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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball-Bezirksliga: Sander Hiobsbotschaft vor Derby

28.04.2018

Sande /Obenstrohe Ein pikantes Nachbarschaftsduell in Cäciliengroden steht an diesem Sonntag aus friesischer Sicht in der Fußball-Bezirksliga besonders im Fokus.

RW Sande - SV Wilhelmshaven (Sonntag, 15 Uhr, Hermann-Schulz-Straße). Eine echte Hiobsbotschaft mussten Lars Poedtke und seine Mannen vor dem prestigeträchtigen Derby gegen den SVW verkraften: So hat sich Offensivspieler Dennis Rehbein nach einer rüden Attacke bei der bitteren 2:3-Niederlage vor einer Woche in Bümmerstede einen Schlüsselbeinbruch zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. „Solch einen Topspieler können wir natürlich nicht ersetzen“, sagt der RW-Coach zum Verlust seines Torjägers (14 Saisontreffer, 10 Torvorlagen). Rehbein ist neben Hilat Undav (Schienbeinbruch) und Marcel Hechler (Innen- und Außenbandriss im Fuß) bereits der dritte Langzeitausfall bei den akut abstiegsgefährdeten Sandern.

An das Hinspiel gegen den SVW im Jadestadion haben die Rot-Weißen allerdings beste Erinnerungen – landeten sie doch einen überraschenden 6:3-Kantersieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können. „Das war schon sensationell, wird es aber so schnell wohl nicht wieder geben“, sagt Poedtke – wohl wissend, dass sich die Jadestädter im Rückspiel unbedingt für die Heimschmach, als sie teilweise vorgeführt wurden, revanchieren wollen. Zudem wurde das SVW-Team in der Winterpause mit sieben Spielern verstärkt – unter anderem mit Torjäger Sergej Müller (8). „Da kommt viel Druck auf uns zu“, ahnt Poedtke.

Turabdin Delmenhorst - TuS Obenstrohe (Sonntag, 15 Uhr). Balsam auf die Seelen der TuS-Fußballer war der 2:1-Heimsieg in der Vorwoche gegen den Tabellendritten VfL Wildeshausen. Schließlich beendete die Elf von Trainer Rainer Kocks damit zugleich eine Pleitenserie von vier Niederlagen in Folge. „Fußballerisch bleibt zwar noch viel Luft nach oben, aber die Jungs haben das gut gemacht, waren mannschaftlich geschlossen und kämpferisch stark“, betont Kocks: „Ich hoffe, dass sie den Schwung in die Partie bei Turabdin mitnehmen können – zumal wir uns gegen diesen Gegner meist schwer tun.“

Das galt auch für das Hinspiel vor vier Wochen, als die TuS-Elf zu Hause mit 0:2 den Kürzeren zog durch zwei Gegentreffer von Torjäger Can-Dennis Blümel (13 Saisontreffer). „Er macht immer wieder auch aus keiner Chance ein Tor und ist ein guter Schütze bei Standards“, weiß Kocks. Daher gelte es, Freistöße der Platzherren rund um den Obenstroher Sechzehner tunlichst zu vermeiden.

Personell muss der TuS Coach angesichts der Ausfälle von Florian Jochens, Lukas Schaaf, Christian Albers und des rotgesperrten Andreas Willers etwas umbauen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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