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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Schnee und Kälte bei Bergmarathon erlebt

20.04.2019

Varel Die Bedingungen seien noch nie so hart gewesen, es sei eine echte Bewährungsprobe für Sportler und Organisatoren gewesen – so berichteten die dortigen Zeitungen über den 41. Internationalen Kyffhäuser-Berglauf.

Ulrike Held vom Lauftreff des Vareler TB stellte sich dieser Herausforderung, da sie sich vorgenommen hatte, ihren ersten Bergmarathon zu absolvieren. Nach 42,2 Kilometern mit einem Gesamtanstieg von 1321 Metern kam sie als 16. von 46 Frauen und als Erstplatzierte ihrer Altersklasse nach 4:21 Stunden im Ziel an. Von den insgesamt 2508 Startern hatten 250 den Bergmarathon absolviert.

Pünktlich zum Start um 8.30 Uhr setzte Schneefall ein. Auf der gesamten Strecke schneite es mal mehr, mal weniger – und in den höheren Lagen musste man gegen teilweise heftiges Schneetreiben ankämpfen. „Mir ging es auf der ganzen Strecke gut, obwohl es ordentlich frostig war. Ich hatte 1,5 Liter Wasser dabei, von denen ich aber nicht viel hatte, da es nach kurzer Zeit schon im Schlauch eingefroren war“, berichtete Held. Wie gut, dass die Organisatoren von der Bundeswehr unterstützt wurden, welche die Läufer in höheren Lagen mit warmem Tee versorgte.

Von der landschaftlichen Schönheit dieser Strecke durch das kleinste deutsche Mittelgebirge südlich des Harzes war aufgrund der Wetterlage nicht viel zu sehen. Große Vorsicht war auf der Strecke geboten und erforderte Konzentration bis zum Ziel. „Zum Glück bin ich auf den steilen Pfaden im Wald nicht ausgerutscht oder umgeknickt. Durch die Schneedecke war phasenweise schwer zu erkennen, wie der Boden beschaffen ist“, sagte Held.

Vom Startpunkt in Bad Frankenhausen, am Südrand des Kyffhäuser gelegen, führte die Strecke in einem Rundkurs zum westlichsten Zipfel des Gebirgszuges, dann steil hinauf auf den Kyffhäuser Gebirgskamm, über den Kulpenberg hinweg zum Kyffhäuser Denkmal. Von dort aus ging es auf schmalen Waldpfaden durch den winterlichen Wald zu dem westlichen Ausläufer des Kyffhäuser nach Bad Frankenhausen zurück. „Als ich schon weit oberhalb von Bad Frankenhausen die Lautsprecher des Zieleinlaufs gehört habe, war ich sehr glücklich darüber, trotz der schwierigen Bedingungen meinen ersten Bergmarathon finishen zu können. So hatte ich auf den letzten zwei Kilometern noch die Power für einen ordentlichen Schlussspurt.“

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