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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Für die Läufer gab’s eine Gratis-Dusche

21.08.2017

Schortens Der 31. Jever-Fun-Lauf stand am Wochenende eher unter keinem guten Vorzeichen. „Die Wetterprognosen für diesen Samstag standen im Vorfeld schon auf Weltuntergang“, sagte Rudi Budweg vom HFC – zunächst erleichtert, als er nur sehr dunkle Wolken am Himmel sah, aber keinen Regen.

Doch leider blieb es nicht dabei – und so gab es doch noch eine heftige Dusche unmittelbar vor dem 10-Kilometer-Lauf. Die Läufer störte das aber wenig. Nur die Zuschauer mussten sich ein trockenes Plätzchen suchen.

Trocken blieben auch die zahlreichen Partys am Rand der Strecke. Längst hat es in Schortens Tradition, in den Schortenser Vorgärten die Läufer aus regendichten Pavillons heraus anzufeuern. Und auch ansonsten ist man gut ausgerüstet. Mobile Musikanlagen gehören genauso dazu wie professionelle Zapfanlagen.

Höhepunkt des Tages sind immer wieder auch die afrikanischen Läufer beim Schlusslauf über die zehn englischen Meilen. Ein besonderes Vergnügen ist es aber auch, vom Straßenrand aus den Bambini-Läufen zuzuschauen. Während die einen kleinen Läufer schon verstanden haben, worum es geht und lossprinten, wundern sich die Anderen, warum es plötzlich alle so eilig haben und denken gar nicht daran, mitzulaufen. Und wieder andere finden es viel bequemer, das Rennen auf Papas Schultern anzugehen. So ist bei diesen Läufen immer auch ein Pulk Eltern dabei, die ihre Kinder wenigstens an die Hand nehmen. Dabei sein ist hier wirklich alles.

Deutlich härter ging es dafür schon bei den Schülerläufen zur Sache. Hier wurde hart um Sieg und Platz gekämpft und niemandem wurde etwas geschenkt. Hier wurden auch schon Lauftalente sichtbar. Wer schon als Kleinkind bei den Bambini-Läufen dabei war, und das sind sehr viele junge Schortenser, der will dann bei den Schülern möglichst einen Platz auf dem Podest erreichen.

„Man kann sagen, dass annähernd so viele Läufer dabei sind, als im Vorjahr. Bei den Zuschauern werden es wohl weniger sein – wegen des unsicheren Wetters“, so das Fazit von Budweg. Ausdrücklich dankte er zudem all den vielen Helfern von der Feuerwehr bis zu den Hilfsdiensten wie Deutsche Lebens–Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Deutsches Rote Kreuz (DRK). „Ohne diese breite Unterstützung könnten wir eine so große Veranstaltung nicht stemmen.“

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