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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Turnen: TG Friesland startet vielversprechend

14.06.2013

Friesland Vielversprechend sind die Mädchen der neu geschaffenen Turngemeinschaft (TG) Friesland – die NWZ  berichtete – in die gemeinsame sportliche Zukunft gestartet. So stellten sich 17 Turnerinnen aus den drei friesischen Vereinen TuS Glarum, TuS Oestringen und TuS Sillenstede in Wildeshausen erstmals als „TG Friesland“ einem Wettkampf auf der Ebene des Turnbezirks Weser-Ems.

Mit der Zeit gehen

Reinhard Milter, Fachwart Gerätturnen des Turnkreises (TK) Friesland und gleichzeitig Koordinator der Turngemeinschaft, sieht in dieser Praxis den Vorteil für die friesischen Vereine, auch über den Bereich des Kreises hinaus aktiv in Erscheinung zu treten: „Denn aus eigener Kraft heraus ist es kaum einem Verein möglich, die erforderliche Anzahl an Turnerinnen für die ausgeschriebene Mannschaftsstärke zu entsenden. Da ist die Teamgründung einer TG ein probates und im Übrigen verbreitetes Instrumentarium. Wir gehen mit der Zeit.“

Drei TG-Mannschaften traten in Wildeshausen in drei verschiedenen Wettkampfklassen an. Los ging es mit sieben Turnerinnen in der Leistungsstufe 6 sowie sechs Mädchen in der Leistungsstufe 5. Sie versuchten, die Kampfrichter von ihrem Können zu überzeugen und hofften auf möglichst gute Wertungen an den Standardgeräten der Frauen: Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden.

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„Die Mannschaftsergebnisse können sich sehen lassen“, freute sich Milter. In der Stufe Pflicht 6 konnten die friesischen Turnerinnen Platz acht von 14 Startmannschaften belegen, in der Stufe Pflicht 5 schaffte das friesische Team einen sehr guten fünften Platz unter zwölf Teams „Ich bin hoch zufrieden mit den gezeigten Leistungen“, betonte Milter. „Beide Mannschaften haben sich wacker geschlagen und die Hoffnungen erfüllt. Sie haben das Beste herausgeholt, was bei diesem Wettkampf möglich war.“

Die jungen Athletinnen konnten zudem ihre gewohnten Stärken an ihren Paradegeräten eindrucksvoll beweisen. Die Sprungspezialistin Marlene Weinstock erzielte einen grandiosen vierten Platz von 70 Starterinnen in ihrer Wettkampfklasse. Hanna Merkel blieb am Sprung ebenso einstellig auf Rang neun. Am Schwebebalken erreichte Susen Riediger Platz zwölf. Wenke Reents zeigte eine fast fehlerfreie Bodenübung und wurde dafür mit dem zehnten Platz belohnt – lediglich drei Zehntel Punkte in einem sehr engen Ergebnisfeld von Platz eins entfernt.

Noch besser lief der Wettkampf für die Turnerinnen der Stufe Pflicht 5. Carlotta Marahrens, Luisa Fust und Lena Merkel zeigten nahezu saubere Handstandüberschläge am Sprung und belegten die Plätze vier, sechs und zehn von 59 Teilnehmerinnen. Auch am Reck zeigte Carlotta Marahrens, ebenso wie Annika Neumann, ihre Nervenstärke. Die Plätze 11 und 14 gehörten ihnen. Lena Merkel, die sonst ebenso stabil am Reck ist, patzte und kassierte deshalb heftige Abzüge. Milter: „Im Gegensatz dazu brillierte sie am Balken. Ohne Stürze und ohne große Wackler erturnte sie sich einen genialen vierten Platz.“

Mit Blick auf die Rückrunde der Ligakämpfe im November sagte der TG-Koordinator: „Für die Rückrunde verspreche ich mir eine Leistungssteigerung. Trotz jetzt schon guter Ergebnisse ist bei beiden Teams noch Luft nach oben. Ein Treppchenplatz ist drin.“

Ersatzgeschwächt

In der Kürstufe modifiziert 3 musste das friesische Team der TG ersatzgeschwächt antreten. Zwei Turnerinnen fielen gesundheitsbedingt aus. So blieb den verbleibenden vier Turnerinnen nichts anderes übrig, als mit dieser Situation irgendwie klar zu kommen. Milter: „Wenn das Team plötzlich nicht mehr vollzählig ist, zehrt das an den Nerven. Die Turnerinnen wissen, dass sie stärker gefordert sind. So einen Ausfall muss man erst mal psychisch und dann auch physisch kompensieren. Aber so ist Wettkampf.“

Während das Team im Mannschaftsvergleich den fünften Platz in einem Feld von sieben Teams belegte, bewiesen die Kürturnerinnen in der Geräteeinzelwertung dennoch ihre herausragenden Stärken. So konnte Melanie Hölscher am Sprung mit einem technisch sauberen Handstandüberschlag Platz drei von 34 belegen, am Stufenbarren trotz eines Patzers immer noch Platz acht, hinzu kamen dritte Plätze am Balken und am Boden. Milter: „Sie erwies sich wieder einmal als Leistungsträgerin in ihrer Mannschaft.“

Foelke Janssen legte am Boden noch eins drauf und erreichte vor ihrer Teamkollegin Melanie Platz zwei. Am Barren hatte sie viel Pech, stürzte zweimal und musste ordentlich Abzüge in Kauf nehmen. Julia Beenken und Marinja Kehrholff konnten sich im Mittelfeld behaupten. „Dennoch war es ein guter Start für Frieslands Turnerinnen, wir freuen uns auf die Rückrunden im Herbst“, lautete Milters Fazit der Wettkämpfe.

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