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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Sande siegt bei Tor- und Strafenfestival klar

14.01.2019

Sande Revanche geglückt – und wie: Nur zwei Wochen nachdem die Jadehaie beim Adendorfer EC überraschend erstmals in der für den Aufsteiger bislang so erfolgreich verlaufenen Saison komplett ohne Punkte geblieben waren (4:7), haben die hochmotivierten Eishockeyspieler des Regionalliga-Spitzenreiters ECW Sande an gleicher Stelle eindrucksvoll Wiedergutmachung betrieben. In einem mitunter äußerst hitzig geführten Duell mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten fuhr das Team von ECW-Coach Sergey Yashin am Ende einen ungefährdeten 9:1 (3:0, 2:1, 4:0)-Kantersieg ein.

Statistik

Eishockey-Regionalliga

Adendorfer EC - ECW Sande 1:9 (0:3, 1:2, 0:4)

Tore 0:1 Koubenski (1.), 0:2 Runge (3.), 0:3 Boon (14.), 0:4 Hvorostinins (24.), 1:4 Böttger (32.), 1:5 Boon (32.), 1:6 Holiga (49.), 1:7 Koubenski (50.), 1:8 Hurbanek (52.), 1:9 Runge (59.).

Strafminuten Adendorf 24 + 5 + 5 + 20 Böttger + 20 Petermann – Sande 20 + 5 + 5 + 10 + 20 Piskunovs + 20 Sobczak.

Nächste Spiele EC Nordhorn - ECW Sande (Freitag, 20 Uhr), ECW Sande - Adendorfer EC (Sonntag, 19 Uhr, Eishalle Weserstraße).

„Wir waren spielerisch, läuferisch und technisch überlegen“, analysierte ECW-Kapitän Nick Hurbanek nach dem auch in der Höhe verdienten Erfolg vor 693 Zuschauern im Walter-Maack-Eisstadion zufrieden: „Das Ergebnis sagt doch alles!“

Schon in der ersten Spielminute hatten die favorisierten Jadehaie, die neben Marcel Struck (stark erkältet) kurzfristig auch auf Johannes Mundt (Magen-Darm-Grippe) verzichten mussten, ihren absoluten Siegeswillen unter Beweis gestellt: Nach gerade mal 21 Sekunden traf Viatcheslav Koubenski schon zum 1:0, ehe Pierre Rene Runge wenig später auf 2:0 (3.) erhöhte. In der 14. Minute ließ Peter Boon das 3:0 folgen.

„Wie das bei einem solchen Spielstand oft so ist, haben wir es dann ein bisschen schleifen lassen“, erklärte Hurbanek. Dennoch markierte Vitalijs Hvorostinins das 4:0 (24.). Zwar gelang den Adendorfern durch Denny Böttger der Anschlusstreffer zum 1:4 (32.), doch nur 25 Sekunden später stellte Routinier Boon mit dem 5:1 den alten Abstand wieder her (32.).

Danach kochten die Emotionen erstmals an diesem Abend so richtig hoch. Dabei bekam Sandes Sergejs Piskunovs zum Ärger der Gäste eine Spieldauerstrafe aufgebrummt (36.). „Er ist mit einem AEC-Spieler zusammengefahren – für uns war diese Strafe überzogen“, erklärte Hurbanek. Derweil war in Böttger ein Adendorfer Akteur nach besagten Foul erbost von der Bank aus über die Bande gesprungen, wutentbrannt auf Piskunovs zugestürmt und verwickelte diesen in eine Rauferei. Diese hatte auch für den nach einem Vorfall in der Vorsaison ohnehin nur auf Bewährung spielenden AEC-Stürmer eine Spieldauerstrafe zur Folge.

Doch auch danach bekam laut Hurbanek der Schiedsrichter die von Nickeligkeiten, Sticheleien und Scharmützeln geprägte Partie nicht richtig in den Griff. „Weil Ruhe und Respekt auf dem Eis weiter fehlten, musste Dominik Sobczak mit einem Faustkampf ein Zeichen setzen. Das gehört zum Eishockey dazu“, erklärte Hurbanek mit Blick auf die Keilerei, die nicht nur für den ECW-Stürmer, sondern auch für Adendorfs Marc Petermann mit einer Spieldauerstrafe und damit Sperre für das nächste Spiel endete (42.).

„Schade, eigentlich ist das Aufgabe des Schiris. Aber dank Dominiks Einsatz herrschte danach endlich wieder mehr Ruhe, und war es ein faires Spiel“, sagte Hurbanek.

Dabei trafen im Schlussdrittel nur noch die Jadehaie gegen die Adendorfer, die am Ende nur noch acht Feldspieler zur Verfügung hatten. So machten Jan Holiga (49.), Koubenski (50.), Hurbanek (52.) und Runge (59.) das 9:1-Schützenfest in der Lüneburger Heide perfekt. „Gut war, dass viele unserer deutschen Spieler getroffen haben und die Last im Angriff damit nicht immer nur auf den gleichen Schultern liegt“, bilanzierte Hurbanek abschließend.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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