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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

„Klimawandel“ im Schortenser Aqua Fit

15.06.2019

Schortens „Klimawandel“ in Schortens’ Sport- und Gesundheitsbad Aqua Fit: Nach anhaltender Kritik von Besuchern über eine mit 26 Grad zu geringe Wassertemperatur im großen Becken hat sich der Bäderausschuss jetzt dafür ausgesprochen, am Thermostat zu drehen und die Temperatur um zwei Grad auf 28 Grad zu erhöhen.

Wohlfühltemperatur

Den Antrag an den Fachausschuss hatte Janto Just von den Freien Bürgern eingereicht und für eine „Wohlfühltemperatur“ plädiert. Andernfalls würden auf Dauer zu viele Besucher fernbleiben.

Mit der Erhöhung der Temperatur im großen Becken wird auch die Temperatur im Lehrschwimmbecken und Kinderbecken sowie die Lufttemperatur im Bad angehoben. „Ohne Abstufung empfinden die Gäste die Temperaturen als unangenehm“, so Schortens’ Bäderleiter Peter Kramer. Somit müssen 15 000 Kubikmeter mehr Luft umgewälzt werden – technisch kein Problem, so Kramer. Die Technik sei dafür ausgelegt.

Mit den höheren Temperaturen von Luft und Wasser steigen auch die Energiekosten: Und zwar um etwa zehn Prozent pro Grad. In Zahlen wären das 20 Prozent mehr und somit ein Anstieg von 126 000 auf etwa 152 000 Euro. Bauamtschef Theodor Kramer betont, dass das alles noch theoretische Zahlen seien: „Das Bad ist erst ein Vierteljahr in Betrieb, die Zahlen sind nur Bezugsgrößen.“ Gleichwohl bleibe man auch mit der Anhebung der Temperaturen beim Betriebskostenzuschusses noch unter 300 000 Euro im Jahr.

Just argumentierte, dass die erhöhten Energiekosten durch mehr Nutzer ausgeglichen würden.

Kritik am „Klimawandel“ im Aqua Fit gab es seitens der DLRG und der Schwimmsparte des Heidmühler FC: Das Bad sei ein Sportbad und die Temperatur sei gerade richtig, eine Erhöhung für Sportler eher unangenehm. Auch Stephan Heiden von der UWG geht alles zu schnell: Man solle dem gerade eröffneten Bad ein Jahr Zeit geben, um reale Zahlen über Besucher und Betriebskosten zu haben.

Zahlen voll im Plan

In Sachen Besucherzahlen liegt das Hallenbad laut Peter Kramer voll im Plan. Genaueres könne man erst nach einem Jahr nennen. Das neue Bad werde inzwischen mehr von sportlichen Schwimmern genutzt als das alte Freizeitbad Aqua Toll.

Anlaufschwierigkeiten gebe es aber immer noch hier und da. Besonders bedauerlich sei, dass die Außenterrasse noch nicht fertig ist. Auch Pflasterarbeiten im Außenbereich müssten noch beendet werden. Größere Probleme machen die Kassenautomaten. Da ist es der Firma bisher nicht gelungen, das Tarifsystem so einzuspeisen wie gewünscht. Ab Juni können auch wieder Schwimmkurse in Zusammenarbeit mit HFC und DLRG stattfinden.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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