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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

„Talent ist das eine, nun kommt die Arbeit“

03.11.2018
Nachwuchs-Bundestrainer und Olympia-Medaillengewinner Jörg Ahmann (Bild) traut Lea Sophie Kunst eine Teilnahme an Olympischen Spielen zu. Allerdings müssten dazu viele Faktoren zusammenkommen.

Frage: Wir ist es allgemein um den Nachwuchs im deutschen Beachvolleyball bestellt?
Ahmann: Unterschiedlich gut. Bei den U-19-Jungs und den U-18-Mädchen haben wir aktuell Top-Leute. Es ist aber insgesamt nicht einfach. Der Weg aus dem Nachwuchs zu den Erwachsenen ist der schwierigste Schritt überhaupt. Da gibt es viele Bedingungen, die stimmen müssen.
Frage: Wie überrascht waren Sie vom Gewinn des EM-Titels durch Lea Sophie Kunst und Svenja Müller? Zumal die beiden ja noch gar nicht so lange zusammenspielen...
Ahmann: Wir wussten natürlich, dass beide gut sind – aber nicht, wo es genau hingeht. Schließlich war das ja auch ein kleines Experiment, da Lea Sophie vorher Block gespielt hat und jetzt in der Abwehr stand. Die beiden haben sich dann von Spiel zu Spiel gesteigert, Selbstvertrauen aufgebaut und ihr Potenzial abgerufen. Dass es sogar mit dem Titelgewinn geklappt hat, war perfekt!
Frage: Welche Qualitäten zeichnen Lea Sophie besonders aus?
Ahmann: Sie bringt viele Voraussetzungen mit – Größe, Athletik. Was mir besonders gefällt, ist ihre Zockermentalität. Sie traut sich was und macht auf dem Platz einfach ihr Ding.
Frage: Woran wird nun seit Lea Sophies Wechsel nach Berlin besonders gearbeitet?
Ahmann: Vor allem die athletischen Grundlagen werden dort gesetzt, um irgendwann mal professionell Leistungssport auszuüben. Hinzu kommt das Feilen an den Techniken.
Frage: Wie viele andere große Nachwuchshoffnungen träumt auch Lea Sophie von einer Olympia-Teilnahme. Trauen Sie ihr diesen großen Schritt einmal zu?
Ahmann: Träumen muss man, das ist sogar gut! Dann muss man gucken, wie komme ich dahin? Die Voraussetzungen dazu hat Lea Sophie. Alles weitere müssen sie und ihre Trainer am Stützpunkt nun auf den Weg bringen. Talent ist das eine, dann kommt die Arbeit. Zudem braucht man auch ein Quäntchen Glück was etwa Verletzungen angeht. Fakt ist: Als U-18-Europameisterin ist man nicht automatisch in acht Jahren bei Olympia.
Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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