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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

„Neuer Name passt zu neuem Konzept“

13.07.2018

Schortens „Der Name lag irgendwie nahe“, sagt Tanja Wieben aus Heidmühle. Wasser, Fitness, Sport und Gesundheit – so kam ihr die Idee zu „Aqua Fit Schortens“. Und genauso wird das Sport- und Gesundheitsbad in Schortens künftig heißen.

Die gleiche Idee hatten unabhängig voneinander allerdings auch vier weitere Teilnehmer am von der Stadt Schortens initiierten Namenswettbewerb für das ehemalige Aqua Toll. Auch Michaela Göpfert, Sylvia und Frank Höckelmann sowie Klaus Depping reichten identische Namensvorschläge ein. Sie alle erhielten von der Stadt nun als Dankeschön für ihre Ideen eine Jahreskarte für das Aqua Fit Schortens.

Sport und Gesundheit

Mit dem Rück- und Umbau zu einem Sportbad und neuer inhaltlicher Konzeption passte der bisherige Name Aqua Toll nicht mehr. Der neue Name sollte auch den neuen Schwerpunkt Sport und Gesundheit zum Ausdruck bringen. 78 Einsendungen mit Namensvorschlägen hatte es gegeben. Auch der Name „Aqua Toll“ war Anfang der 90er Jahre Ergebnis eines Namenswettbewerbs.

Mit ihrer Jahreskarte können die Gewinner das Aqua Fit künftig mit Beginn ihres ersten Besuchs ein Jahr lang kostenlos besuchen und dort auch das Saunaangebot nutzen – so oft sie wollen. Ob es für alle anderen künftigen Nutzer Jahreskarten zu kaufen geben wird, steht hingegen noch nicht fest, sagte Bäderleiter Peter Kramer. Über Eintrittspreise und mögliche Mehrfach-Tickets wird noch im Schortenser Bäderausschuss debattiert.

Auf der Badbaustelle bekommt man inzwischen auch schon einen ersten Eindruck, wie das Aqua Fit farblich einmal aussehen wird. Die Decke aus blauen, hellgrauen und weißen Elementen ist nun eingebaut, draußen sind inzwischen größere Flächen verglast und Fassadenelemente angebracht. All das gab es Ende Mai beim „Tag der offenen Baustelle“ noch nicht zu sehen. „Aktuell arbeiten hier 14 Gewerke parallel“, sagt Kramer.

Begonnen haben nun auch die Arbeiten für die externe Energiezentrale. Die etwa 10 mal 14 Meter große Hallenkonstruktion entsteht seitlich versetzt auf der Grünfläche hinter dem Hallenbad.

Die Energiezentrale ist eine Kombination aus Blockheizkraftwerk und Biomassekessel. Mit der Anlage sollen das Hallenbad und die benachbarte Grundschule Jungfernbusch mit Turnhalle kostengünstig mit Energie versorgt werden – möglicherweise auch das Rathaus und das Bürgerhaus. Die Anlage wird zu 70 Prozent mit Gas betrieben, die restlichen 30 Prozent sollen Biostoffe beisteuern, erläuterte Schortens Klimaschutzmanager Karsten Töpel. Unter anderem soll dafür im Schortenser Stadtgebiet gesammeltes und in der Anlage getrocknetes und zu handlichen Briketts gepresstes Laub verwendet werden.

Eröffnung Ende 2018

Zum Jahresende soll das Aqua Fit Schortens wieder eröffnen. Fast zwei Jahre sind dann seit dem Start der Bauarbeiten vergangen. Und dreieinhalb Jahre, seit das ehemalige Freizeitbad geschlossen wurde.

Für Rückbau und Sanierung nimmt die Stadt bis zu 6,5 Millionen Euro in die Hand. Abzüglich aller bewilligten Zuschüsse (1,8 Mio. Euro), zinslosen Darlehen (1,0 Mio. Euro) und KfW-Darlehen (2,0 Mio.) muss die Stadt für das Bad 1,7 Millionen Euro Kredite aufnehmen. Hinzu kommen rund eine Million Euro für die Energiezentrale.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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