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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Sorgen zwischen den Pfosten

29.12.2018

Sande Viele Aktive in anderen Sportarten haben ihre Ausrüstung längst zur Seite gelegt und genießen die Pause vor und zwischen den Feiertagen am Jahresende, um die Akkus für die Rückserie neu aufzuladen. Indes sind die Eishockey-Spieler des ECW Sande weiter im Dauerstress. So muss der Spitzenreiter der Regionalliga Nord an diesem Samstagabend beim Schlusslicht Adendorfer EC ran. Anbully im Walter-Maack-Eisstadion im Landkreis Lüneburg ist um 20 Uhr.

Nur eine Woche nach dem Sechs-Punkte-Wochenende der Jadehaie mit Siegen beim EC Nordhorn (5:3) und zu Hause am 23. Dezember vor der Rekordkulisse von knapp 1100 Zuschauern gegen die Salzgitter Icefighters (3:0) sind die Spieler von ECW-Coach Sergey Yashin zwar in der klaren Favoritenrolle. Sie müssen aber einen schwerwiegenden Ausfall verkraften.

„Leider ist bei uns das Worst-Case-Sze­na­rio eingetreten“, sagt Nick Hurbanek mit Blick auf die Zwangspause für Nikolajs Zurkovs. Der große Rückhalt der Sander und wohl beste Goalie der Nord-Staffel ist wegen Leistenbeschwerden zum Pausieren gezwungen. Wie lange der Leistungsträger aus Lettland ausfällt, bleibe abzuwarten. „Bislang hatten wir in Sachen Verletzungen viel Glück, jetzt hat es auch uns mal richtig erwischt. Aber lieber jetzt, als im Februar in der Nord-Ost-Meisterrunde“, sagt Hurbanek, Kapitän und Sportlicher Leiter der Jadehaie.

Somit schlägt nun in Adendorf die große Stunde für Nachwuchs-Keeper Emil Hacke, der vor seinem Regionalliga-Debüt steht. Der Youngster bestreitet zwar regelmäßig die Sondertrainings-Einheiten gemeinsam mit Zurkovs und wurde in der vergangenen Saison auch schon im Pokal eingesetzt, steht nun jedoch vor einer besonderen Herausforderung. „Er hat viel dazu gelernt, weiß in etwa was auf ihn zukommt und kann jetzt Spielpraxis sammeln“, erläutert Hurbanek.

Neben Zurkovs fehlen dem ECW in der Lüneburger Heide noch Viatcheslav Koubenski, Jan Holiga und Lubomir Sivak. „Auch deshalb werden wir den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, betont Hurbanek: „Das wird kein Selbstläufer. Die Adendorfer haben ein gutes Team, hatten aber im bisherigen Saisonverlauf auch Pech und sind in der Abwärtsstrudel geraten.“

Einen Tag vor Heiligabend feierten die „Heidschnucken“ jedoch ein kleines, vorzeitiges „Weihnachtswunder“, indem sie sich mit 8:7 nach Verlängerung im Kellerduell bei Angstgegner Weserstars Bremen durchsetzten. Gegen die Jadehaie kann AEC-Coach Waldemar Bartuli nun auf das identische Team bauen.

Für einen Leistungsschub auf beiden Seiten dürfte zudem die zu erwartende prächtige Stimmung in der Adendorfer Eishalle sorgen. So machen sich an diesem Samstag viele Haie-Fans mit Bussen und Autos auf dem Weg nach Adendorf, um mit einer Mottofahrt an gemeinsame Zeiten der 90er und frühen 2000er Jahre zu erinnern. Auch der AEC hat dazu etwas vorbereitet und wird vor dem Spiel und in den Drittelpausen altes Bildmaterial von den Spielen gegen die Jadehaie auf der LED-Wand im Stadion zeigen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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