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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Nach Schwächephase wieder bärenstark

17.05.2019

Schortens 1800 Mitglieder, 13 Sparten, viele sportliche Erfolge. Der Heidmühler FC ist der mitgliederstärkste Sportverein der Stadt Schortens und muss und will durch Kooperation mit anderen Vereinen dafür sorgen, dass das große Angebot an sportlicher Betätigung auch in Zukunft erhalten bleiben kann.

Mitgliederehrungen beim Heidmühler FC

25 Jahre Mitgliedschaft: Keno Adolph, Kevin Adolph, Andreas Bolken, Heinrich Brockmann, Marcus Dietz, Jutta Eden, Ewald Fette, Jutta Hinrichs, Regina Hinrichs Gunda Janssen, Frauke Kerschbaum, Hannah Küh­nl Heike Martsfeld, Horst Plump, Klaus Schneider, Marija Schulze, Maike Warnken, Harald Wilke, Helga Wolff, Mohamed Youssefi. 50 Jahre Mitgliedschaft: Lars Benthien, Wilfried Faß, Alfred Garlichs, Wolf-Dieter Geissler, Reiner Gluszczynski, Matthias Hänke, Ewald Hinrichs, Hans-Peter Kühnl, Konrad Oelscher, Hans Günther Pietruschka Kurt-Dossin-Medaille: Steffen Klaudius Ernennung zum Ehrenmitglied: Ludwig Schäfer Ernennung zum Ehrenrat: Hans-Peter Kühnl

Silberne Ehrennadel: Nico Becker, Tom Bender, Christian Fischbeck, Wilfried Hanssen, Heike Heider, Rüdiger Heider, Fabian Klische, Arne Krüger, Carsten Schollenberg, Nils Schumacher Goldene Ehrennadel: Günthre Albers, Holger Buldt, Werner Döring, Elisabeth Fischer, Stephan Hermesdorf, Gitta Jänsch, Thomas Kieselhorst, Holger Krey, Heidrun Peters, Holger Schmack, Klaus Schwichow, Beate Schortmann, Birgit Walter

Der demografische Wandel macht auch vor dem Heidmühler FC nicht halt – die Sportlerfamilie wird immer älter. „Und das heißt, dass wir noch mehr als bislang schon über Spielgemeinschaften und Vereinskooperationen nachdenken müssen“, so HFC-Vorsitzender Reinhold Fischer bei der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus.

So gebe es bereits eine Zusammenarbeit mit dem Tennisclub Schortens und auch die Handballer des HFC haben sich vor einigen Jahren schon mit den Handballern des MTV Jever zur HG Jever/Schortens zusammengeschlossen. Sportarten wie Billard sind hingegen vor zwei Jahren unter das Dach des HFC geschlüpft.

Auch wenn der Heidmühler FC vor allem Fußballclub ist und die Fußballer die stärkste Abteilung stellen: „Der Gesundheitssport gewinnt immer mehr an Bedeutung“, so Fischer. Und das habe auch Auswirkung auf die Sportstätten und Bewegungsräume, in den solche Angebote stattfinden. Die seien vielerorts noch zu sehr als Wettkampfstätten ausgelegt – künftig müsse man auch dort ein bedarfsgerechtes Sportangebot schaffen.

Neues Sanitärgebäude

Bürgermeister Gerhard Böhling, seit mehr als 25 Jahren Mitglied im HFC, hatte in seinem Grußwort kurz Rückblick gehalten: „Es ist ja einiges passiert in letzter Zeit.“ Er sprach das Kunstrasenprojekt beim Klosterpark an und auch das vor kurzem fertiggestellte Hallenbad Aqua Fit. „Schwimmsparte und DLRG haben in der fast vier Jahre dauernden Zeit, in der das Bad geschlossen war, stark gelitten und mussten auf Bäder der Umgebung ausweichen. Ich danke Euch für die Geduld und bin sehr froh, dass die Schwimmsparte nun wieder deutlich anzieht.“

Böhling ging auch auf das kommende Sanierungsprojekt beim HFC ein: Das Umkleide- und Sanitärgebäude beim Klosterpark ist schon lange in keinem guten Zustand mehr. Im nächsten Jahr soll es auch mit Mitteln aus dem Sportstättenförderprogramm des Landes saniert werden. „Wir wollen die Sportanlage am Klosterpark in Ordnung bringen. Und dazu gehört auch eine Verbesserung der Parkplatzsituation.“ Die löchrige Schotterfläche sei dann bald danach an der Reihe.

Die überwiegend vom HFC genutzte Anlage am Klosterpark gehört der Stadt, eine eigene Fußballsportanlage hat der Heidmühler FC nur in Schoost. Trainiert wird darüber hinaus im Schwimmbad und in zahlreichen weiteren Hallen im Stadtgebiet.

Vereins-Chef Fischer ging auch kurz auf die Entwicklung in einigen Sparten ein:

Fußball: Nach dem Aufstieg in die Landesliga vor einem Jahr ist man wieder in der Bezirksliga. Auch hier sollte man das Augenmerk mehr auf die eigenen Jugend richten. Auch wenn das anfangs zu Lasten eines guten Tabellenplatzes geht.

Judo: Auch hier gibt es eine positive Entwicklung bei der Jugend. Ein guter Erfolg sei das neue Judo-Turnier „Watt’ n’Cup“ .

Karate: Viel Lob gab es für den Präventionslehrgang für Kinder und Jugendliche. Die lernen hier, sich nicht nur mit Worten gegen Angreifer zur Wehr zu setzen, sondern, wenn das nicht hilft, auch Tricks und Tritte anzuwenden

Leichtathletik: Die Abteilung bietet eine ausgewogenen Balance zwischen Breiten- und Leistungssport

Männerfreizeit: Die Fitnessgruppe für aktive Männer ab 40., die abseits vom Punktspielbetrieb etwas für ihre Beweglichkeit und Fitness tun. Und die sogar einen eigenen Besuchsdienst für erkrankte Sportkameraden hat.

Schwimmen: Die Sparte hatte während der Umbauzeit des Hallenbads von April 2015 bis Februar 2019 fast vier Jahre keine Trainingsstätte und wich auf Bäder in Wilhelmshaven, Varel und Horumersiel aus. Die Sparte wächst nach Verlusten wieder schnell auf trotz höherer Nutzungsgebühren. Die Wartelisten sind lang, weil nicht genügend Trainingszeiten und Übungsleiter zur Verfügung stehen.

Herzsportgruppe fehlt

Weitere Sparten, die im Verein angeboten werden, sind Handball und Tischtennis, Turnen, Gesundheitssport, Volleyball, Bowling, Billard und Fitness.

Der Verein will seine Angebote im Gesundheitssport intensivieren, sucht daher vom Schulsport unabhängige Trainingsstätten, Übungsleiter und einen verrenteten Arzt für eine Herzsportgruppe, so Fischer. Denn eine solche Gruppe sei ohne medizinische Betreuung während der Übungsstunden leider nicht zu realisieren.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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