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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Staszewski grübelt über Einbruch

02.09.2013

Varel Ungläubiges Kopfschütteln, hängende Schultern, leere Blicke: Keine Frage, den Start in die neue Spielzeit in der Dritten Liga West hatten sich die Akteure der HSG Varel-Friesland ganz anders vorgestellt. So war das Team von Trainer Andrzej Staszewski am Sonnabend vor allem in der Höhe völlig überraschend mit 23:31 (16:14) beim ART Düsseldorf unter die Räder gekommen und hatte dabei insbesondere in der zweiten Hälfte alle positiven Ansätze aus der Saisonvorbereitung vermissen lassen.

„In der ersten Halbzeit haben wir noch ganz ordentlich gespielt, hat Niels Bötel das Spiel gut gesteuert, und standen wir in der Abwehr kompakt“, bilanzierte Staszewski. „Nach dem Seitenwechsel haben wir aber überhaupt keinen Druck mehr aus dem Rückraum aufbauen können und uns in der Abwehr zudem zu viele individuelle Fehler geleistet“, fügte der HSG-Coach spürbar konsterniert hinzu. Er hatte sich nach der Rückkehr vom Rhein und einer kurzen Nacht bereits am frühen Sonntagmorgen an die Aufarbeitung des unerklärlichen Leistungseinbruchs nach dem Seitenwechsel gemacht, aber auch gegen Mittag noch keine plausible Erklärung für den Leistungsabfall gefunden.

„Vielleicht haben meine Spieler den Gegner auf die leichte Schulter genommen und vergessen, dass ein Spiel 60 Minuten dauert“, überlegte Staszewski. Er war vor allem mit der Wurfquote und Torausbeute nach der Pause äußerst unzufrieden. „Dieser plötzliche Bruch im Spiel ist mir zurzeit noch unerklärlich.“ Auch die Tatsache, dass in Petar Bubalo in der zweiten Hälfte der einzige gelernte Rückraum-Rechte wegen großer Probleme beim Atmen nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, wollte Staszewski nicht als Entschuldigung gelten lassen.

Dabei hatten die Vareler den besseren Start erwischt und führten trotz des frühen Ausfalls von Andrija Bubalo (Rückenprellung nach Schubser in der Luft) bereits mit 10:6, ehe sich die Gastgeber auf 11:11 herankämpften (23.). Zur Pause lagen die Friesländer allerdings wieder durchaus verdient mit 16:14 vorne.

Danach jedoch kippte die Partie. Die erste ART-Führung (17:16/36.) konnten die Vareler zwar noch einmal kontern (19:17/40.). Doch konnten sie selbst aus der überzogenen Roten Karte gegen den Ex-Vareler in Düsseldorfs Reihen, Henning Padeken (38./ hatte Petar Bubalo bei einer Abwehraktion unglücklich im Gesicht getroffen), kein Kapital mehr schlagen. Dank einer 9:2-Serie zogen die Gastgeber vorentscheidend auf 26:21 (49.) davon.

Während sich die Vareler Rückraumspieler zunehmend mutloser mit oft halbherzigen Würfen an ART-Torwart Benedikt Köß die Zähne ausbissen, in der Abwehr untereinander die nötige Hilfsbereitschaft vermissen ließen, und auch die beiden HSG-Torhüter keinen guten Tag erwischten, zogen die Düsseldorfer immer weiter davon.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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