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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Brrr . . .  Wasser im Aqua Fit ist zu kalt

29.03.2019

Schortens Gut einen Monat nach Eröffnung des neuen Schortenser Sport- und Gesundheitsbads Aqua Fit hat Schortens’ Bäderleiter Peter Kramer erste Zahlen und Einschätzungen präsentiert: Inzwischen kommen zu den öffentlichen Badezeiten täglich 150 bis 200 zahlende Gäste. „Die Besucherzahlen steigen, wir spüren deutliche Zuwächse“, so Kramer im Bäderausschuss. Rechne man den ersten Monat auf das Jahr hoch, so komme man den prognostizierten Besucherzahlen von 55 000 Gästen vermutlich „sehr nahe“.

Sehr gut angenommen werde das Angebot „Sauna inklusive“. Wie berichtet, können für den Eintrittspreis ins Bad auch die Saunen und das Dampfbad kostenfrei mitgenutzt werden. Überhaupt gibt es viele gute und sehr gute Kritiken zum Bad: Die schlichte, schnörkellose und tageshelle Bauweise gefällt. „Und die Rutsche wird überhaupt nicht mehr vermisst“, sagte Kramer. In Kürze wolle das Aqua Fit auch mit seinem Kursprogramm starten.

Allerdings: Es gibt auch weniger Erfreuliches: Viele Besuchern werden mit der Wassertemperatur von 26 Grad im großen Variobecken nicht richtig warm. „Das Wasser ist einfach zu kalt“, kritisierten bereits etliche Gäste.

Lob und Kritik

Doch einfach mal die Temperatur hochdrehen, ist laut Einschätzung von Peter Kramer nicht ohne weiteres möglich. Die Badtechnik mitsamt Lüftung ist entsprechend eingestellt. Zudem sei des Bad ein Sportbad.

Doch Ratsvertreter Janto Just (Freie Bürger) kontert: Die Bäder in der Umgebung haben auch 28 Grad Wassertemperatur. „26 Grad ist vielleicht eine Wettkampftemperatur, aber keine Wohlfühltemperatur. Die brauchen wir aber im Wasser. Sonst kommen die Gäste nicht wieder.“ Tatsächlich sei es außer auf den für Trainingsbetrieb abgetrennten Bahnen ja auch nicht wirklich möglich, sportlich zu schwimmen. „Die meisten Besucher baden, die schwimmen nicht“, so Just. „Was wir vorn aufgebaut haben mit gutem Angebot und guter Ausstattung, das stoßen wir nun hinten wieder um.“

In Sachen Wassertemperatur wird also möglicherweise bald nachgesteuert. Was das für Auswirkungen hat und an Mehrkosten verursacht, soll im nächsten Bäderausschuss besprochen werden.

Kramer berichtet noch von anfänglichen Kinderkrankheiten im Betrieb, die man immer besser in den Griff bekomme. So sei kürzlich wegen eines Defekts der Kassenautomat ausgefallen. Besucher, die in dieser Zeit ins Hallenbad kamen, kamen so in den Genuss freien Eintritts. Kritik gibt es übrigens auch an einer fehlenden Einstiegstreppe ins große Variobecken. Dadurch sei für Senioren und Kindern der Ein- und Ausstieg ins Becken erschwert. Eine Anschaffung würde rund 15 000 Euro kosten.

Frei schwimmen

Inzwischen eingetroffen und einsatzbereit sind hingegen der Duschrollstuhl und der Behindertenlift für Badegäste mit Behinderung.

Beschlossen hat der Ausschuss auch einen Vorschlag der UWG zu freiem Eintritt für die Mitglieder der örtlichen Feuerwehren: Die sollen nun einmal pro Woche für eine Stunde (reine Wasserzeit) auf zwei abgesperrten Bahnen trainieren können und zusätzlich als Inhaber der RedCard 25 Prozent Vergünstigung auf den Badeintritt zu allen anderen Gelegenheiten erhalten. Auch die rund 50 Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten 25 Prozent Nachlass auf den Eintrittspreis.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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