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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Kampfsport: Sportler rangeln um Plätze für Turnier in Kanada

19.11.2013

Hohenkirchen Der Beginn ist verhalten, ein gegenseitiges Abklatschen, mit der rechten Hand fischt der Kämpfer in Schwarz in der Luft, als wolle er einen Vorhang beiseite schieben. Dann geht es schnell, er stürzt auf den Mann in Weiß zu, der bekommt die Arme des Angreifers zu fassen, platziert den Fuß auf dessen Bauchdecke und wirft den Mann mit einer Fallbewegung nach hinten über.

Von außen schreien zwei weitere Männer auf die Kämpfer ein. „Die Trainer“, erklärt Erich Perl, der die Szene von außen beobachtet. Perl war mit seinem Jiu-Jitsu Center Ausrichter des Turniers, das am Sonnabend und Sonntag in der Sporthalle in Hohenkirchen stattfand.

Die beiden Kämpfer in Weiß und Schwarz, einer von einem Jiu-Jitsu-Team aus Herne, der andere aus Achim, liegen inzwischen als Knäuel auf der Matte. Wieder brüllen die beiden Trainer ihre Anweisungen auf die Kontrahenten ein. Dann trennt der Schiedsrichter die beiden Männer, der Kampf ist zu Ende.

Erst langsam schwindet der Tunnelblick, mit dem die beiden Kämpfer in den letzten zweimal drei Minuten ihre Umgebung wahrgenommen haben. Die besteht aus einer Matte, hinter einer Absperrung sitzen Zuschauer auf der einen, Punktrichter auf der anderen Seite.

Würfe, Würger, Heber – die Punktgebung ist für Laien schwer zu durchschauen. „Als Trainer kann man da natürlich nur noch wenig einwirken, aber Anweisungen nehmen die Kämpfer auch während des Kampfes noch wahr“, erklärt Erich Perl weiter. Immerhin: Als die Männer den „Kampfmodus“ hinter sich gelassen haben, schütteln sie sich die Hände, umarmen sich kurz – Fairness geht auch bei diesem Kampfsport vor.

175 Starts waren am Sonnabend und Sonntag für den Samurai-Cup gemeldet – drei bis 50 Jahre alt die Kämpfer, auch ein paar Mädchen waren unter den Startern. Am Sonnabend stand Jiu-Jitsu auf dem Plan, am Sonntag Kickboxen. Die jeweils Erstplatzierten in den jeweiligen Kategorien qualifizieren sich für die „World Martial Arts Games“ im kanadischen Richmond im kommenden Jahr.

Ganz nach oben auf das Siegertreppchen schaffte es etwa der kleine Luca aus Friesoythe. Nervös sei er vor den Kämpfen nicht gewesen. „Mir macht das Kämpfen einfach nur Spaß“, sagt der Achtjährige.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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