig aus dem Häuschen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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