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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: Varel erkämpft Grund zum Jubeln

07.02.2011

VAREL Unverhofft kommt oft: Diese grandiose Leistung hatten den Spielern des Handball-Zweitligisten HSG Varel nur wenige Fans zugetraut. Nur drei Tage nach dem 19:31-Debakel in eigener Halle gegen den Wilhelmshavener HV und der folgenden Rücktrittserklärung von HSG-Trainer Peter Kalafut zum Saisonende präsentierten sich die Friesländer beim klaren 25:17-Sieg gegen Empor Rostock im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen wie von einem anderen Stern.

Die nur rund 300 Zuschauer, die ihr Team auch in einer schwierigen Situation unterstützten, waren begeistert. „Ich bin versöhnt“, sagte Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer und sprach damit wohl vielen Fans der HSG aus der Seele. „Die Trotzreaktion der Vareler war deutlich“, lobte auch Rostocks Trainer Gunter Funk.

Sein Gegenüber hatte vor der Partie das richtige Gespür gehabt, in dem er die rechte Angriffsseite neu besetzte. Neben dem angeschlagenen Tim Coors (22 Jahre) verzichtete Peter Kalafut auf den formschwachen und hadernden Renke Bitter (19).

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Für die Linkshänder spielten Uwe Kalski (22) und Stefan Czyz (20). Es waren zwei Glücksgriffe. Kalski lieferte seine bislang beste Partie im HSG-Trikot ab und erhielt ein Sonderlob. „Uwe hat super gespielt. Sein Trainingsfleiß ist endlich belohnt worden“, erklärte Kalafut. Auch die Maßnahme, Rechtshänder Czyz (siehe Extra-Story) auf der ungewohnten Rechtsaußenposition zu bringen, ging auf.

Begeisterung beim HSG-Anhang löste auch André Seefeldt (33) aus. Der Keeper brannte vor Ehrgeiz und entschärfte 22 Würfe. „Alle, was schief gehen konnte, ist auch schief gegangen“, resümierte ein deprimierter Funk. Selbst die 60-minütige Manndeckung gegen Lukas Kalafut brachte für Empor nicht den erhofften Erfolg. Der 23-jährige HSG-Torjäger traf zwar nur dreimal, schaffte es aber immer wieder, geschickt Freiräume für seine Mitspieler zu schaffen.

In der Vareler Offensive lief zwar nicht alles rund, doch die HSG-Angreifer nutzten die sich bietenden Gelegenheiten eiskalt aus. „Es hätte nicht besser laufen können – wir haben gekämpft und dafür den Lohn eingefahren“, meinte Jan Molsen, der am 17. Februar 24 Jahre als wird, mit sieben Treffern bester Torschütze der Gastgeber war und sich mit dem Team nun intensiv auf das Derby beim VfL Edewecht vorbereitet. Sollte die HSG erneut so spielen wie gegen Rostock, ist auch am kommenden Freitag ab 20 Uhr in der Edewechter Breeweghalle etwas drin – dann käme unverhofft wirklich oft.

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