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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Sande verliert rassiges Spitzenspiel in Verlängerung

29.10.2018

Sande Jetzt hat es auch den ECW Sande erwischt: Der mit zwei Auftaktsiegen so stark in die Saison gestartete Eishockey-Regionalligist musste sich am Samstagabend in der heimischen Eishalle an der Weserstraße dem favorisierten Titelaspiranten Hamburger SV hauchdünn mit 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben.

„Schade, das Spiel hätte auch anders herum ausgehen können“, bedauerte ECW-Kapitän Nick Hurbanek: „Wir hatten im zweiten und dritten Drittel genug Chancen. Leider hat uns diesmal irgendwie die Knipsermentalität gefehlt. Zudem waren wir vor dem gegnerischen Tor etwas zu puckverliebt und haben zu oft noch mal den Querpass gespielt, statt zu schießen – und daher letztlich den Sack nicht zugemacht.“

Immerhin hatte Sergejs Piskunovs fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit vor 829 Zuschauern den erlösenden, längst überfälligen Ausgleich erzielt und den Gastgebern durch das Erreichen der Sudden-Death-Overtime zugleich einen Punkt gesichert. Obwohl das Momentum damit aufseiten der Jadehaie war, gelang dem HSV durch Marc Stüven dann der Siegtreffer in der dritten Minute der Verlängerung, die mit drei gegen drei Feldspielern ausgetragen wurde.

Insbesondere Sandes Torhüter Nikolajs Zurkovs war nach dem alles entscheidenden und nicht unhaltbar scheinenden Fernschuss untröstlich. Er hockte noch Minuten nach Ertönen der Schlusssirene enttäuscht auf der verwaisten Wechselbank, ehe er von seinem Kapitän dort wieder aufgerichtet wurde. Hurbanek: „Schließlich hatte er uns vorher mit vielen Paraden im Spiel gehalten.“

In der Tat: Insbesondere im ersten Drittel herrschte mächtig Betrieb vor dem Kasten des ebenso umsichtigen wie reaktionsschnellen Zurkovs. Schließlich hatten die läuferisch und technisch bestens beschlagenen Hamburger, die zudem nach Scheibengewinnen blitzschnell auf Angriff umschalteten, den deutlich besseren Start in das rasante Spitzenspiel auf sehr gutem Niveau erwischt.

Nach dem ersten Durchgang stellte ECW-Coach Sergey Yashin dann von vier auf drei Reihen um – mit Erfolg. „Wir wollten eigentlich von Beginn an hohes Tempo gehen, das hat aber zunächst überhaupt nicht geklappt. Nach der Umstellung sind wir dann viel aggressiver auch in die Ecken gekommen, womit der HSV gar nicht klar kam“, analysierte Hurbanek.

So entwickelte der ECW schon im zweiten Drittel viel mehr Zug auf das gegnerische Tor, hatte aber bei einem Lattenkracher von Johannes Mundt Pech (25.). Fünf Minuten später legte der pfeilschnelle Vitalijs Hvorostinins gekonnt auf Mundt quer, der jedoch aus kurzer Distanz am HSV-Keeper scheiterte. Praktisch im Gegenzug gelang Robin Richter der Führungstreffer der Gäste (30.). Nur eine Minute später verhinderte Sandes Zurkovs mit einem Riesenreflex das mögliche 0:2.

Im Schlussdrittel gaben dann auch die Haie-Fans am Spielfeldrand noch einmal alles und pushten ihr Team lautstark nach vorn. Beide Seiten fuhren die Intensität in den Laufduellen und Zweikämpfen nochmals hoch, ehe Sandes Piskunovs mit einem Rückhandtreffer das viel umjubelte 1:1 markierte. Es war der verdiente Lohn für die vorherigen großen Mühen der Gastgeber – auch wenn das ganz große Happy-End in der Verlängerung dann ausblieb.

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

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