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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Titelaspirant Sande hat keine Lust auf Rechenspiele

29.01.2019

Sande Meister sein oder nicht sein, das war am Sonntagabend die Frage bei Verantwortlichen, Spielern und Fans des Eishockey-Regionalligisten ECW Sande. Zuvor hatten sich die Jadehaie auswärts mit 6:3 (2:2, 2:1, 2:0) bei den Salzgitter Icefighters durchgesetzt und durch den 15. Saisonsieg im 18. Spiel den Vorsprung an der Tabellenspitze (47 Punkte) vor dem einzigen noch verbliebenen Verfolger im Titelkampf, dem Hamburger SV (38), wieder auf neun Zähler ausgebaut.

Während das Erfolgsteam von ECW-Coach Sergey Yashin bis zum Ende der Hauptrunde nur noch zwei Spiele zu absolvieren hat, muss der HSV dreimal ran und könnte theoretisch nach Punkten noch mit dem Spitzenreiter von der Jade gleichziehen. Allerdings dürfte der direkte Vergleich beider Teams bei Punktgleichheit keine Rolle spielen. „Wir waren beim Salzgitter-Spiel nicht auf diese Konstellation vorbereitet“, zeigte sich auch ECW-Kapitän Nick Hurbanek kurz nach Spielschluss überfragt, ob die Nord-Meisterschaft schon jetzt perfekt ist: „Laut unseren Informationen wurde der direkte Vergleich schon vor längerer Zeit abgeschafft. Er macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn.“

Vielmehr dürfte bei identischer Punktzahl am Ende der Hauptrunde das bessere Torverhältnis den Ausschlag geben. Und das spricht mit +29 ganz klar für den ECW Sande. Damit wäre den Jadehaien der Meistertitel in der Nord-Staffel nicht mehr zu nehmen. „Fakt ist: Wir haben nach dem Sieg in Salzgitter noch nicht gefeiert, sondern wollen nun am Samstag zu Hause gegen Nordhorn punkten, um den Sack dann mit absoluter Sicherheit vorzeitig zuzumachen“, betonte Hurbanek.

Zum Sonntagsspiel: Im Duell bei den ebenfalls bereits für die nachfolgende Verzahnungsrunde mit den vier besten Teams aus der Regionalliga Ost qualifizierten Salzgitter Icefighters hatte Staffel-Topscorer Vitalijs Hvorostinins die Gäste nach einem Konter mit 1:0 in Führung gebracht (5. Minute). Doch die Hausherren (24 Punkte), die sich mit dem EC Nordhorn (23) noch einen Zweikampf um den dritten Platz und damit die Ausgangsposition für die nachfolgenden Playoffs liefern, schlugen zurück.

So brachten Thomas Herklotz (10.) und Yannik Meve (19.) Salzgitter mit 2:1 in Front, ehe Viatcheslav Koubenski kurz vor Ende des extrem ausgeglichenen ersten Drittels noch zum 2:2 ausglich (20.). Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts erzielte Michael Kopke (21.) vor 380 Zuschauern in der Eissporthalle am Salzgittersee die erneute Führung für die Icefighters.

Dann ging laut Hurbanek der Spielfluss ob diverser Strafzeiten nach „einigen kleinlichen Pfiffen“ etwas verloren. Doch drehten Sandes Hvorostinins in Überzahl mit seinem 19. Saisontreffer (30.) und wenig später Koubenski (36.) die Partie zugunsten der Gäste auf 4:3. Jeweils im Powerplay-Spiel machten im Schlussdrittel Jan Holiga (50.) und Marcel Struck (55.) den Sieg endgültig klar. Indes hielten die Sander bei dreimaliger Überzahl der Icefighters ihren Kasten sauber.

Strafminuten: Salzgitter 26 – Sande 28.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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