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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Kunst trotzt Sturm und Regen

12.06.2019

Varel Mitunter stark vom Winde verweht war der erste Auftritt nahe der Heimat seit ihrem Wechsel an den Olympia-Stützpunkt Berlin für Lea Sophie Kunst. Die 17-jährige Beachvolleyballerin des Vareler TB erkämpfte sich über Pfingsten an der Seite von Svenja Müller (Düsseldorf) beim Landesverbandsturnier (Kategorie Top 10+) aus Anlass des großen White-Sands-Festivals auf Norderney den siebten Platz.

Das Duo Kunst/Müller war gegen starke Konkurrenz bei den Frauen auf Rang acht gesetzt ins Turnier gestartet. Die von Rang eins bis sechs gesetzten Mannschaften spielen regelmäßig auf der deutschen Tour (Techniker Beach Tour) und machten letztlich den Turniersieg unter sich aus. Am Ende gewannen die favorisierten Christine Aulenbrock und Sandra Ferger (VfL Oythe) den „Urlaubsguru Beach-Cup“ auf der Nordseeinsel.

Die äußeren Bedingungen waren mitunter extrem schwierig. Sturmböen und Regen machten eine geordnete Spielweise phasenweise unmöglich. „Das überhaupt längere Ballwechsel zustande kamen, war wirklich erstaunlich“, erklärte Matthias Kunst, der seine Tochter am Spielfeldrand unterstützte: „Die beiden haben das dafür wirklich sehr gut gemacht.“

So gewannen Kunst/Müller ihr Auftaktspiel gegen ihre Teamkolleginnen Schmitt/Ziemer (Stuttgart/HSV) aus dem Bundeskader mit 2:1. Im zweiten Spiel ging es gleich gegen die topgesetzten und späteren Finalistinnen Stefanie Hüttermann und Anna Hoja (Düsseldorf), die auf der deutschen Tour schon zweimal Zweite geworden sind. Vor rund 1000 Zuschauern hielten Kunst/Müller den ersten Satz bis zum 19:19 komplett offen, um dann doch noch mit 19:21 den Kürzeren zu ziehen. Satz zwei ging mit 21:16 an Hoja/Hüttermann.

In der nachfolgenden „Loser-Runde“ setzten sich Kunst/Müller gegen Hoffmann/Schulz (TGM Gonsenheim) mit 2:0 (21:15, 21:19) durch. Danach ging es gegen die an Nummer vier gesetzten Zwillinge Overländer/Overländer (TV Voerde), die den ersten Satz klar mit 21:13 gewannen. Im zweiten Durchgang lagen Kunst/Müller immer knapp vorn und setzten sich mit 21:19 durch. Der alles entscheidende dritte Satz ging dann mit 15:10 an die Paarung Overländer/Overländer.

„Dennoch waren Lea und Svenja mit dem Turnierverlauf zufrieden“, erklärte Matthias Kunst: „Es hat sich gezeigt, dass sie die Top-Teams ärgern können und auch in der Lage sind, auf dem Topniveau mitzuhalten.“

Vom 14. bis 16. Juni spielt Lea Sophie Kunst nun an der Seite von Neele Schmitt ihr erstes Turnier auf der deutschen Tour in Dresden. Vom 27. bis 30. Juni steht in Göteborg (Schweden) für das Duo Kunst/Müller dann die Teilnahme an der U-20-EM an.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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