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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Stärkste Abwehr empfängt beste Offensive

24.10.2015

Friesland Ein bestens gefülltes Delmenhorster Stadion darf am 12. Spieltag der Fußball-Bezirksliga erwartet werden, wenn der SV Atlas den TuS Obenstrohe zum Gipfeltrennen empfängt. Im Duell Erster gegen Zweiter trifft die stärkste Defensivabteilung (Atlas kassierte erst sechs Gegentreffer) auf die treffsicherste Offensive (Obenstrohe netzte schon 36-mal).

SV Atlas Delmenhorst - TuS Obenstrohe (Sonnabend, 14 Uhr, Stadion Düsternort). Das Team von Rainer Kocks, das bei einem Sieg nach Punkten mit dem in dieser Saison noch unbesiegten Titelfavoriten gleichziehen würde, wird gleich von drei Fanbussen begleitet. Damit ist auch von Obenstroher Seite für beste Spitzenspiel-Atmosphäre gesorgt. „Das sind echte Highlights, auf die man als Fußballer hinfiebert“, betont der TuS-Trainer.

Allerdings bleibt die Personalsituation bei den Friesen angespannt. Während etwa Abwehrchef Niklas Schröder (beruflich verhindert) und Stürmer Lars Zwick (Urlaub) definitiv fehlen, ist der Einsatz des angeschlagenen Kilian Kersting fraglich. Immerhin ist Offensivspieler Kai Schröder wieder ins Training eingestiegen. „Wir haben einen guten, harmonierenden Kader, der in den vergangenen Wochen immer wieder Ausfälle weggesteckt hat“, bleibt Kocks gelassen. „Daher fahren wir nicht nach Delmenhorst, um da einfach die Punkte abzugeben – wir wollen von dort in jedem Fall was mitnehmen.“

In der vergangenen Saison hatten die Obenstroher bei Atlas lange mit 1:0 geführt und am Ende noch hauchdünn in der Nachspielzeit mit 1:2 den Kürzeren gezogen. „Wir treffen auf einen individuell sehr gut besetzten Kader, der seine Stärken in der Offensive hat, hinten aber bislang noch nicht so gefordert wurde – das wollen wir ändern“, gibt sich Kocks angriffslustig – zumal die Delmenhorster zuletzt zweimal in Folge über ein 1:1 nicht hinweggekommen sind.

Heidmühler FC - Frisia Wilhelmshaven (Sonntag, 15 Uhr, Klosterpark). Die Derby-Niederlage gegen Obenstrohe habe man unter der Woche abgeschüttelt, sagte HFC-Trainer Lars Klümper vor dem kleinen Derby gegen Aufsteiger Frisia Wilhelmshaven. Die Jadestädter spielen bisher eine starke Saison und belegen derzeit den dritten Tabellenplatz. Heidmühle liegt auf Rang fünf. „Wir müssen vor allem mit einer anderen Einstellung antreten als zuletzt gegen Obenstrohe und dürfen nicht so leichte Fehler im Mittelfeld machen, die zu Ballverlusten führen“, schwört Klümper seine Mannschaft ein. Frisia habe gute Einzelspieler, stehe relativ kompakt und agiere griffig im Mittelfeld, analysiert der HFC-Coach: „Zudem haben sie über ihre schnellen Außenspieler ein gefährliches Umschaltspiel.“

Neben den Langzeitverletzten muss der Heidmühler FC gegen Wilhelmshaven voraussichtlich auf Joshua Titz verzichten, der unter der Woche mit einer Mandelentzündung zu tun hatte. Auf Wilhelmshavener Seite sitzt der beste Saisontorschütze (elf Treffer), Tim Rister, noch eine Rot-Sperre ab.

VfL Stenum - BV Bockhorn (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Kirchweg). Nach zuletzt neun sieglosen Liga-Spielen in Folge wollen die Bockhorner „endlich mal wieder einen Dreier einfahren“, sagt BV-Coach Thomas Hinrichs. Zwar sei man als Tabellenvorletzter gegen den Liga-Siebten Stenum in der Außenseiterrolle, „doch wir fahren nicht dahin, um nichts mitzunehmen“, betont Hinrichs: „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, die Jungs ziehen super mit.“

Die Stenumer seien sehr zweikampfstark und haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Akteuren, so Hinrichs: „Wir müssen vor allem höllisch auf die rechte Seite des VfL aufpassen, über die in den letzten Spielen viele Angriffe gelaufen sind.“ Stenums Torjäger Viktor Stetinger traf genau wie Bockhorns Patrick Degen bereits siebenmal in dieser Saison. Fragezeichen stehen beim BV noch hinter dem Einsatz von Daniel Künken und Wilke Runkel (beide grippaler Infekt).

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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