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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: Varel bietet Emsdetten 45 Minuten Paroli

02.05.2011

ALTJüHRDEN Die Zweitliga-Handballer der HSG Varel haben 45 Minuten gegen den Tabellendritten TV Emsdetten überzeugt. Wenige Tage nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Peter Kalafut unterlagen die Friesländer am Sonnabend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle den Gästen mit 22:25. „Ich bin zufrieden. Wir haben zwei Punkte geholt. Varel hat gut dagegen gehalten“, sagte TVE-Trainer Patrekur Johannesson. Doch kaufen können sich die Vareler für dieses Lob nichts.

Unter der Leitung von Interimscoach Lothar Brecht präsentierte sich die HSG den 452 zahlenden Zuschauern von Beginn an von ihrer besseren Seite. Konzentriert in der Abwehr und engagiert im Angriffsspiel überraschten sie die Gäste, die zeitweise recht planlos agierten. Positiv im Defensivspiel der Gastgeber machte sich die taktische Variante von Brecht bemerkbar, nicht auf Linkshänder Renke Bitter zu vertrauen, sondern Rechtshänder Uwe Kalski einzusetzen.

Die HSG spielte sich in einen wahren Rausch und düpierte den Favoriten ein ums andere Mal zum Genuss der Vareler Fans. So ließ Jan Molsen per Heber zum 12:7 Emsdettens Keeper Hreidar Gudmundsson ziemlich alt aussehen. Nur 60 Sekunden später machte Helge Janßen es Molsen ebenfalls per Heber zum 13:7 nach. Zur Pause führten die Gastgeber verdient mit 14:9.

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Nach einer Kabinenpredigt von Johannesson wirkte Emsdetten nach dem Seitenwechsel konzentrierter, ohne aber der HSG zunächst gefährlich zu werden. Dass die Wende im Spiel dennoch kam, war drei Umständen geschuldet. Zum einen schwanden die Kräfte der Vareler Spieler Mitte der zweiten Hälfte zusehends, zum anderen bewies wie Andre Seefeldt im HSG-Tor in Durchgang eins jetzt Gudmundsson seine Extraklasse im TVE-Kasten. Nur ganze acht Treffer gelangen den Gastgebern in den zweiten 30 Minuten – zu wenig, um am Ende jubeln zu dürfen.

Der dritte Faktor der Wende war die unberechtigte Rote Karte gegen HSG-Abwehrchef Helge Janßen (43. Minute). Nach einer Abwehraktion ließ sich Emsdettens Spielmacher Elvir Selmanovic so theatralisch fallen, dass die beiden Unparteiischen Marcus Hohlwein und Jörg Michalzik den HSG-Spieler ohne zu zögern des Feldes verwiesen. „Die Rote Karte war in meinen Augen absolut ungerechtfertigt“, ärgerte sich Brecht.

Emsdetten holte anschließend Tor um Tor gegen die immer mehr resignierenden Vareler auf und feierte schließlich am Ende einen sehr mühevollen Arbeitssieg.

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