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Fußball-Kreisliga: Stadtderby in Obenstrohe lockt die Zuschauer

24.04.2015

Friesland Verrückte Welt: Auf der Zielgeraden in der Fußball-Kreisliga II richten sich die Blicke der Fans kaum noch – wie zu diesem Zeitpunkt in den anderen Spielzeiten fast immer – an die Tabellenspitze. Seitdem Frisia Wilhelmshaven als Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga feststeht, interessiert vor allem der Kampf um den Klassenerhalt – zumal sich noch acht Mannschaften intensiv um den Ligaverbleib kümmern müssen. Zudem gibt es Spiele, die per se die Gemüter der Zuschauer erregen. TuS Obenstrohe II gegen den TuS Varel an diesem Freitag ist so eine Begegnung.

TuS Obenstrohe II - TuS Varel (Freitag, 19.30 Uhr, Plaggenkrugstraße): Dieses Stadtderby lockt vermutlich wieder zahlreiche Fans an die Plaggenkrugstraße, obwohl beide Teams zuletzt nicht gerade mit sehenswerten Leistungen glänzten. Obenstrohe und Varel plagen sich seit geraumer Zeit mit erheblichen personellen Problemen, das dürfte an diesem Freitag kaum anders sein. „Ich will eigentlich immer gewinnen, diesmal wird es aber schwierig“, schätzt Varels Trainer Rainer Hotopp die Lage vor dem Spiel ein. Er möchte sich am liebsten am Saisonende mit dem zweiten Tabellenplatz von seinen Anhängern Richtung FSV Jever verabschieden.

FC Zetel - Rot-Weiß Tettens (Freitag, 20 Uhr, Eschstadion): Alles andere als ein Heimsieg kann die Devise der Zeteler kaum lauten. Die Elf von Trainer Frank Gerdes braucht jeden Zähler, um sich weiter aus dem Tabellenkeller nach oben zu arbeiten. Vielleicht kommt Schlusslicht Tettens gerade recht. Der Aufsteiger hat sich allem Anschein nach schon mit dem Abstieg in die 1. Kreisklasse abgefunden. „Wir haben die Hoffnung auf den Klassenerhalt schon fast aufgegeben“, sagt ein deprimierter RW-Coach Markus Gregor. Hinzu kommen auch noch Unstimmigkeiten in der Mannschaft. So hat es dem Vernehmen nach im Anschluss an das 1:3 bei der SG Wangerland zwischen zwei Spielern mächtig gekracht.

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SV Gödens - TSV Abbehausen II (Sonntag, 15 Uhr, Sanderahmer Straße): Nach der 0:5-Niederlage beim Tabellenzweiten in Nordenham müssen sich auch die Gödenser weiter mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen. „Wir müssen unsere Punkte zu Hause holen“, fordert SVG-Trainer Mario Ahlrichs. Vor allem im kämpferischen und läuferischen Bereich müssen die Gastgeber zulegen, sollen alle drei Punkte an der Sanderahmer Straße bleiben.

1. FC Nordenham - SG Wangerland (Sonntag, 15 Uhr, Plaatwegstadion): Die Platzherren gehen als klarer Favorit in diese Partie. Alles andere als ein Sieg des Tabellenzweiten aus der Wesermarsch wäre schon eine große Überraschung. Die Gastgeber haben die sensationelle Heimniederlage gegen Nordsee Hooksiel gut verarbeitet, das bekam Gödens beim 0:5 so richtig zu spüren.

AT Rodenkirchen - Nordsee Hooksiel (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Schulstraße): Die Mannschaft der Stunde ist derzeit Hooksiel. Die Mannen von Trainer Sven Kaiser gewannen zuletzt viermal in Folge und kämpften sich auf den neunten Tabellenplatz nach vorn. In Sicherheit sind die Nordsee-Kicker deshalb noch lange nicht, der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt nur drei Zähler. „Rodenkirchen muss zu Hause das Spiel machen. Das kommt uns gelegen. Wir werden abwarten und dann zurückschlagen“, sagt Kaiser.

STV Voslapp II - Heidmühler FC II (Sonntag, 15 Uhr, Flutstraße): An der nicht zu übersehenden Abschlussschwäche haben die Heidmühler um Trainer Thorsten Rüger in dieser Woche kräftig gearbeitet. „Ich will hoffen, dass wir das Tor des Gegners wieder häufiger treffen werden“, so Rüger, der sich fußballerisch keine Sorgen bei seinen Spielern macht. Jeder Punkt zählt für die Bezirksliga-Reserve des HFC.

FSV Jever - Frisia Wilhelmshaven (Sonntag, 15 Uhr, Jahnstraße): Man darf gespannt sein, ob der FSV Jever die erste Mannschaft in dieser Spielzeit sein wird, die dem neuen Meister den ersten Zähler überhaupt abnimmt. Eigentlich kann es für die Platzherren nur besser werden, denn im Hinspiel kassierten die Marienstädter ein 0:10-Debakel.

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