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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Zwei starke Drittel reichen nicht

02.01.2018

Sande Zwei Drittel lang hatten die Eishockeyspieler des ECW Sande im letzten Spiel des Jahres an einer dicken Überraschung geschnuppert. Dabei führte der Verbandsligist einen Tag vor Silvester vor 547 Zuschauern in der heimischen Eishalle nach gut 30 Minuten gar mit 4:1 im norddeutschen Pokal gegen den Ost-Regionalligisten EHC Blues Berlin. Im Schlussdrittel jedoch drehten die klar favorisierten Gäste die Partie noch eindrucksvoll. So zogen die Jadehaie am Ende noch deutlich mit 4:14 (2:1, 2:2, 0:11) den Kürzeren.

Beide Mannschaften waren treffsicher gestartet. Noch in der Anfangsminute brachte Lubomir Sivak das agile Team von Coach Sergey Yashin mit 1:0 in Front. Zwar glichen die Berliner nur eine Minute später zum 1:1 aus, doch besorgte wiederum nur 51 Sekunden später ECW-Torjäger Johannes Mundt die erneuten Haie-Führung, die bis zur ersten Drittelpause bestand hatte.

Im nicht minder umkämpften Mittelabschnitt stellte Kapitän Nick Hurbanek das Ergebnis mit einem verwandelten Penalty auf 3:1, nachdem Alexander Josch regelwidrig gefoult worden war und sich im Anschluss mit seinem Berliner Gegenspieler einen deftigen Faustkampf lieferte. „Teilweise ging es schon recht ordentlich zur Sache, aber die Checks, die ausgeteilt wurden, waren immer fair“, bilanzierte Hurbanek.

Zur Verwunderung der Gäste aus der Bundeshauptstadt boten ihnen die Jadehaie auch im zweiten Drittel ein Duell auf Augenhöhe. Sandes Christoph Josch erhöhte gar auf 4:1 (31. Minute), doch schlugen die Berliner kurz vor der Drittelpause noch mit zwei Treffern zurück und verkürzten auf 3:4.

Im Schlussdrittel kam es für die Sander dann knüppeldick. „Plötzlich war die Luft bei uns heraus, und die Berliner haben es dann einfach auch clever runtergespielt“, analysierte Hurbanek die einseitigen letzten 20 Minuten der Partie, in der die Jadehaie erstmals überhaupt in einem Drittel elf Gegentore kassierten. Und es kam noch dicker für das ECW-Team. Denn Neuzugang Jan Holiga verletzte sich bei seiner Premiere im ECW-Trikot nach einem Check am Zeigefinger und musste noch in der Nacht operiert werden.

„Das ist ganz bitter, weil er uns jetzt in den nächsten Wochen fehlen wird“, bedauerte Hurbanek den Ausfall des 26-jährigen Verteidigers, der zuletzt in der zweiten und dritten slowakischen Liga aufgelaufen war. Der Kontakt zu Holiga war über dessen slowakischen Landsmann, ECW-Zugang Sivak, zustande gekommen. „Im ersten Training konnte Jan gleich überzeugen. Er ist ein Spieler, der uns definitiv weiterhelfen wird“, erklärte Hurbanek.

Unterdessen ist die am 25. November ausgefallene Verbandsliga-Partie zwischen den Jadehaien und Fass Berlin 1b mit 3 Punkten und 5:0 Toren für den ECW Sande gewertet worden. Grund: Beide Teams haben sich nicht auf einen neuen Spieltermin einigen können. Zuvor hatten die Berliner die Partie krankheitsbedingt absagen müssen.

Tore: 1:0 Sivak, 1:1 Eshun, 2:1 Mundt, 3:1 Hurbanek, 4:1 Christoph Josch, 4:2 Demidov, 4:3 Eshun, 4:4 Schmidt, 4:5 Berger, 4:6 Eshun, 4:7 Schmidt, 4:8 Maaßen, 4:9 Maaßen, 4:10 Demidov, 4:11 Hermle, 4:12 Kinder, 4:13 Menge, 4:14 Wudrick.

Strafzeiten: ECW Sande 20 + 10 C. Josch + 10 A. Josch/ Berlin 10 + 10 Maaßen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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