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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Über Politik und Engagement

08.05.2018

Anlässlich des Weltrotkreuztages, der am 8. Mai gefeiert wird, hatte der DRK-Landesverband Oldenburg 400 treue Blutspender zu einem Konzert mit den Würth Philharmonikern in den Hankenhof eingeladen.

„Jeder von ihnen hat mit dem eigenen Blut freiwillig und unentgeltlich dazu beigetragen, dass anderen Menschen in medizinisch begründeten Notlagen geholfen werden kann“, lobte die Vizepräsidentin des Landesverbands, Karin Evers-Meyer, die Gäste. In Anwesenheit aller Vorsitzenden der DRK-Kreisverbände des Oldenburger Landes und mit viel Beifall aller Konzertbesucher wurden Traugott Böhlke für bereits 168 Spenden, Herrmann-Josef Giesen für 159 Spenden und Hans-Werner Michael für 158 Spenden geehrt. Sie hatten sich jeweils einen halben Liter des lebensrettenden Safts abzapfen lassen. Karin Evers-Meyer dankte auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die das Blutspenden an vielen Orten ermöglichen sowie dem Blutspendedienst in Springe, der alles organisiert.

Zu dieser Dankesveranstaltung für die Blutspender war natürlich auch der Präsident des Landesverbands, Dieter Holzapfel, erschienen. Neben seiner Rotkreuzarbeit ist die klassische Musik seine zweite Leidenschaft. Im Laufe seines Lebens hat er sich zu einem anerkannten Dirigenten gebildet. Und so ließ er es sich nicht nehmen, an diesem Nachmittag die Regie über die Musiker zu übernehmen. Es erklangen Ouvertüren, Walzer und Polka von Komponisten wie Josef Strauss, Jacques Offenbach und Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (SPD) aus Varel war am Montag zu Gast in der Integrierten Gesamtschule Friesland-Süd in Zetel. Sie hat mit Schülern der neunten Realschulklassen über das schwierige Thema Europa gesprochen. Es ging um Fragen wie: Wie wird ein Gesetz verabschiedet? Wer macht die Regeln für Europa? Und was bedeutet der Brexit? Auch Schulleiterin Heike Neumann war dabei. „Es ist wirklich schön, mal wieder in der Schule zu sein“, sagte Siemtje Möller – schließlich ist sie Lehrerin. Als geschulte Pädagogin hat sie den Schülern natürlich keinen langweiligen Vortrag gehalten, sondern ihnen Fragen gestellt, um mit ihnen in ein Gespräch zum Thema Europa zu kommen. Das hat geklappt: Die Jugendlichen der Klasse von Lehrerin Claudia Bruns zeigten sich interessiert, informiert und konzentriert.

Von einem ereignisreichen Jahr hat die Vorsitzende des Vereins für Heimatgeschichte der Gemeinde Bockhorn, Margrit Hayen, bei der Mitgliederversammlung berichtet. Ein kleiner Kreis aktiver Mitglieder war zur Sitzung ins Hotel Hornbüssel gekommen. Besonders viel Arbeit stecken die Mitglieder des Vereins für Heimatkunde seit Monaten in die Vorbereitung der digitalen Archivierung sämtlicher Materialien. Außerdem hatte der Verein in den vergangenen Wochen eine Dokumentation zum 40-jährigen Bestehen des Bockhorner Bürger-Huus’ zusammengestellt. Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr in der „Werkstatt“ des Vereins an der Gartenstraße/Ecke Kirchstraße. Die Dauerausstellung in der Werkstatt wurde und wird weiterhin immer bei größeren Veranstaltungen in Bockhorn geöffnet. Doch auch nach Absprache und zu besonderen Anlässen wie etwa Goldenen Konfirmationen sowie Klassen- oder Familientreffen öffnet der Verein das Archiv.

„Der Verein würde sehr gern die Arbeiten zur weiteren Sichtung, Ordnung und Archivierung seiner Bestände intensivieren“, sagt Reiner Kohlwes. „Dazu wäre zusätzlicher Einsatz weiterer Mitglieder und interessierter Mitbürger aus der Gemeinde Bockhorn sehr zu begrüßen! Wer seine Mitarbeit anbieten möchte, insbesondere zur digitalen Erfassung und Archivierung der Unterlagen und Dokumente, kann sich jederzeit melden.“ Ansprechpartner sind Margrit Hayen, Tel. 04453/71506, und ihr Vertreter Ewald Spiekermann, Tel. 04453/7795, oder direkt in der „Werkstatt“, donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr. Ein weiteres Thema für den Verein für Heimatgeschichte der Gemeinde Bockhorn ist das Zusammentragen von Informationen über die Lebensleistung des am 3. Juni 1764 in der Uhlhornstraße 3/5 geborenen Diederich Uhlhorn, einem ungemein vielseitigen Erfinder und Konstrukteur, einem erfolgreichen Industriepionier und bis in die Gegenwart wohl weitgehend unterschätzten Mathematikers. Der Verein wird einen Antrag von 2014 wieder aufgreifen: Er hält Uhlhorn für einen würdigen Namensgeber für die Oberschule Bockhorn, insbesondere weil er alles „aus freyer Lust“ – aus Interesse an der Sache und als Autodidakt geleistet hat.

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