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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Neun Ultrafriesen meistern Rennsteig-Supermarathon

01.06.2018

Sande Unter blauem Himmel und bei angenehmen zwölf Grad sind mehr als 2000 Läuferinnen und Läufer pünktlich um 6 Uhr morgens auf dem Eisenacher Marktplatz zum „Gutsmuths Rennsteig Supermarathon“ gestartet, um nach knapp 74 km und über 3200 Höhenmetern in Schmiedefeld zusammen mit mehr als 14 000 weiteren Finishern der kürzeren Distanzen einzulaufen. Unter den Startern in Thüringen waren auch neun Aktive der in Sande beheimateten Ultrafriesen.

Aus der Stadt ging es zügig in die umliegenden Wälder und stetig bergauf. Das anspruchsvolle Streckenprofil führte die ersten 25 km auf den großen Inselberg auf über 900 m Seehöhe. Frank Olin erreichte diesen Punkt als Erster der Ultrafriesen nach 2:44 Stunden. Die weiteren Ultrafriesen folgten nach knapp drei Stunden und später.

Dem steilen Abstieg folgte ein auf und ab bis zur Marathondistanz. „Bei stets steigenden Temperaturen kamen die unzähligen Versorgungspunkte mit den umfangreichen Angeboten wie Tee, Wasser, Cola, Bier, Käsebroten, Würstchen, Obst, Salz und dem berühmten Haferschleim in verschiedenen Geschmacksrichtungen sehr gelegen“, berichtet Ultrafriese Frank Dams: „Somit konnten alle vier bis fünf km die Speicher aufgefüllt werden.“

Bergauf ging es zu den Neuhöfer Wiesen (850 m), um dann über den Grenzadler bei Kilometer 54,7 weiter zu laufen. Dort bestand die Chance, aus dem Lauf auszusteigen. Ultrafriesin Monika Schulte nutzte die Gelegenheit und beendete ihr Rennen.

Bei Kilometer 62,2 wurde der höchste Punkt mit 974 m der Strecke erreicht. Die letzten knapp 12 km gingen größtenteils bergab, so dass die zunehmenden Temperaturen im schattigen Wald gut zu ertragen waren und den verbliebenen Ultrafriesen keine allzu großen Probleme bereiteten. Neben den An- und Abstiegen erschwerten Wurzeln, Steine, Schotter und teils rutschige Abschnitte auf der gesamten Strecke den Teilnehmern die Bewältigung der langen Distanz.

In Schmiedefeld angekommen wurden alle Läuferinnen und Läufer herzlich empfangen. Ein großes Rahmenprogramm rundete einen tollen Lauf und ein wundervolles Erlebnis ab. Da waren sich alle Ultrafriesen einig, die zufrieden einen Haken an den Supermarathon machen konnten. Dams: „Unter Ultraläufern heißt es so schön: Den Rennsteig musst Du einmal gelaufen sein.“ Ein Wiederkommen sei nicht ausgeschlossen.

Ergebnisse der Ultrafriesen: Frank Olin 8:10:49 Stunden, 433. Platz Männer/73. AK M 50; Thomas Brem 8:34:00, 568. Männer/110. M 45; Holger Sigl 8:34:03, 569. Männer/111. M 45; Frank Tabbert (alle Aurich) 8:59:34, 803. Männer/160. M 50; Jörg Vonnahme (Sauerland) 10:52:20, 1344. Männer/247. M 45; Stefanie Makiola (Oldenburg) 8:22:19, 50. Frauen/12. W 35; Nicola Stelling (Aurich) 9:27:14, 135. Frauen/29. W 50 und Christine Böneker (Rastede) 10:22:42, 226. Frauen/34. W 35.

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