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Fußball-Kreisliga: TuS Varel erwartet BV Bockhorn II zum Derby

17.04.2015

Friesland Die Fußball-Kreisliga II biegt langsam auf die Zielgerade ein. Sechs Spieltage vor Saisonschluss steht in Frisia Wilhelmshaven bereits der Meister fest. Spannend bleibt allerdings der Kampf um den zweiten Tabellenplatz und um den Klassenerhalt. Weiter um den Abstieg fürchten muss auch der FC Zetel, der in einem Nachholspiel nicht über ein 3:3-Unentschieden gegen den FSV Jever hinauskam.

FC Zetel - FSV Jever 3:3. Entscheidend vorangekommen durch dieses Unentschieden ist keines der beiden Teams. Während Zetel als Drittletzter auf einem Abstiegsplatz bleibt, verharrt Jever auf dem sechsten Platz. Dabei hatte es lange Zeit gut für den FC ausgesehen. Die Führung von Jan-Dirk Lehde (25.) baute Steffen Strahlendorf fünf Minuten nach der Pause auf 2:0 aus. Das Team des am Saisonende scheidenden FSV-Trainers Stephan Borchardt bewies aber anschließend, wie so oft in dieser Saison, dass jederzeit mit ihm zu rechnen ist. Nach dem Anschlusstreffer durch Jelko Ihnken (62.) markierte FSV-Torjäger Sascha Kuhlmann mit seinem 32. Saisontreffer den Ausgleich (72.). Marcel Sander brachte Zetel zwar drei Minuten später wieder in Führung, doch praktisch mit dem Schlusspfiff stellte Nico Jaskulska mit seinem Tor den 3:3-Endstand her.

Tore: 1:0 Lehde (25.), 2:0 Strahlendorf (50), 2:1 Ihnken (62.), 2:2 Kuhlmann (72.), 3:2 Sander (75.), 3:3 Jaskulska (90.).

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SG Wangerland - Rot-Weiß Tettens (Freitag 19.30 Uhr, August-Hinrichs-Straße): Ein brisantes Derby: Beide Mannschaften sind praktisch zum Siegen verdammt. Verliert Wangerland, stecken die Gastgeber plötzlich mitten im Abstiegskampf, verliert Tettens dürfte der Abstieg kaum noch zu vermeiden sein. „Bei der SG muss unbedingt ein Dreier her. Unser Ziel ist erstmal, den drittletzten Platz zu erreichen“, so Pierre Weiß, Co-Trainer der Rot-Weißen.

FC Zetel - TuS Obenstrohe II (Freitag, 20 Uhr, Eschstadion): Sieg kann das Ziel der Zeteler im Eschstadion nur heißen. Nachdem man beim 3:3 gegen Jever durch einen Gegentreffer in der Schlussminute zwei immens wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen ließ, müssen gegen die aktuell schwächelnden Obenstroher drei Zähler her.

TuS Varel - BV Bockhorn II (Sonntag, 15 Uhr, Waldstadion): Man darf gespannt sein, wie sich die Vareler von der verdienten 1:3-Auswärtsniederlage in Jever erholt haben. Entscheidend wird sein, ob sich die personelle Lage beim TuS bis zu diesem Sonntag entspannen wird. Fehlen wird auf jeden Fall Soeren Janssen nach seiner Tätlichkeit im Spiel gegen den FSV.

„Wir sind gut drauf und wollen in der Tabelle noch einen Platz vorrücken. Wir wollen gewinnen“, gibt Bockhorns Trainer Enver Undav die Marschroute vor.

Derweil werden sich die TuS-Verantwortlichen im Sommer von Trainer Rainer Hotopp trennen. „Wir sind ihm nach zwei überaus erfolgreichen Jahren äußerst dankbar für die Zusammenarbeit, die damals in der schwierigen Lage nach dem Abstieg aus der Kreisliga begann und nun mit einem Spitzenplatz in der Kreisliga enden wird“, erläutert TuS-Teammanager Bastian Röben.

Die Nachfolge wird der 37-Jährige Maik Stolzenberger übernehmen, der zurzeit die A-Jugend des BV Cloppenburg in der Landesliga trainiert und nun in den Herrenbereich vorstoßen möchte. Stolzenberger war in seiner aktiven Zeit Torwart unter anderem beim VfB Oldenburg und SV Brake.

FC Nordsee Hooksiel - TSV Abbehausen II (Sonntag, 15 Uhr, Jaderennbahn): Den Coup des letzten Spieltags landete Hooksiel mit dem 2:1-Sieg beim Tabellenzweiten Nordenham. Dieser Dreier wird dem FCN aber nur helfen, wenn man gegen Abbehausen II nachlegt. „Wenn wir Anschluss ans Mittelfeld halten wollen, müssen wir gegen den TSV gewinnen“, fordert Hooksiels Trainer Sven Kaiser.

FC Nordenham - SV Gödens (Sonntag, 15 Uhr, Plaatwegstadion): Nach dem klaren 4:1-Sieg gegen die SG Wangerland fährt die SV Gödens mit breiter Brust zum Tabellenzweiten in die Wesermarsch. „Nordenham ist schlagbar, wie Hooksiel ja gezeigt hat“, ist sich SVG-Teammanager Lutz Hagestedt sicher. Allerdings sollten sich die Friesländer nicht zu sicher sein, denn ein angeschlagener Boxer kann sehr gefährlich werden.

Heidmühler FC - AT Rodenkirchen (Sonntag, 15 Uhr, Klosterpark): Nach der vermeidbaren 0:1-Niederlage in Abbehausen, als die HFC-Reserve zehn hundertprozentige Chancen liegen ließ, muss ein Dreier her, will man nicht wieder ganz im Tabellenkeller versinken. Besser sieht es für den Vorletzten aus Rodenkirchen aber auch nicht aus.

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