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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball-Bezirksliga: TuS Obenstrohe holt Vizemeisterschaft

26.05.2014

Friesland Am vorletzten Spieltag der Saison hat der TuS Obenstrohe die Vizemeisterschaft unter Dach und Fach gebracht und wird die Spielzeit 2013/2014 als beste von drei starken Mannschaften aus Friesland abschließen.

TuS Obenstrohe - Eintracht Wiefelstede 5:2. Großer Jubel bei den Platzherren, tiefe Enttäuschung bei den Gästen – unterschiedlicher hätte die Gemütslage bei Spielern und Offiziellen beider Teams nach dem Abpfiff dieses „Endspiels“ am Sonntagnachmittag nicht sein können. Während das Team von TuS-Trainer Gerold Steindor durch den 18. Saisonsieg vor knapp 400 Zuschauern die Vizemeisterschaft feierte, dürfte für die Wiefelsteder der Abstieg nach dem vorletzten Saisonspiel besiegelt sein.

„Wir wollten unbedingt gewinnen, um den zweiten Platz zu sichern, für den uns vor der Saison wohl keiner auf dem Schirm gehabt hat“, betonte Steindor. „Die Jungs haben sich die Vizemeisterschaft verdient, weil sie trotz eines sehr schmalen Kaders und Verletzungspech meist das Optimale aus sich herausgeholt haben. Wir haben nie geklagt, sondern mehr geklotzt und nach einem kleinen Hänger in der Rückserie wieder zu alter Stärke zurückgefunden.“

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Den Torreigen am Sonntag eröffnete Bastian Kühn, der einen an ihm selbst verursachten Strafstoß sicher zum 1:0 verwandelte (3.). Dann schlenzte Florian Jochens einen Freistoß aus 20 Metern meisterlich zum 2:0 über die Mauer (15.). Die Hoffnung auf den Klassenerhalt keimte indes bei den Wiefelstedern wieder auf, als Jens Lübben einen Freistoß unhaltbar ins lange Eck zum 1:2 verlängerte (24.). Doch noch vor der Pause stellte Lars Zwick nach schöner Vorarbeit von Kühn den alten Torabstand wieder her – 3:1 (41.).

Nach dem Seitenwechsel hämmerte Kühn zunächst einen Freistoß an die Latte (60.). Dann wurde der agile Jöstingmeier von Jochens mit einem langen Ball exzellent in Szene gesetzt und traf zum 4:1 (64.). Nach Meinung des Schiedsrichterassistenten war der Ball in vollem Umfang hinter der Linie, da nützten die Proteste der Wiefelsteder nichts. Zwar trafen die Gäste durch einen Kopfball von Dennis Spiekermann zum 2:4 (75.) und scheiterte der stark aufspielende TuS-Angreifer Theis Riechmann mit einem Flugkopfball nur knapp (78.). Doch machte Riechmann nach einem klugen Querpass von Jöstingmeier sieben Minuten vor dem Abpfiff alles klar – 5:2 (83.).

Neben Jöstingmeier und Riechmann hob Steindor nach Spielende nicht zum ersten Mal in dieser Saison die Leistung von vier Schlüsselspielern hervor: „Booken und Schröder in der Innenverteidigung sowie unsere beiden Sechser Nattke und Jochens haben meinem Team enorm viel Stabilität verliehen.“

BV Bockhorn - TSV Abbehausen 5:0. Nach vier Spielen ohne Sieg haben die Spieler von BVB-Trainer Sebastian Schütte den Hebel im vorletzten Saisonspiel vor 250 Zuschauern noch einmal umlegen können. „Wir haben sowohl taktisch als auch personell viel ausprobiert – und das ist sensationell aufgegangen“, freute sich Schütte nach Spielschluss. Am Freitag hatte sich seine Elf nach den zuletzt dürftigen Ergebnissen noch einmal auf die letzten beiden Saisonspiele eingeschworen. „Jeder hat diesmal eine riesige Leistung gezeigt“, lobte BVB-Kapitän Patrick Degen und hob – wie Schütte – aus einer geschlossen starken Mannschaftsleistung den Youngster Marcin Smith noch ein Stück heraus. Der A-Jugendliche wurde erstmals von Beginn an aufgeboten und beeindruckte als Sechser vor der Abwehr mit seiner Laufbereitschaft und Zweikampfstärke.

Während BVB-Keeper Immo Lammers sich an seinem Geburtstag über einen Zu-Null-Sieg freute, machte Bockhorns „Knipser“ Degen einen großen Schritt in Richtung des Gewinns der Torjäger-Kanone. „Natürlich ist das inzwischen ein Ziel geworden, das ich unbedingt erreichen möchte“, sagte Degen, der mit drei Toren gegen Abbehausen und 31 Saisontreffern nun einen komfortablen Vorsprung vor Esenshamms Bünyamin Kapakli (27) hat.

Gegen Abbehausen hatte Degen nach Vorarbeit von Wilke Runkel und Oliver Rauh mit einem Flachschuss zum 1:0 getroffen (22.) und nach einem Freistoß von Tom Gerdes per Kopf das 2:0 nachgelegt (31.). Nach der Pause legte Degen per Kopf den Ball Rauh vor, der das Kunstleder zum 3:0 ins kurze Eck hämmerte. Nach einer Ecke markierte Semler später per Kopfball das 4:0 (71.), ehe Degen vom eingewechselten Schmidt steil geschickt wurde und im Eins-gegen-Eins-Duell den Ball an Abbhausens Schlussmann vorbei zum 5:0-Endstand ins Tor bugsierte (87.).

Heidmühler FC - Jahn Delmenhorst 4:0. Die Mannschaft von HFC-Trainer Lars Klümper hat ihrem Betreuer Helmut Wobbe, der sich nach 20 Jahren in dieser Tätigkeit am Saisonende zurückzieht, zum Abschied einen klaren Heimsieg geschenkt. „Auch wenn Jahn sich als bereits feststehender Absteiger vernünftig präsentiert hat und wir nicht überragend gespielt haben, so waren waren wir doch klar überlegen“, bilanzierte HFC-Co-Trainer Udo Meyer. Damit knackten die Heidmühler zugleich die als Saisonziel angegebene 50-Punkte-Marke und wahrten sogar noch die Chance auf den dritten Tabellenplatz.

Das frühe 1:0 erzielte HFC-Torjäger Malte Wobbe nach Vorarbeit von Dardan Jashari (6.). Letzterer erhöhte in der 20. Minute mit einem feinen Schlenzer aus der Drehung heraus zum 2:0, nachdem er erkannt hatte, dass der Jahn-Torwart zu weit vor seinem Kasten postiert war.

Nach dem Seitenwechsel bewies Wobbe einmal mehr seinen Torriecher, als er – wie beim 1:0 – goldrichtig stand und einen Pass von Tarek El-Ali zum 3:0 verwertete (51.). Den Endstand markierte nach einem Schuss von Joshua Titz unfreiwillig Delmenhorsts Regner (88.). Meyer: „Der Sieg hätte durchaus auch noch höher ausfallen können.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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